| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1946 - 1957
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Konservatorium Lublin: Klavier | ||||
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1953
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Gymnasium Lublin: Martura | ||||
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1954 - 1957
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Universität Lublin: Jura | ||||
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1958 - 1962
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Fryderyk-Chopin-Musikakademie, Warschau: Klavier | ||||
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1958 - 1962
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Fryderyk-Chopin-Musikakademie, Warschau: Komposition | ||||
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1963
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Karol Szymanowski Musikakademie Kattowitz: Komposition (Boleslaw Szabelski) | ||||
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1964
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Karol Szymanowski Musikakademie Kattowitz: Diplom | ||||
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1966 - 1967
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Komposition (Nadia Boulanger) |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1957
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Staatliche Philharmonie Lublin: Debut als Komponist | ||
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1964 - 1970
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Puppentheater Warschau: Zusammenarbeit | ||
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1967 - 1970
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Polnischer Komponisten Verein, Warschau: Sekretär | ||
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1967 - 1970
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Verband Junger Polnischer Komponisten: Präsident | ||
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1967 - 1970
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Kritiker und Publizist in führenden polnischen Fach- und Kulturzeitungen | ||
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1977
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Musikakademie Bydgoszcz: Hochschullehrer für Tonsatz, Kontrapunkt, Instrumentation, Musikgeschichte | ||
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1981
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Teilnahme | ||
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Musikschule Bruck an der Mur: Klavierlehrer | |||
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Entwicklung der Kompositionsmethode anhand der "Theorie der Zentrums-Strukturen" | |||
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mehrere Fernseh-, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen | |||
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Schwerpunkt auf Theater und Opernmusik |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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Encontros Gulbenkian | ||||
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Festival de Paris | ||||
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Helsinki Festival | ||||
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IGNM Weltmusiktage | ||||
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Leningrader Frühling | ||||
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Muzicki Biennale Zagreb | ||||
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Staatsoper Warschau | ||||
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Konzerte in Europa, USA, Südamerika, Australien, Japan |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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1990
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1991
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1995
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| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1965
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Junge Polnische Komponisten in Warschau: erster Preis beim Wettbewerb | ||
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1966
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Auslandsstipendium | ||
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1986
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Staatsstipendium für Komposition | ||
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1986
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Stipendium | ||
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1990
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Republik Polen: Medaille für Verdienste um die polnische Kultur | ||
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1995
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Republik Polen: Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta | ||
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1996
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UNESCO Paris: Preis | ||
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2000
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Anton-Benya-Stiftungsfond: Anton-Benya-Preis | ||
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2001
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Polnischer Komponistenverband: Preis |
[...] Man kann also vermuten, zu welch wichtigem, ja geradezu brennendem Problem - besonders für einen Komponisten, der vor allem ein genau festgehaltenes Material von bestimmter Tonhöhe ausnutzt - die Suche nach einem übergeordneten Verfahren zur Organisierung dieses Materials wird; und das umso mehr, als Bargielski die dodekaphonische bzw. serielle Technik vollkommen fremd war. Ungefähr 1970 zielten die theoretischen Überlegungen des Komponisten darauf ab, dem im Verlauf festgelegten Ton übergeordnete Merkmale zu verleihen und ihm anderen gegenüber größeren Wert beizumessen - durch die einfache Maßnahme der häufigeren Nutzung dieses Tones, nicht aber durch seine unmittelbare Wiederholung. Es wird also ein gewisses Zentrum geschaffen, in dem dieser einzelne Ton öfter zu hören ist. Ähnlich aufgefaßt werden bestimmte Intervalle, das ganze bewegliche Gewebe eines gebrochenen Akkords und schließlich die charakteristische Instrumentation. Es besteht also die Möglichkeit, größere Ebenen zu schaffen, die diese Zentrumsstrukturen nutzen, sie zusammenzustellen und sie auf der Grundlage des gegenseitigen Durchdringens, des Kontrastes oder der Wiederholung zu verbinden. Gleichzeitig entsteht das Problem der Ausgewogenheit der Proportionen, z. B. wie oft ein gegebener Ton zu verwenden ist, damit er als Zentrum hörbar wird. Bargielski nennt dieses Verfahren zur Organisierung des Stoffes die "Theorie der Zentrumsstrukturen". Man muß zugeben, daß diese Theorie elastisch ist. Sie zwingt einem nämlich keine Auswahl genau bestimmter Töne (als Zentrum) auf, sondern gestattet es, die anderen Töne - jene, die anscheinend weniger wichtig sind - freizügig zu gestalten und dabei volle Invention, Praxis, künstlerische Erfahrung und Kompositionskunst auszunutzen. Außerdem läßt sie einen großen Spielraum für die Phantasie frei. Gleichzeitig entlarvt diese Theorie mitleidslos künstlerische Mängel und unzulängliche Erfindungsgabe. Eine große Rolle spielen wahrscheinlich wie bei jedem System das rein musikalische Kalkül (Proportionsfragen, Auswahl), die Intuition oder vielleicht auch ganz einfach die erworbenen Kenntnisse. Ist diese Theorie nun lediglich eine individuelle, dem Ergründen der eigenen Künstlerpersönlichkeit dienende und in diesem Sinne gehaltvolle Theorie, die zugleich das Entstehen neuer Originalwerke "gewährleistet"? - Beantwortet wird diese Frage durch das neueste Schaffen des Komponisten. Sicherlich besteht die Gefahr, sich zu wiederholen, die Strukturen zu vervielfältigen. Sicherlich sind die einfachsten Strukturen auch schon restlos ausgebeutet. Einerseits ist es also ein Kompositionsverfahren, andererseits - und für den Komponisten ist das ebenfalls wichtig - ein Verfahren zur "Steuerung der Perzeption" des Hörers, das die Aufgabe hat, dem Hörer die Aufnahme der Komposition zu erleichtern oder einfacher gesagt: sie zu verfolgen. "Neosonorismus", "Theorie der Zentrumsstrukturen"