Fotograf: Johannes Novohradsky ©
Geboren 1960. Studierte Saxophon am Konservatorium der Stadt Wien und Musikalische Bewegungserziehung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Wo immer auch er sich musikalisch in den Bereichen Jazz, Noise oder Volksmusik bewegt, im Zentrum steht immer die Improvisation, die energetische Kommunikation mit seinen Mitmusikern. Die Kompositionen von Max Nagl sind geprägt von musikalischen Gegensätzen, freie und organisierte Musik, dissonant und harmonisch, aber nie begibt er sich dabei auf das sichere Terrain des Vorhersehbaren.
Mitbegründer und/oder Mitwirkender der Formationen Manhattan Love Suicide, Go 4 it, Trio "Flamingos", Big Four, Wumm! Zack!, Max Nagl Quintet, Max Nagl Quartet Max Nagl Trio, Otto Lechner - Max Nagl Duo, The Max Nagl Ensemble. Auftritte bei vielen wichtigen Festivals in Europa und Nordamerika.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|---|
|
Klarinetten- und Klavierunterricht in der Kindheit |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|
|
2002
|
Libretto: Klaudia Kadlec | |||
|
2005
|
Libretto: Franzobel, Regie: Michael Scheidl, produziert von Netzzeit |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
|---|---|---|---|
|
1999
|
Hans Koller Preis "Musican of the Year" |
29. Oktober 1999
[...] welches Ambiente er also auch errichtet, es ist erfüllt von Dokumenten einer witzig raffinierten Tonsetzer-Intelligenz. [...]
Der Standard
18. Dezember 2001
[...] Max Nagl ist wiederum ein raffinierter Kompinist und Arrangeur, der seinen Musikern verspielte Winkelzüge auf den Leib schreibt. [...]
Skug (Alfred Pranzl)
17. Jänner 2006
Der Saxophonist Max Nagl ist mit seinen ausgefallenen Projekten mittlerweile zum bekanntesten Querdenker der österreichischen Szene geworden. Er ist ein ausgewiesener Liebhaber von musikalischen Formen, die er neu und überraschend arrangiert, gegen den Strich des allzu Vertrauten bürstet, um jede Erwartung zu düpieren und humorvoll zu unterlaufen. Ob Tangos, Walzer oder Kaffeehausmusik - immer wieder zeigt er, dass Formen allein ihres Alters wegen noch nichts von ihrer Tragfähigkeit verloren haben. Man muss nur den Mut haben, sie von innen her aufzubrechen, die Fragmente neu zusammenzusetzen und ihre Form damit neu zu erfinden. [...]
http://www.jazzpages.com/news/SWR%202%20-%20
Jazzprogramm%20Februar%202006.htm
The Jazz Pages (Harry Lachner)
6. September 2005
[...] der österreichische Komponist, Arrangeur und Saxophonist Max Nagl betrachtet mit seinem hervorragenden Quartett Big Four die Jazzgeschichte aus aktueller Perspektive - und präsentierte damit einen mit Don Byrons Trio vergleichbaren Ansatz, der noch besser umgesetzt wurde. [...]
Neue Zürcher Zeitung (Nick Liebmann)
10. Oktober 1995
[...] Köpfchen bewies Lokalmatador Max Nagl, Österreichs zweifellos innovativster Saxophonist der letzten Jahre. In gelungener Balance von Epischem und Lyrischem gelang es dem 35jährigen, seine eklektizistischen Energien konstruktiv und ökonomisch zu bändigen und durchdachte dramaturgische Bögen zu ziehen. [...]
Jazzpodium (Andreas Felber)