Geboren 1959. Studierte Saxophon am Konservatorium Innsbruck, an der Musikhochschule in Graz, an der University of Miami und bei Ivan Roth in Basel. Neben seiner Unterrichts- und Konzerttätigkeit tritt er vor allem als Komponist für zahlreiche Kammermusik- und Orchesterwerke in Erscheinung. Seinen kompositorischen Schwerpunkt legt Florian Bramböck auf Werke für Blasmusikorchester. Stilistisch grenzt er sich dabei von den gängigen, kommerziell orientierten Arrangements für Blasmusikorchester ab und versucht diese in der österreichischen Volkskultur tief verwurzelte Musizierform durch eigene Kompositionen und qualitative Arrangements aus dem volkstümelnden Bereich herauszuführen.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|---|
|
1980 - 1984
|
klassische Ausbildung | ||||
|
1980 - 1985
|
Saxophon (Jazz) | ||||
|
1984
|
Diplom | ||||
|
1985
|
Basel: Privatstudien | ||||
|
1985
|
Diplom | ||||
|
1987
|
University of Miami, Miami/Florida: Jazzperformance | ||||
|
klassische Ausbildung |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|
|
1991 - 2004
|
Ensemblemitglied | ||
|
Ensemblemitglied bzw. Bandmanager bei Anaconga, die Erben (früher: Anacongas Erben, Saxofour, Gansch & Roses, Tiroler Jazzorchester, Sölkner, d.o.c., die ohrgler | |||
|
Konzerttätigkeit im In- und Ausland | |||
|
Lehrbeauftragter an der Abteilung für Musikpädagogik Innsbruck | |||
|
Lehrtätigkeit | |||
|
Lehrtätigkeit |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|
|
1990
|
Palais de la Culure, Algier: | |||
|
1994
| ||||
|
2001
| ||||
|
2002
| ||||
|
2006
| ||||
|
2006
|
World Saxophone Congress, Ljubljana: "Saxophonsextett" | |||
|
2007
|
Jesuitenkirche, Innsbruck: Neukomposition von Proprien für die Christmette | |||
|
Stadtmusikkapelle Amras: regelmäßige Aufführungen der Werke Florian Bramböcks |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
|---|---|---|---|---|
|
Helmut Sprenger | ||||
|
Festliche Musiktage Uster | ||||
|
Steirische Singakademie | ||||
|
Innsbrucker Bläserquintett | ||||
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
|---|---|---|---|
|
1986
|
- Tiroler Sparkasse: Förderungspreis | ||
|
1986
|
2. Kompositionspreis | ||
|
1987
|
1. Preis beim Marschkompositionswettbewerb | ||
|
1988
|
1. Österreichischer Nachwuchsjazzwettbewerb: 1.Solistenpreis | ||
|
1999
|
Emil Berlanda Preis |
Bramböcks Musik ist keine sperrige, am Reißbrett konstruierte. Sie spiegelt die stilistischen Facetten, in denen der Spross einer Musikerfamilie zuhause ist, die Lust des Gestalters, die Vitalität des Musikers und die Erkenntnisse des Pragmatikers.
Onlinedienst der Tiroler Tageszeitung (Ursula Strohal)
Da nimmt Bramböck in erstklassigen Eigenkompositionen und mit phänomenal körperlichem Saxophon-Spiel immer wieder den obligaten Impuls von "Jesus bleibet meine Freude" auf - und biegt beizeiten scharf links zu Doldinger und Zawinul ab. Mit Tönen, die nach Schweiß riechen und nach Leben
Leipziger Volkszeitung (Peter Korfmacher)
Sehr beeindruckend musizierte Jazz-Österreichs "Saxo Four" im vollen Welser Schlachthof: die Saxophonisten Bramböck, Dickbauer, Maurer und Puschnig in einer Vierer-Einigkeit. Revoluzzertum haben sie nicht im Sinn, auch kein nostalgisches Schatzkästlein. Und obgleich sie für das Vorwärts ihres Saxfiguren- Gebläses merkwürdig wählerisch im Jazz-Vergangenen wühlen, betreiben sie nie postmodische Pantscherei. [...] Das Geschriebene stammt von Bramböck, dazu je ein Stück von Davis, Dickbauer und Haden: einschmeichelnde Weisen, Fideles im 3/4-Takt, Kammergesittetes, Heißes samt Draufdrücken, was die Saxophone halten.
Oberösterreichische Nachrichten