Courtesy of Doblinger Musikverlag ©
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1941 - 1942
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1941 - 1942
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1941 - 1942
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1935 - 1941
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Dommusik St. Stephan, Vienna: | ||||
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1941 - 1942
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music theory and composition | ||||
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1942
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Reifeprüfung (Orgel, Cembalo) | ||||
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privater Gesangsunterricht (Fritz Schrödter) |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1941
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ab diesem Jahr Korrepetitor und Chordirektor (Singverein, Singakademie, Volksoper) | ||
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1942 - 1945
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Militärdienst in Wien (Nachrichtenhelfer und Sanitäter) | ||
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1945 - 1979
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Internationale Konzerttätigkeit und Tätigkeit als Juror bei Orgel- und Kompositionswettbewerben | ||
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1945 - 1979
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Professor an der Abteilung für Kirchenmusik (Orgel und Tonsatz, ab 1969 Professur für Komposition) | ||
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1952
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Philips: Einspielung des gesamten Orgelwerkes von Bach | ||
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1960
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Österreichischer Kunstsenat, Wien: Mitglied | ||
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1963
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New York Philharmonic Orchestra, New York: Interpret des Soloparts bei der Uraufführung von Hindemiths Orgelkonzert unter Leitung des Komponisten | ||
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1975
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Einspielung des gesamten Orgelwerkes von Bach |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1951
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Edinburgh Festival, Edinburgh: | |||
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1953
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1958
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Weltausstellung, Brüssel: | |||
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1973
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konzertante Aufführung | |||
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1984
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1997
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Staatliche Philharmonie, Kosice: | |||
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1999
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Porträtkonzert anläßlich einer A. Heiller gewidmeten Ausstellung, Aufführung mehrerer Werke u.a. von | |||
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2002
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GLOBArt-Eröffnungskonzert in der Klosterkirche Pernegg "dem König aller Zeiten" aus | |||
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2007
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2007
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Cathedral Bristol: | |||
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2008
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Französische Kirche, Bern: |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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all works are created as commissioned works or on suggestion | ||||
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1958
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for the Donaueschingen Festival | |||
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1956
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1970
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1965
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1976
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1960
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| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1942
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Joseph-Marx-Musikpreis | ||
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1952
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Internationaler Orgelimprovisationswettbewerb Haarlem: Erster Preis | ||
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1954
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Förderungspreis für Chormusik | ||
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1956
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Schott-Preis | ||
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1957
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granting of professorship | ||
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1963
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culture award | ||
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1968
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Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst | ||
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1969
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Großer Österreichischer Staatspreis | ||
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1978
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honorary member |
Johann Nepomuk Davids Einfluß war sehr stark auf mich, besonders in den vierziger Jahren (Choralpartiten, Orgelsonaten). Es liegt sehr viel Leidenschaft in seiner Musik; Kontrapunkt war seine Leidenschaft. Frank Martin habe ich 1948 kennengelernt, als ich sein Werk 'Le Vin Herbé' für eine Aufführung vorbereitete. Neben seinem Oratorium 'Golgatha' hat mich dieses Werk sehr beeindruckt, besonders was die Behandlung von Zwölftonreihen betrifft und die Strukturierung des musikalischen Materials durch sie. Gerade in Martins Werken wurde mir klar, daß Zwölftonreihen nicht unbedingt völlig atonal sein müssen, sondern durchaus auch tonale Funktionen beinhalten können. In den Werken Olivier Messiaens wirkte die sehr komplexe und reiche harmonische Sprache nachdrücklich auf mich; vieles davon ist z. B. in meinem 'In principio erat verbum' eingeflossen, besonders Messiaens Darstellung des 'Le verbe' aus der 'Nativité du Seigneur'. Die Auseinandersetzung mit der Dodekaphonik setzt 1949 mit dem 'Dreifaltigkeitsproprium' ein. Das für mich wichtigste Werk in diesem Zusammenhang ist allerdings sicherlich das 1952 geschriebene 'Te Deum'. Meine Behandlung von Zwölftonmodellen ist zu 99 Prozent horizontal. Eine freitonale Gestaltung der harmonischen Strukturen unter gegebenen Zwölftonreihen. Obwohl es auch Momente vertikaler Behandlung gibt, z. B. in meinem 'Konzert für Orgel und Orchester'. Vorherrschend ist jedoch der Versuch, Zwölftonreihen in einem tonalen Zusammenhang zu gestalten, so wie im 'Te Deum', das in vieler Hinsicht eine "Atmosphäre" im Sinne Josef Matthias Hauers nachzeichnet. Allerdings nur in einer äußeren Ähnlichkeit, nicht strikt gemäß seinen Regeln; wollte man Hauers Gesetzen streng folgen, wäre man in seinen Ausdrucksmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Anton Heiller in einem Gespräch mit Robert E. Gant, 1972 (zitiert nach Thomas Schmögner: In memoriam Anton Heiller, 1989)