Ludwig Streicher
Genre:
Instrument: Kontrabass

Streicher Ludwig

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  26. Juni 1920
Geburtsort:  Wien
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Todestag:  11. März 2003
Sterbeort:  Wien
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1934 - 1940

Studium (Johann Krump, Karl Schreinzer), Abschluss mit Auszeichnung

1940 - 1942

Studium bei Josef Mikulski

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1938

Substitut im Orchester

1940 - 1944

Staatstheater Krakau: erstes Engagement als Solo-Kontrabassist

1945 - 1973

Mitglied des Orchesters

1946 - 1973

Mitglied des Orchesters

1954

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen

1958

Mitglied

1966 - 1999

Lehrtätigkeit

1967

Aufnahme der ersten Schallplatte ("Musikalische Raritäten für Kontrabass" bei Amadeo - Österreichische Schallplatten Aktiengesellschaft ) zusammen mit seinem damaligen Pianisten und Freund Max Valicek

1973

Beendigung seiner Orchestertätigkeit

1998 - 1999

Beendigung der Lehrtätigkeit

Abhaltung von Kursen und Sommer-Akademien

Herausgabe eines Unterrichtwerkes "Mein Spiel auf dem Kontrabass"

7 Langspielplatten

Karriere als Konzertsolist: Konzertreisen in Europa, Afrika, Amerika und Japan

Mitwirkung bei internationalen Festspielen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1962

Verleihung des Titels "Professor" durch den Österreichischen Bundespräsidenten

1973

Ernennung zum "Ordentlichen Hochschulprofessor"

Pressestimmen

Ludwig Streicher ist ein Phänomen in des Wortes ganzer Bedeutung. Seine Beherrschung des so schwer zu beherrschenden Instruments grenzt ans Wunderbare [...] Das Instrument, das man sonst nur als Fundament des Streicherklangs und als Farbe im ORchester kennt, zeigt plötzlich, dass es Seele hat. Es singt und jubelt, es spricht in allen Nuancen und Farben und entwickelt unter Streichers Händen eine Kommunikationsfähigkeit, die man sonst höchstens einer Geige zuerkennt.

Salzburger Nachrichten

 

Streicher ist ein Erzmusikant, der nicht nur weiß, sondern auch fühlt, was er spielt, ein ganz ursprüngliches Temperament, dem sich jeder Takt im vollen Sinn solistisch belebt. Unter seinem Bogen wird der Kontrabaß zum vollendeten Gesangsinstrument [...] Der vom Hexenmeister beherrschte Kontrabaß als poetisches Instrument - diesen Eindruck konnte die vom lebhaften Beifall geforderte Zugabe von Bottesinis Elegie noch verstärken.

Süddeutsche Zeitung

 

Ces "moyens", Ludwig Streicher, actuellement un des meilleurs contrebassiste du monde, nous en a fait une démonstration étonnante!

La Libre Belgique, Brüssel

 

'Un récital de sonates pour contrebasse?' Quelle idée perverse, penseront certains! Eh bien! L'expérience a été faite au "Mai de Versailles" et j'avoue qu'elle fut concluante [...] Compte tenu de l'acrobatie - il y en a - Streicher fait non seulment de la contrabasse l'appareil d'un virtuose mais aussi et surtout une voix qui chante.

Figaro, Paris

Diskografie, Projekte

Diskographie:

  • 1995: Österreichische Komponisten der Gegenwart - Paul Angerer (KKM-Records)
  • 1991: Österreichische Musik der Gegenwart - Paul Walter Fürst (Amadeo Classic)  
  • 1991: Encores – Ludwig Streicher (Orfeo International Music GmbH)  
  • 1985: Österreichische Musik der Gegenwart – Marcel Rubin (Amadeo / Polygram)
  • 1982: Forellenquintett (Teldec Schallplatten GmbH)
  • 1981: The Art of Ludwig Streicher (CBS / Sony Inc. Jasrac)
  • 1980: Kontrabaß-Konzerte / Bottesini, Dragonetti, Dittersdorf (Teldec Schallplatten GmbH)
  • 1978: Ludwig Streicher spielt Bottesini (Teldec Schallplatten GmbH)
  • 1976: Kontrabaß-Konzerte / Vanhall & Urbanner (Teldec Schallplatten GmbH)
  • 1969: Ludwig Streicher - Walter Berry (Amadeo - Österreichische Schallplatten Aktiengesellschaft)
  • 1967: Musikalische Raritäten für Kontrabass (Amadeo – Österreichische Schallplatten Aktiengesellschaft)

 

 

 

 

 

 

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