Five Pieces
KomponistIn: Berauer Johannes
Entstehungsjahr: 2009
Dauer: 15m
Genre:
Gattung:
Besetzung:

Five Pieces

Besetzungsdetails

Oboe (1, auch Englischhorn), Klarinette (1, auch Bassklarinette), Violine (1), Violoncello (1)

Publikation

Art der Publikation:  Manuskript

Uraufführung

Jahr:  2010
Datum:  15. April 2010

Veranstaltende Organisation: Treffpunkt Neue Musik

 

Stilbeschreibung

Five Pieces versucht, wie in einer Karikatur, in jedem Satz einen abstrakten Gedanken auf den Punkt zu bringen. Die Komposition ist von indischen Rhythmuskonzepten, sowie harmonisch / melodisch weitgehend vom Jazz beeinflusst. Ausgangspunkt war eine Kompositionsstudie während meiner Zeit am New England Conservatory. Die Besetzung, die ich mir dazu überlegte, gefiel mir schließlich so gut, dass ich beschloss, das Stück um 4 weitere Sätzen zu einer Suite zu erweitern.
Mit dem Satz Fugue stellte ich mir damals die Aufgabe aus einem speziellen harmonischen Gerüst ein strikt kontrapunktisches Stück Musik zu schaffen.
Ex Tempore ist die Instrumentation einer spontanen Improvisation am Klavier. Das Stück atmet in kurzen dahin fantasierten Phrasen. Diese sollen klingen, als wären sie nur von einer Person gespielt.
Colored Line ist eine Hommage an Schönbergs Five Pieces for Orchestra (op. 11/3). Daher sollte es auch als mittlerer Satz gespielt werden. Mirror läuft ab der Hälfte rückwärts, so wie wenn am auf einem Videorecorder „rewind“ drückt. Der Komponist freut sich, weil er hier nur die halbe Arbeit hat.
Im Concerto wird die große klassische Form des Instrumentalkonzerts in eine Miniatur gepresst.