Martin Breindl
Genre:

Breindl Martin

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 "Eine Million Kredit ist normal sagt mein Großvater" - Found Footage Film 2006
2 The Well-Tempered Kitchen, Heat-Up Ratatouille 2004
3 GATEways 2000
4 Wortstaub Partikelwelt. Brainwaveversion 1999
5 Embedded Systems - Eine Housemusik 1997
6 Die Bühne ist leer - Intermediainstallation 1996 ad libitum
7 White Light/White Noise - part III - Videoinstallation von Sodomka/Breindl 1996 ad libitum
8 Die Differenzmaschine - ein Event mit einem Theaterraum - Intermediaperformance von Sodomka/Breindl, Peter Mechtler, Norbert Math, Florian Radon, Peter Walz und Petra Ganglbauer 1996
9 LIVEstations - Klanginstallation 1995
10 The History of the Future of Memory - Radiokomposition 1995 48m
11 Channel 9 - Biofeedbackperformance von Sodomka/Breindl 1995 50m
12 Tempo Compresso/Spazio Sospeso (accelerato) - Akustischer Katalog 1994 8m 49s
13 State of Transition - Radio Edit - Radiophones Stück 1994 2m
14 State of Transition - Klanginstallation zur gleichnamigen Intermediainstallation 1994 ad libitum
15 Nahe Ferne. Zeitgleich II - Installation von Sodomka/Breindl/Math 1994 ad libitum
16 Klangnachricht mit Redefragmenten - Radiokomposition 1994 8m
17 Tempo Compresso/Spazio Sospeso - Radiophone Arbeit 1993 35m
18 Nahe Ferne. Zeitgleich - Klanginstallation zur gleichnamigen Installation von Sodomka/Breindl 1992 5m 30s
19 Double Identity - Radiophone Arbeit 1992 1h
20 Frozen Moments - Ungefähre Wirklichkeit - Radiophone Überarbeitung 1991 8m
21 "Standby" - Musik für die gleichnamige Videominiatur 1991 1m
22 Ornamentale Reise - Radiophones Stück 1991 21m
23 Künstliche Landschaft. Für Gene Roddenberry - Sound Object (Klangminiatur) 1991 30m
24 Frozen Moments - Ort ohne Raum - Intermediaperformance 1991 45m
25 Frozen Moments - Unendliche Gegenwart - Videoperformance von Sodomka/Breindl 1991 18m 44s
26 Ein Exkurs über die Leichtigkeit - Intermediainstallation von Sodomka/Breindl 1990 ad libitum
27 Der schädliche Raum - Intermediaperformance 1989 12m 30s
28 Damenmord - Multimediaperformance 1987 45m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1963
Geburtsdatum:  19. Juli 1963
Geburtsort:  Wien
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1982 - 1991

Germanistik

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1986

Beginn der Zusammenarbeit mit Andrea Sodomka

1997

Gründung des Künstlernetzwerks ALIEN PRODUCTIONS, gemeinsam mit Andrea Sodomka (A), Norbert Math (I) und August Black (USA) als Künstlernetzwerk für Arbeiten in Theorie und Praxis Neuer Technologien und Medien. Realisation zahlreicher intermedialer Projekte im In- und Ausland. Arbeiten in den Bereichen Intermediakunst, Sound Art, net.art, Radiokunst, Video und Bildende Kunst

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1986

Acustica 86

1987

Junge Szene '87

1988

XVIIIe Festival International de Musique Expérimentale Bourges

1989
1989

Musik und Technik

1989

Simultanperformance

1991

Interferenzen III, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig

1991

Österreich Heute

1991

Transformator, Funderwerk 3

1992

Das Andere Mittelalter

1992

Galerie Eigen+Art Berlin

1992

Musiktheaterkeimzellen

1993

3er Festival Internacional de Música Contemporánea, Centro Cultural Gimnasio Moderno

1993

Progetto Civitella d'Agliano

1993

Trigésimo Festival de Música Religiosa, Templo de la Encarnacion, Popayán/Kolumbien

1994

L'arte dell ascolto

1994

State of Transition, Neue Galerie Graz - V2 Rotterdam NL - Internet - ORF Kunstradio: telematisches Live-Radio-Internet-Event

1994

Zeitgleich

1995

Kunstraum Remise Wien

1995

Sound Experience, ESC Graz

1996

Musik und Licht, Podewil Berlin

1996

sonambiente

1997
1997

Centro de la Imagen

1997

documentaX, Orangerie Kassel

1997

Recycling the Future 4

1998

Austrian Artists Take Space, Otis Gallery Los Angeles

1998

Kunst in der Stadt 2

1998
1998
1998

Resistance Fluctuations, ACE Gallery Los Angeles

1999
1999

Klangkunstfestival UND II Wiesbaden

1999

Residenztheater München

1999

15 andere vernetzte Orte (Sound Drifting)

2000

GATEways, Wien/A - Melbourne/AUS - Beograd/YU - Erfurt/Weimar/D - Vancouver/CAN: On Line - On Site - On Air Projekt

2000

liquid music Judenburg

2000

Wiencouver 2000

2001

7th International Festival of Computer Arts, Galerie Media Nox Maribor

2001

hamburger musikfest, Musikhalle Hamburg

2001

liquid music Judenburg

2001

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1990

Anerkennungspreis für Bildende Kunst

1992

Arbeitsstipendium für Bildende Kunst, Sparte Grenzüberschreitungen

1994

Prix Italia 1994: Nominierung des CD-Projekt's "The Furure of Memory" als offizieller österreichischer Beitrag des ORF

1994

Anerkennungspreis für Bildende Kunst

1995

Staatsstipendium für Bildende Kunst

Pressestimmen

20. November 1998

Ein behutsamer Umgang mit dem Material, der Stimmungen erlauscht und erhält - das ist ungewöhnlich, gar nicht zeitgeistig und ein entschiedener Einwand gegen postmoderne Beliebigkeit. Es ist der Inhalt, der die künstlerische Umsetzung diktiert [...] Die Verantwortung einem bestimmten Inhalt gegenüber zieht eine Arbeitsweise nach sich, die die Vorstellung vom einsam werkelnden Künstlergenie zurück ins 19. Jahrhundert schickt und den festgeschriebenen Werkbegriff gleich hinterherschiebt: "Künstlern obliegt die Aufgabe, eine Matrix zu entwickeln, die kreative Menschen aus allen Bereichen zur Arbeit an einem Projekt vernetzt", sagt Martin Breindl [...] Andrea Sodomka und Martin Breindl, beide Absolventen der Wiener Hochschule für Angewandte Kunst, arbeiten seit 1986 kontinuierlich zusammen. Sie verstehen sich als offene Gruppe, die sich je nach inhaltlicher Problemstellung für bestimmte Medien entscheidet und aufgrund dieser Entscheidung ein entsprechendes Netzwerk organisiert. Schubladendenken ist passé. 

Der Standard (Andrea Zschunke) 

 

28. August 1996

Gefangen im Virtuellen
Sodomka und Breindl schließen Menschen ein und lassen sie zum Teil der technischen, sinnlichen Schöpfungen werden. Ein Gesamtkunstwerk entsteht, eine neue, andere Theaterwelt, flüchtig und faszinierend eindringlich zugleich. Wirkliches gibt es nicht mehr, Realität wird neu geschaffen, auf einer Wand spiegelt sich das industrielle Zeitalter, der Mensch rückt weit weg und bleibt doch, zumeist unsichtbar hinter den Steuerungen, der Schöpfer visionärer Fügungen von Klang, Licht, Bild, Bewegung. Er spielt in ein Gebilde hinein, das Welt sein könnte und einem schmerzlosen Werden und Vergehen unterworfen ist. [...] Fünfzig Minuten, die zum Nachsinnen herausfordern - für sehr lange Zeit.

Der Tagesspiegel (Christoph Funke)

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