Goggalori
KomponistIn: Amann Gerold
TextautorIn: Amann Gerold
Entstehungsjahr: 1973
Dauer: ~ 1h 10m
Genre:
Subgenre:
Textsprache des Werks:
Besetzung:

Goggalori

Besetzungsdetails

Orchester (1) = Blasorchester; Blockflöte (Mundstück)
Objekt (3) = Kuhhörner, (Kuh-)Glocken, Mörteltrog u.a.

Sendeaufnahme

Weiterführende Informationen

Wir sind "modern" geworden. Wir glauben an die Geschichten von "bannenden" Landstreichern nicht mehr, denn wir wissen, daß es sich dabei um Hypnose handelte. Für uns ist das Auftreten von "fliegenden Untertassen" glaubwürdiger geworden als der Zug des Nachtvolkes. Wir glauben an die Wissenschaft. Produkte der Phantasie haben für uns keinen Wirklichkeitswert und keinerlei Beweiskraft ... Technik und Industrialisierung haben die Kraft unserer Muskeln ungeheuerlich vergrößert. Die Massenmedien haben die Reichweite unserer Sinnesorgane vertausendfacht. Dies brachte uns Weitblick und Wohlstand. Doch unsere technischen Zaubermuskeln sind tückisch und unsere magischen Augen unscharf. Neue Schreckgespenster und Zerrbilder beschäftigen als Folge davon unsere Phantasie: Entwurzelung, Sinnlosigkeit ... Im Spiel "Goggalori" wird die alte Denkweise dargestellt, um an ihr das gewaltige Ausmaß der Veränderung, die sich in unserem Land innerhalb kurzer Zeit vollzog, deutlich zu machen.
Gerold Amann

Uraufführung

Datum:  29. Juni 1973