Werner Schulze
Genre:
Instrument: Fagott

Mit freundlicher Genehmigung von W. Schulze ©

Schulze Werner

Werke

# TitelSortiericon Entstehungsjahr Dauer Besetzung Gattung
1 3 Minuten Stücke - für 2 Trompeten, Posaune und Tuba (Posaune 2) 1984 ~ 3m
2 31 Variationen "Aus Stein gehauen" - für Klavier 1986 ~ 2m 30s
3 Abgesang - für Bläserquintett 1980
4 Ahnung - Choral-Meditation II für 12 (13) Saxophone 1992 ~ 10m
5 Anchibasíe - Tanz_Musik_Sprach_Werk nach Fragmenten von Heraklit und Empedokles 2003 - 2004 ~ 1h 15m
6 Ansichtskartengrüße (Suite Indonesia) - für Streicher (Streichsextett) mit Klavier 2002 ~ 12m
7 Aulophonia - 12 Konzert-Etuden für Oboen (oder Saxophone) 1984 18m
8 Austro-Polka - für Klavier mit Begleitung eines konzertierenden Kontrabasssarrusophons 1984 ~ 4m
9 Beamtensymphonie in moll-dur - Civil Servants' Symphony in minor-major - Konzertsuite aus "Der Untergang des römischen Imperiums" 1988 - 1989 ~ 24m
10 Bilder einer Ausstellung - (Modest Mussorgskij), Bearbeitung für 12 Saxophone 24m
11 Cantico di Frate Sole 2006
12 Cantico di Frate Sole - Das Sonnenlied des Heiligen Franziskus von Assisi - für Sopran, Violoncello und Klavier 1998 ~ 20m
13 Carmina - Pädagogische Modelle 2008 12m
14 Concerto Roberto - für Fagott und Oberton-Trio 2007 24m
15 Contrafagottophonia - Dialog für Wale und Kontrafagott 1979 8m
16 Contrafagottophonia - Monolog für Kontrafagott 1992 ~ 7m
17 Das Sonnenlied des heiligen Franz von Assisi 1999
18 De Architectura - Serenade für sieben Bläser 1976
19 Der Sonntagskäfer - für Klavier zu 4 Händen 1993 ~ 15m
20 Der Untergang des römischen Imperiums - Musik zur Beamten-Komödie von Alois Haider 1988 abendfüllend
21 Des Knaben Englischhorn - Liedzyklus für Bariton, Englischhorn und Klavier 1979 ~ 12m
22 Deux Mouvements - Trio für Klavier, Klarinette (Violine) und Violoncello 1986 8m
23 Double Fanfare 1983 30m
24 Drei Miniaturen für Bläserquintett 1997
25 Drei Stücke für 3 mal 3 Bläser - Bearbeitung von op. 5/6, op. 6, op. 7 12m
26 ein neger mi - im regen nie 2003
27 Fanfare 1993 ~ 30m
28 Farben und Zeiten - Bekenntnisse für Klavier 2008 32m
29 Färöische Chorgedichte - für gemischten Chor 2005 ~ 10m
30 Fibonacci Haiku - für Fagott 2004 ~ 8m
31 Finale für Englischhorn und Klavier 1990
32 Franziskus-Meditationen - Architektur für Streichquartett 2012 19m
33 Heckelphonia - für Heckelphon solo 1982 ~ 6m
34 Hoffnung - Choral Meditation I für Bläseroktett 1984 ~ 4m 30s
35 Holzwege - Gedanken für mitteltönige Orgel 2008 8m
36 Il cantico di frate sole - Der Sonnengesang des Heiligen Franziskus von Assisi 2007 - 2008 23m
37 INTRADA 1666 2016 2m 30s
38 ISIS - Mandalas für Streichquartett 2009 20m
39 Kalkül - Konzert_Theater über Macht und Intrigen in der Wissenschaft 2004 - 2005 ~ 2h 10m
40 Kammersymphonie für Zwio 1987
41 Klaglied des Schwans - für Baritonoboe (Heckelphon, Englischhorn) und Klavier
42 Konzert für Paasdorf - 10 Stücke für doppeltes Blasorchester und 12 Dia-Projektoren 1993 ~ 25m
43 Konzert für Trompete - (Jan Krtitel, Jiri Neruda), Bearbeitung 15m
44 LLULL - El Misteri del Logos 1998 - 1999 ~ 55m
45 Logos - für Klavier, Klarinette (Es, B), Fagott und Violoncello 1994 ~ 20m
46 Märchenbilder 1981 - 1982
47 MaulTrommelGesänge - (Feuer, Amboss, MaulTrommel & TischitzTschiritsch) 2007
48 Menuett und Finale D 72 - (Franz Schubert), Bearbeitung
49 Metamorphosen - für Bläserquintett 1982 ~ 20m
50 Mödlinger Tänze - (Ludwig van Beethoven), Bearbeitung 12m
51 Oidipus Tyrannos - Schatten_Schau_Spiel (Wayang kulit _ Drama) 2005 ~ 2h 20m
52 Partita Berdlersgarn - (J. Druzecky), Bearbeitung 10m
53 PASSIO 2015 55m
54 Poesie des Augenblicks - Opuscula für Klavier 2008 7m 15s
55 Reise nach Kleinbritannien - für Klavier 1993 ~ 11m
56 Säbeltanz - (Aram Katchaturian), Bearbeitung für 12 Saxophone 3m
57 Säbeltanz - (Aram Khatchaturian), Bearbeitung
58 Schön Rosmarin - (Fritz Kreisler), Bearbeitung
59 Sketches & Catches I - Paradieslieder für 1 bis 5 Violoncelli und 1 bis 3 Baritone 1994 14m
60 Sketches & Catches II - Paradieslieder für mittlere Stimme und Bläser 2007
61 snúningur - Fünf Bilder für Orchester 1980 ~ 24m
62 Sokrates - Stationen_Musik_Theater / Drama mit Musik 2001 - 2002 ~ 2h
63 Sonatina Canonica - für Violoncello und Fagott (oder 2 Violoncelli, 2 Fagotte, 2 Oboen, 2 Saxophone) 1990 ~ 9m
64 Suite Indonesia - für Klavier, Karinette, Fagott (Horn) und Violoncello 1995 ~ 12m
65 Transplantazioni - Drei Duos für Trio (Flöte, Altsaxophon und Fagott) 1978 ~ 11m
66 Trio für Zwio - Thema ohne Variationen für Heckelphon (Fagott) mit Kontrafagott und Klavier 1985 4m 30s
67 Variationen ohne Thema - für Klarinette und Klavier 1981 - 1982 ~ 14m
68 Variationen ohne Thema - für Orchester 1982
69 Zwischenzeit für zwei Schachspieler - 16 Miniaturen für Klarinette und Schlagwerk 1997 - 1998 ~ 20m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1952
Geburtsdatum:  10. Juni 1952
Geburtsort:  Wiener Neustadt
Nationalität: 

Werner Schulze wurde 1952 in Wiener Neustadt geboren. Studien an der Universität Wien (Philosophie, Akkadistik) und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien (Fagott, Harmonik) fanden zu glücklicher Fügung im Berufsleben: Schulze ist Komponist, Wissenschafter und (bis 214) Universitätsprofessor (Internationales Harmonik Zentrum, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien). 1995 war er Gastprofessor am Institut Seni Indonesia in Jogjakarta/Indonesien.
Eine rege internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit steht den Aufführungen seiner Kompositionen zur Seite. Von seiner 30-jährigen Tätigkeit als Kammermusiker, die ihn zu über 400 Auftritten auf 4 Kontinenten geführt hat, hat er sich zurückgezogen.
Als Vertrauter färöischer Kultur und als Förderer des Musiklebens auf den Färöern hat Werner Schulze seit 1976 eine enge Verbindung zu dieser nordatlantischen Inselgruppe aufgebaut.
Unter den Kompositionen Schulzes befinden sich Werke für Orchester und für Chor, sowie Kammermusik, Solo- und Studienwerke sowie Musik zu (eigener) Poesie und Prosa. Seit 1998 rücken Gesamtkunstwerke philosophisch-theologischer Richtung in den Vordergrund, die der Komponist unter den Oberbegriffen „Philosophy on Stage“ und „Theology on Stage“ zusammenfasst und als Essenz seines kompositorischen Schaffens begreift. Im Zentrum dieser Gruppe von insgesamt 8 Werken stehen:  1. das Philosophie und Theologie übergreifende Logo·Mysterion LlulL (2000),  2. das Stationen·Musik·Theater Sokrates (2002/03),  3. das Tanz·Musik·Sprach·Werk Anchibasíe (2004) nach Fragmenten von Heraklit und Empedokles. Bei diesen Werken verbinden sich zentrale Anliegen des Komponisten, der von der ersten, keimhaften Idee bis zum Gesamtkonzept verantwortlich zeichnet, zu einer Synthese aus Philosophie (Theologie), Dichtkunst, Musik und szenischer Gestaltung. Das 4. Werk dieser Gruppe, die Theater·Oper Kalkül (Text: Carl Djerassi), wurde 2005 am Opernhaus Zürich anlässlich der 150-Jahr-Feier der Eidgenössisch-Technischen Hochschule uraufgeführt. Ebenfalls 2005 erlebte die für javanisches Gamelan komponierte Musik der als Schatten·Schau·Spiel konzipierten Sophokles-Tragödie Oidipus Tyrannos ihre Premiere. Dieses Projekt wurde 2007 als Wayang kulit·Drama in Indonesien in erneuerter Form realisiert.
"Back to the Roots": 2009 konnte Schulze in jenes Haus in Wiener Neustadt zurückkehren, in dem er seine Jugend verbracht hat. Parallel dazu trägt die Verbundenheit mit Indonesien durch die Zusammenarbeit mit der in Jakarta beheimateten Gruppe 'Teater Tetas', deren künstlerischer Leiter er seit 2012 ist,  neue Blüten: Schulze zeichnete für Idee, Konzept und Regie der Tanz·Musik·Theater·Werke MIMPI (2011 Jakarta, 2012 Europa-Tournee) und 13 Jendela (2013 Jakarta) verantwortlich und leitet nun die Produktion der Aischylos-Tragödie PROMETHEUS DESMOTES. 2014 erhielt er außerdem einen Ruf an die Universitas Kristen Satya Wacana Salatiga, wo er künstlerische und wissenschaftliche Vorlesungen hält.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1968 - 1974

Unterricht bei Karl Öhlberger

1968 - 1974

Harmonik

1970 - 1976

Philosophie (Leo Gabriel), Psychologie, Akkadistik

1970 - 1976

Promotion zum Dr. phil.

1977

private Kompositionsstudien

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1973 - 1988

Austrian Wind Quintet: Fagottist, 250 Konzerte in 23 Staaten Europas, des Nahen Ostens und Südamerikas, diverse Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen

1974 - 2014

40-jährige Lehrtätigkeit am "Internationalen Harmonik Zentrum"

1976

seit 1976: 21 Aufenthalte auf den Färöer-Inseln: Vorträge, Konzerte und Beratertätigkeit bei der Entwicklung des  färöischen Musiklebens

1977 - 1985

Österreichisch-Ungarisches Bläserensemble (Bläserquintett der Ungarischen Staatsoper Budapest gemeinsam mit dem Niederösterreichischen Bläserquintett): Gründung und Mitglied

1978

Verlag Aschendorff, Münster: erstes Buch

1983 - 1984

Mitarbeit an der Entwicklung des von Bernd Moosmann, Waiblingen, gebauten tiefsten Kontrafagotts der Welt

1983 - 1984

Anreger der von Josef Mertin gebauten mitteltönigen Orgel (Organo di legno) mit Doppelpositionen dis/es & gis/as

1985 - 1996

Logos Quartett: Fagottist

1985 - 1996

Duo Zwio: Kontrafagottist

1992

Professor (Institut für Harmonikale Forschung, seit 2002 Internationales Harmonik-Zentrum)

1995

Institut Seni Indonesia, Jogjakarta/ Indonesien: Gastprofessur (Komposition, Musiktheorie, Bläserensemble)

1996

seit 1996: Mitglied "International Association of Greek Philosophy" (IAGP), Athen

1997

Obmann

2001 - 2007

Mitglied des Griechisch-Chores DITHYRAMBOS

2002

seit 2002: Ehrenvorstand der Österreichisch-Indonesischen Gesellschaft

2007

seit 2007: Ehrenmitglied "International Society for the Interdisciplinary Study of Symmetry" (ISIS), Melbourne

2012

künstlerischer Leiter der Jakarter Gruppe "Teater Tetas"

2014

künstlerische und wissenschaftliche Vorlesungen, Universitas Kristen Satya Wacana Salatiga

Einzelpublikationen, über 60 Beiträge in Sammelschriften

159 Vorträge in 26 Staaten
Themenschwerpunkte: philosophische Theologie, heraklitisch-pythagoreischer Platonismus, Architekturtheorie, Theorie der Musik, Kontrafagott

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Wien, St. Pölten, Krems, Eisenstadt, Basel, Maldon/GB, Oyrabakki/Färöer, Berlin, Trier, Trondheim u.a.

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

Ensemble saXII

Aufträge von Carole Dawn Reinhart

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1977

Förderungspreis für Komposition

1978

Theodor-Körner-Förderungspreis für Wissenschaft

1981

Internationaler Kompositionswettbewerb Wien: Sonderpreis für

1981

Förderungspreis für Komposition für

1982

Theodor-Körner-Förderungspreis für Komposition

1983

Förderungspreis

1983

Förderungspreis für Wissenschaft

1990

First Annual Vienna Modern Masters Recording Award: Special Commendation für

1990

Grand Prix International d'Arts et Lettres Marseille: Diplôme d'Honneur

1994

Theodor-Körner-Förderungspreis für Komposition

1996

Kompositionswettbewerb Swingfonia: 3. Preis für

1998

1. Preis für

2002

Würdigungspreis

2004

Djerassi Resident Artist in Woodside/California

2014

Kulturpreis

Stilbeschreibung

Komponieren: Dem Spannungsverhältnis der Töne nahe sein, Gewichtungen erfahren. In die Dauern der Töne hören. Tonfarben zeichnen. Form spüren.

 

Voraussetzung und Ziel: Ich glaube an die Kraft der Töne, seien sie eingebunden in die Unmittelbarkeit der Lebensfreude, in die Lebendigkeit geistiger Gestaltung oder in religiöse Bestimmung. Ich glaube an die Tonschöpfungen Bruckners ebenso wie an die gamelan-Klänge im javanischen Sultanspalast, ich glaube an die Kraft der Töne in ursprünglichen Kulturen wie im Tonreich der Natur.

 

Materie und Geist: Es hat mich nie interessiert, ob ich Elftonmusik komponiere oder mit der x-ten Wiener Schule liebäugle. Mein Denken, Handeln und Glauben bestimmen weder die Konstrukte des Verstandes noch die Experimentierübungen rastloser Nervosität, sondern die Ausdruckskraft des Geistes und die Fröhlichkeit des Herzens. Im Vordergrund steht das Übergreifende von Denken, Handeln und Glauben, in Unbedingtheit und Treue, Emotion und Leidenschaft.

 

Ganzheit: So verwundert es kaum, dass die Geisteshaltung des Platonismus und Neuplatonismus zu meinen wichtigsten Lehrmeistern zählt. Nicht nur in der Lebensführung, sondern auch im Komponieren der Töne bestimmt mich die Ganzheit von Sinnesfreude, Verstandeskraft, Vernunftbegabung und Gottbegeisterung. Diese Totalität steht der künstlerischen Imagination zur Seite, sie schafft Freiheit und Wahrheit.

 

Im Zentrum des Schöpfungsakts steht für mich die Entbergung eines Dahinterliegenden. Ich habe Stücke geschrieben, in denen es primär auf mich als den Komponisten ankommt; nichts liegt dahinter. Ich habe Stücke geschrieben, bei denen es weniger auf den Komponisten als auf das Dahinterliegende ankommt, mag es ein Anliegen, ein Auftrag, eine Person sein. Und ich habe Werke geschrieben, wo es um eine weitere Schicht des Dahinterliegenden geht, meist transzendentaler und transzendenter Seinsgrund des Werkes zugleich:

 

Das Logo-Mysterion LLULL gehört zu dieser Gruppe, weil es hier nicht auf den Komponisten ankommt und auch auf die Person des Ramon Llull als "Hauptfigur" nur in zweiter Hinsicht. Es geht vielmehr um die Nachzeichnung jener Lebenswahrheit, der auch Llull diente: der Wirkungsmacht Gottes, aufleuchtend im Erfahren seiner Grundwürden - gleich, ob dieses Erfahren logisch-diskursiv geschieht oder sich als suchendes Herantasten an die reiche Sprache des Unaussprechlichen zeigt, wie sie der mystischen Grundhaltung eignet.

 

Ebenso zähle ich SOKRATES - Drama mit Musik zu dieser Art von Komposition. Der Komponist ist dabei unwichtig, wesentlich ist Sokrates, der aber seinerseits wiederum zurücktritt gegenüber dem Thema des Werks, dem Widerpart von Einsicht und Macht.

 

Mit dem Tanz_Musik_Sprach_Werk Anchibasíe betrat ich neuen Boden.

 

Werner Schulze, 2006

Pressestimmen

7. Mai 2005
zu: Kalkül - Konzert
Neue Zürcher Zeitung
 

 

15. Mai 2005
Theater über Macht und Intrigen in der Wissenschaft
Schulzes Musik nimmt die Zweiteilung von Rahmen- und Binnenhandlung auf. Die Dialoge der beiden Dramatiker sind in einen an Händel gemahnenden Barockgestus eingehüllt. Die Musik der Binnenszenen dagegen atmet den Geist der neuen Musik; sie ist sehr rational geprägt und besitzt dennoch eine sinnliche Ausstrahlung. Das liegt an ihrer Wortbezogenheit, ihrer rhythmischen Prägnanz, den leitmotivisch vorkommenden Melodien, den ohrenfälligen Zuordnungen zwischen Instrumenten und Figuren sowie gelegentlichen Zitaten.
Niederösterreichische Nachrichten
 

 

1996
Der Höhepunkt des Konzertes wurde mit Werner Schulzes "Explosioni" erreicht, das durch seine ideale formale Durchführung des mit strenger Ökonomisierung behandelten Materials überzeugte.
American Record Guide

 

1995
Den stärksten Eindruck hinterließen "Explosioni" aus den "Metamorphosen" von Werner Schulze.
Ordet, Kvartalsskrift for sprog og kultur
 

 

1994
zu: Metamorphosen - für Bläserquintett
Das, was uns präsentiert wird, zeigt eine vollständige Beherrschung der Wirkungsmittel - mit einem sympathischen Einschlag von Humor, der den Eindruck von Disharmonie in einigen der Klangausbrüchen mildert.
Neue Musikzeitung

Das mit Sicherheit interessanteste Stück dieses Abends war "Contrafagottophonia" des Wieners Werner Schulze. Ein faszinierender Zwiegesang von Buckelwalen. Schulze will dieses Stück als "grüne" Komposition und als eine Liebeserklärung an diese "hochmusikalische" Tierart verstanden wissen.
Skurille, wirklichkeitsgetreue "Beamtensymphonie in Moll-Dur": Schulze streift in dieser auskomponierten Pragmatisierung von Geist und Lebens-art genau jene Schwachstellen menschlichen Dumpfsinnes, die den Nazis (allerorten) ihre Schrecklichkeiten so flott von der Hand gehen ließen. 

 

10. September 1994
Theater über Macht und Intrigen in der Wissenschaft
Die kurzgefassten Dialoge mit Rückblenden gewinnen Farbe und Kontur durch die Musik. Diese klingt manchmal "echt" pseudobarock, dann wieder modern, köstlich zitatenreich (manchmal etwas plakativ), rhythmisch pointiert und textbezogen. ... Reizvoll ist der oftmalige, fließende Übergang vom Sprechen in Sprechgesang und Kantilenen und umgekehrt.
Bergens Avisen

 

9. September 1994
zu: Kalkül - Konzert
Bergens Tidende
 

 

19. März 1994
zu: Logos
Kühne und persönlich geprägte Musik.
Kleine Zeitung Graz
 

 

15. Oktober 1993
Das spannende Werk "Logos" zeigte, dass Schulze beides beherrscht, den klassischen und noch mehr den modernen Ausdruck, Muster von Klang und Harmonik, beide von sphärischen Stimmungen bis zu listigem Humor.
Adresseavisen
 

 

2. Mai 1989
The standout piece is Werner Schulze's Explosioni, built from a dramatic alternation of violent, cluster filled outbursts with quiet, expressive lyrical statements.
Die Presse, Wien

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