Institut Oberschützen - Expositur KUG

Institut Oberschützen - Expositur KUG

Allgemeine Information

Gründungsjahr:  1965

 

In Oberschützen, im südlichen Burgenland, wurde im Jahre 1965 eine Expositur der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz errichtet. Die Expositur Oberschützen mit eigener Leitung, Studien- und Prüfungsabteilung und Bibliothek ist gemeinsam mit dem Kulturzentrum Oberschützen in dem 1984 errichteten Kultur- und Hochschulzentrum Oberschützen untergebracht. Diese Expositur ist seit dem Inkrafttreten des KUOG 1998 als eigenes Institut - Institut 12, Oberschützen - in die neue Organisationsstruktur der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz eingebunden.

 

Das Institut Oberschützen bildet im Rahmen von Konzertfach- und Instrumentalpädagogikstudiengängen (BA, MA und postgraduale Lehrgänge) höchst qualifizierten Nachwuchs für sämtliche Blas-, Streich und Schlaginstrumente (inklusive des Wiener Instrumentariums) sowie für Klavier aus. Für den Nachwuchs aus der Region werden Hochbegabten- und Vorbereitungslehrgänge in diesen Bereichen und für Orgel angeboten. Über eine Professur für Musikgeschichte bietet sich am Institut die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen im Rahmen des Doktoratsstudiums (PhD/Dr. art.) zu absolvieren.
Die Professorinnen und Professoren des Instituts kommen aus den österreichischen (vor allem den großen Wiener) Orchestern und wirken in renommierten Kammermusikensembles mit. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen bei der Orchester- und Kammermusik. Die Lehre zeichnet sich durch intensive Zusatzangebote im Bereich Zeitgenössischer Musik, einer engen Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis sowie einem regen internationalen Austausch aus. Der Nachwuchsförderung ist das Institut durch die biennale Austragung des burgenländischen Prima la musica-Landeswettbewerbs und (seit 2010) des Internationalen Jenö Takács-Wettbewerbs für junge Pianistinnen und Pianisten in besonderer Weise verpflichtet.

 

Die musikwissenschaftliche Forschung und Lehre des Instituts hat sich in regionalen und supra-regionalen Forschungsbereichen mit Schwerpunkten in der Musikgeschichte Österreichs und seiner östlichen Nachbarn vom 18. bis in das 20. Jahrhundert international profiliert. Die Pannonische Forschungsstelle mit ihren Veröffentlichungsreihen arbeitet eng mit der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik (IGEB) zusammen, das Internationale Zentrum für Blasmusikforschung stellt mit seinen Beständen eine in Europa einzigartige Einrichtung dar.

Auszeichnende Organisation von (Person)