1964 in Wien geboren. Ebenda musikalische Ausbildung, sowie als Stipendiat der französischen Regierung am Conservatoire National de Region in Strassburg. Mitwirkung in zahlreichen Ensembles für Alte Musik: Concilium Musicum, Ensemble Flauto Voce, Clemencic-Consort, Van Swieten Ensemble sowie beim Barockopernfestival Spektakulum als Studienleiter und Dirigent. Als Solist und Begleiter Mitwirkung in Orchesterkonzerten mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, dem Berliner Symphonischen Orchester, der Philharmonie Kosice u.a.
Auftritte in Österreich, Deutschland, Frankreich (Notre Dame Paris, den Kathedralen Strasbourg, Chartres, Versailles), Holland, Dänemark, Schweden u.a. Tourneen in Japan und den USA sowie Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen. Fachbeiträge für das Österreichische Orgelforum und andere Zeitschriften, sowie die Publikation "In memoriam Anton Heiller" (1999), dessen Schaffen für Thomas Schmöger eine besondere Rolle spielt. In Zusammenarbeit mit Verlagen Herausgeber von Heiller-Partituren.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1974
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ab diesem Zeitpunkt erste musikalische Ausbildung: Klavier (Hilde Langer-Rühl), Tonsatz und Komposition (Friedrich Neumann) | ||||
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1978 - 1987
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1985 - 1986
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Conservatoire National de Region: Orgel (Daniel Roth, André Stricker), Studienaufenthalt als Stipendiat der französischen Regierung | ||||
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1986
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Conservatoire National de Region: Abschluß mit Auszeichnung "medaille d'or à l'unanimité" | ||||
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1986 - 1991
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1987
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Konzertfachdiplom mit einstimmiger Auszeichnung | ||||
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1991
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Diplom, Mag. art. | ||||
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1991
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Konzertfachdiplom mit einstimmiger Auszeichnung | ||||
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Meisterkurse bei Michael Radulescu und Jean Langlais |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1987 - 1992
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Leiter der Orgelklasse | ||
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1988
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Wiener van Swieten Ensemble: Gründung des auf Originalinstrumenten musizierenden Ensembles | ||
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1990 - 2005
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Lehrtätigkeit in den Fächern Generalbass, Korrepetition, Notationskunde, Historischer Tonsatz und Ensemble Alte Musik | ||
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1991 - 1994
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Concertino Cantabile: Leiter des Vokalensembles | ||
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1991 - 1997
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Lehrbeauftragter für Cembalo und Generalbass | ||
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1992 - 1999
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Organist an der Rieger-Orgel der St. Anna Kirche | ||
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1994 - 2005
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Aufbau der neu gegründeten Abteilung "Alte Musik", Leiter der Klasse für Historische Tasteninstrumente | ||
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1995 - 2005
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Professur für Orgel | ||
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ENSEMBLE MVSICA ANTIQVA: Organist und Cembalist (Ltg. Bernhard Klebel) | |||
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Titularorganist |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1988
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1992
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1994
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2003
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Festival Kremnicer Burgorgel Kremnica, Hl. Katarina Kirche | |||
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2004
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OrganoPleno, Jesuitenkirche Salzburg: Aufführung eines Neuen Werks anläßlich der Einweihung einer neuen Orgel |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1981
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1. Preis Landesjugendwettbewerb "Jugend musiziert" Wien | ||
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1981
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2. Preis Bundesjugenwettbewerb "Jugend musiziert" | ||
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1982
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Internationaler Interpretationswettwerb Nijmegen: 3. Preis | ||
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1983
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Kompositions-Förderungspreis | ||
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1986
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Internationaler Improvisationswettbewerb Nürnberg: 1. Preis | ||
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1987
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Würdigungspreis | ||
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1988
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Internationaler Interpretationswettbewerb Brügge: Würdigungspreis | ||
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1991
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Würdigungspreis | ||
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1992
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Grand Prix de Chartres: Finalist | ||
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2004
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Kompositionsförderpreis |
Meine vorwiegend für Orgel verfaßten Werke entstanden aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Improvisation und sind teilweise auch aus diesen entstanden. Die archetypische Polarität zwischen strenger Ordnung des Materials und intuitiver Freizügigkeit im Entstehenlassen musikalischer Zusammenhänge prägt diese Kompositionen. Individuell werden dabei stilistische Parameter der musikalischen Aussage untergeordnet, seien diese nun streng kontrapunktisch, dodekaphonisch, seriell, minimalistisch oder experimentell. Klang und Emotion stehen in allen Werken aber immer im Vordergrund. Von den Komponisten des 20. Jahrhunderts fühle ich mich vor allem Jehan Alain, Olivier Messiaen, Anton Heiller und Michael Radulescu wesensverwandt. Neben der Komposition und Improvisation nimmt für mich auch die Bearbeitung einen wesentlichen Teil meiner schöpferischen Arbeit an der Orgel ein. Die nicht gerade große Zahl an kompositorisch bedeutenden Orgelwerken der Romantik ließ mich orgelgemäße Strukturen in Orchesterwerken Anton Bruckners oder Max Regers suchen; aus dieser Beschäftigung entstanden meine Bearbeitungen der 4. Symphonie Anton Bruckners oder der Mozart-Variationen op. 132 von Max Reger.
Thomas Schmögner 1994
26. September 2005
Dieser interessante Griff nach Höchstem [...] überzeugte mit Kunstfertigkeit, Werk-Einsicht und Gestaltungskraft. Die ausholende Partitur von rund 1700 Takten hat durch instrumentengerechte Denkweisen des Solisten beeindruckt. Maßgeblich: Klangkaskaden, feinste Gespinste, liebevolles Versenken in Melodischem, wuchtige Eruptionen. Schmögner hat bei diesem Mega-Konzert auch für das physische Durchhaltevermögen - rund 100 Minuten - Lorbeeren verdient.
Oberösterreichische Nachrichten
1997
Der Ruhm der ersten komplett transkribierten Sinfonie freilich kommt dem Wiener Thomas Schmögner zu, der 1994 eine in jeder Hinsicht mustergültige und aufregende Einspielung der Vierten (Fassung 1878/80, Nowak) an der Cavaillé-Coll-Orgel der Pariser Madeleine vorlegte.
http://www.klassik-heute.com
Diskographie: