Music for a while
KomponistIn: Keil Friedrich
Entstehungsjahr: 1989
Dauer: 11m
Genre:
Subgenre:
Gattung:

Music for a while

Besetzungsdetails

Solo: Violine (1)

Publikation

Art der Publikation:  Manuskript

Sendeaufnahme

Uraufführung

Ort:  Tabakmuseum
Jahr:  1990
InterpretIn:  Schubert Gerd

Stilbeschreibung

"In Kenntnis der geigerischen Qualitäten udn der musikalischen Präferenzen von Gerd Rainer Schubert - dem ERstinterpreten dieses Werkes - entstand 1989 dieses Stück für Violine solo, in das der Beginn des Liedes "music for a while" aus dem Maskenspiel "Orpheus" von Henry Purcell (1659-1695) fragmentarisch hineingearbeitet wurde. Zur Zeit Purcells war auch bereits die - von Italien ausgehende - neue Kompositionstechnik für Soloinstrumente weit verbreitet. In diesen Stücken nahm man ganz bewusst Abstand von den bis dato dominierenden vokalen Gesten und die dem jeweiligen Instrument eigenen Möglichkeiten wurden sehr virtuos in das musikalische Konzept eingebunden. Die jedoch spätestens zur Zeit des Geniekults um N. Paganini verlorengegangene und erst im 20. Jhdt. wieder aufgegriffene Balance zwischen Beibehaltung der kompositorischen Essenz einerseits und Ausschöpfung der instrumentalspezifischen Möglichkeiten andererseits [...] war für mich ein wichtiger Impuls dieses Stück zu komponieren."
Friedrich Keil

Aufgeführtes Werk von (Person)