Rüegg Mathias

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Two beauties 2011
2 2 Nymphen 2011
3 Two wedding 2011
4 A cooler exercise 2009
5 Move it or leave it 2009
6 Kadenzurlaub 2008
7 Just another lovely Song 2008
8 A Kind of Valse 2008
9 a cool exercise for clarinet and vibes 2008
10 a few horny seconds 2008
11 Something about Eve 2008 6m 30s
12 A little story in blue 2008
13 für uns zwei ... drei, vier 2007 6m
14 A little message for Paul 2007
15 veni, vidi, vici 2007 8m
16 Die mögliche Zufriedenheit des Herrn Cal Anda 2007
17 A little message for Paul 2007 6m
18 Klaviertrio Nr. 1 2006 12m
19 Klavierkonzert Nr. 1 2006
20 Chaos, Cows & Bourgeosie - ein nicht modernes Stück für Streichquartett und Holzbläserquintett 2000 14m
21 about games, tenderness, violence & more 2000 17m
22 Unidentified melodies 1996 5m
23 Short Developements 1996 5m 45s
24 Sunaris - für Triangel und Kammerorchester 1996 6m
25 Over the rainbow - Arrangement 1996 6m
26 Lush life - Arrangement 1996
27 If you could see me now - Arrangement 1996 7m
28 Round Midnight - (Thelonious Monk), Arrangement 1996 6m
29 Farmers & Wifes - a little trilogy in monomany 1995 8m
30 Mood Indigo - (Duke Ellington), Arrangement 1995
31 What's new - (B. Haggert), Arrangement 1995 6m
32 One for my Baby - (H. Arlen), Arrangement 1995 5m
33 Three light movements for five heavy dancers 1995 6m
34 Quelques petits moments pour M - für Trompete und Orchester 1995 30m
35 Die Ballade der verlorenen Tochter 1995 7m
36 Untitled, but lovely 1995 7m
37 Verkehrte Welt 1994 25m
38 Danke, eilt 1994 8m
39 Mozart's Balls - Stringquartett II 1994 5m
40 Fünf lyrische Kurzgeschichten - für Altsaxophon und Orchester 1994 30m
41 M - für Stimme und gemischtes Orchester nach Texten von John Cage 1994 30m
42 Espace 1994 30m
43 Mozart's Balls 1994
44 Sechs halbe Märsche & fünf ganze Nichtmärsche 1993 10m
45 Innocence of clichés 1989
46 Song 1 - Schwarz 1989
47 Fünf Bilder ohne Rahmen - für Saxophon und Symphonieorchester 1987 30m
48 Reflections on "Aubade" by E. Satie 1984 3m
49 Reflections on "Meditation" by E. Satie 1984 4m
50 Satie ist mir im Traum 3x nicht erschienen 1984 6m
51 Reflections on"Gnossienne No. 1" by E. Satie 1984 6m
52 Reflections on "Gnossienne No. 3" by E. Satie 1984 3m
53 Reflections on "Sévère Réprimande" by E. Satie 1984 3m
54 Lieder - für gemischten Chor 1983 - 1986
55 Blue in Green - (Miles Davis), Arrangement für Trompete und Streichorchester 4m
56 The Minimalism of Eric Satie
57 Back to nothing 6m 12s
58 Aschera 4m 40s
59 Panta Rhei 4m
60 Poschiavo 6m 20s
61 Realta 8m 10s

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  8. Dezember 1952
Geburtsort:  Zürich
Geburtsland: 

 

Neben zahlreichen Tourneen und Aufnahmen mit dem Vienna Art Orchestra Arbeiten für Theater und Film. In jüngster Zeit vermehrt Kompositionen für Kammerbesetzung und Solisten. Mathias Rüegg ist sowohl im In- als auch im Ausland mit Sicherheit einer der wichtigsten Vertreter des österreichischen Jazz.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1973 - 1975

Studium (Jazzklavier)

1973 - 1975

Studium (Komposition)

Ausbildung zum Volksschullehrer

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1976

seitdem freischaffender Pianist

1977 - 2010

Gründung (gemeinsam mit Uli Scherer, Wolfgang Puschnig u.a.) und Management bis zur Auflösung des Orchesters

1980

Konzeption des multimedialen Projektes "Der 8. Tag"

1981

Konzeption des multimedialen Projektes "Jonny tritt ab"

1983 - 1987

Vienna Art Choir: Leiter

1983 - 1990

musikalische Zusammenarbeit mit Ernst Jandl

1987

Konzeption des multimedialen Projektes "Sens"

1989

Konzeption des multimedialen Projektes "Fe & Males"

1991

Mozartjahr: Koproduzent des Programms "Not Mo(z)art" im Autrag von BBC

1992

Konzeption des multimedialen Projektes "La Belle et la Bête"

1993

Gründung des Nachtclubs und langjährige künstlerische Leitung (gemeinsam Christoph Huber und Renald Deppe)

1996 - 2010

Gründung des Vereins Austrian Music Office (AMO) und Managment des Hans-Koller-Preises

2003

Century of Song: musikalischer Leiter (gemeinsam mit Bill Frisell)

2011

Komposition der Musik für die neue Show des Big Apple Circus

Das Europäische Jazzfestival: Initiator und künstlerischer Leiter

Das U & E dritte Traumfestival: Initiator und künstlerischer Leiter

Jandl Total: Initiator und künstlerischer Leiter

Kompositionen für Kammermusikbesetzungen und Solisten (Corin Curschellas, Michel Portal, Wolfgang Puschnig, Mathieu Michel)

Leitung zahlreicher Workshops in Wien, Köln, Hannover und Berlin

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Ensemble de Normandie Basse, Caen

Graben Fest-Tage

Kulturspektakel

Aufführungen in Salzburg, Bremen, Zürich, Luzern u.v.a.

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

NDR Bigband

SDR Bigband

Umo Bigband Helsinki

Swedish Radio Jazz Group

Serapionstheater Wien

Deutsche Kammerphilharmonie

Orchestre de la Normandie Basse

Opus Novum

Basler Sinfonietta

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1984

Down beat: Nr. 1 Arrangeur

1985

Down beat: Nr. 1 Arrangeur

1986

Down beat: Nr. 1 Arrangeur

1993

Prix Bobby Jaspar der Académie francaise du Jazz

1999

Grosser Preis der SUISA-Foundation

2001

Österreichischer Würdigungspreis für Musik

2009

Musikpreis

mehrere Schallplattenpreise

Stilbeschreibung

Ich komponiere im Gestus und im Sinne der Jazzmusik. Und das will ich auch so machen, es wäre völlig sinnlos, würde ich komponieren wie ein E-Komponist. Weil der das sowieso besser kann. Beeindruckt und inspiriert haben mich natürlich Mozart, Bartok, Strawinsky, und dann vor allem Steve Reich und John Adams.

 

Mathias Rüegg über seine Position als Komponist

Pressestimmen

2001

Wie ihn schon Wagner, Schubert, Brahms, Verdi, Satie und Eric Dolphy zu originellen Musik-Adaptionen inspirierten, reflektiert er auch diesmal in seiner Art Avantgarde-Eklektizismus mit eigenen An- und Einsichten, eigensinnig und ironisch, wie eh und je die Vergangenheiten und erfüllt zugleich Innovationsansprüche der Gegenwart. 

Jazzzeit (Werner Rosenberger) 

 

2000

Er schafft die rechte Balance zwischen symphonischer Klangfülle und intimen Nischen, die der solistischen Entfaltung dienen, er führt seine MusikerInnen durch teils atemberaubende Stil- und Tempowechsel und findet zwischendrin noch Zeit, den „Tango From Obango“ und anderes zu zitieren. 

Concerto 

 

1999

Was der Quereinsteiger Mathias Rüegg in den Hinterstuben der Musikgeschichte aufgestöbert hat, was er als einer der profiliertesten Jazzkomponisten an Erfahrungen gesammelt hat, macht er jetzt als Komponist zeitgenössischer E-Musik fruchtbar. Dass macht seine Musik ebenso spannend wie unverwechselbar. 

http://www.sinfonietta-archiv.ch (Christian Rentsch) 

 

1995

Mathias Rüegg ist - und das ist weder Vorurteil noch Werturteil - ein Schnellschreiber, er saugt alles auf, was in seinen Hörkreis kommt. Vorgestern Eric Satie und Jean Cocteau, gestern Wagner und Verdi, morgen Eric Dolphy. [...] Mit seinem somnambulem Sinn für Spektakuläres hat er wohl als erster den Jazz in bislang noch nicht dagewesener Weise zur Reproduktions-Musik gemacht. Seine "Original Charts" eröffnen die Saison der europäischen Interpretationskultur im Jazz. Keine Frage, dass das kommen musste, keine Frage auch, dass dem ein wesentlicher Teil der Zukunft der Jazz-Zunft gehören wird. Der beschwingte Witz, unverhohlen, bedeutend, aber nicht bedeutungsschwer, leicht, aber nicht leichtgewichtig, der indiskrete Charme des Eklektizismus - Rüegg versteht sich auf ihn wie kein anderer, mit List und Lust und Laune. Wiener Schmäh contra abendländische Schwere. 

du (Bernhard Kraller)

AusbildnerIn von (Person)

InterpretIn von (Werk)