Mit freundlicher Genehmigung von H. Ebenhöh (Privatfoto ©)
Der Komponist Horst Ebenhöh, 1930 in Wien geboren, kommt aus keiner "Komponierschule", sondern hat seinen Weg als "Synthesesucher zwischen Tradition und Avantgarde" stets alleine gesucht. Heute kennt man ihn im In und Ausland als Komponist der musikalischen Mitte, was seine Erfolge in den USA, in Rußland und vielen anderen europäischen Ländern belegen. Horst Ebenhöh wurde im In- und Ausland für sein musikalisches Schaffen mit Preisen ausgezeichnet. Sein Personalstil zeichnet sich besonders durch Rhythmik und ein breites Klangfarbenspektrum aus. In seiner Werkliste findet man über 300 Werke praktisch aller musikalischen Gattungen, von Solomusik über Kammermusik, Orchesterwerke, Solokonzerte, große symhonische Werke, bis Vokal- und Sakralmusik sowie szenische Werke.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1939
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1946
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1947
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1948 - 1952
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1936
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Wien: erster Unterricht Klavier (privat) | ||||
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1943 - 1945
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kriegsbedingte Unterbrechung des Klavierstudiums | ||||
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1948 - 1952
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Geographie |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1953 - 1962
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Krems: Organisation und pianistische Mitwirkung bei zahlreichen öffentlichen Konzerten und szenischen Aufführungen von Opern | ||
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1953 - 1962
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Krems: Unterricht an Gymnasien | ||
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1962 - 1966
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Gymnasium Baden, Baden: Unterricht | ||
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1966 - 1990
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Gymnasium Wien VI, Wien: Unterricht | ||
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1988
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USA, Rußland: 1. musikalische Reisen | ||
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1990
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USA, Rußland: 2. musikalische Reisen | ||
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1993
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Norwegen: 1. musikalische Reise | ||
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1996
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Italien: 1. musikalische Reise | ||
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2001
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Baku: 1. musikalische Reise |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1985
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Leibstadt/Schweiz | |||
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1988
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3. Internationales Musikfest Leningrad | |||
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1993
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Nordlyd-Festival Trondheim | |||
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1993
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Schleswig Hollstein Festival | |||
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1993
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Robert Schumann-Festival Jena | |||
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2001
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Baku "Violoncellokonzert opus 66", "Konzert für Klavier, Bläser und Schlagzeug opus 69" |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1944
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Instrumentalwettbewerb Reichenberg: 2. Preis | ||
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1950
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Preis der Musikakademie für | ||
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1965
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Förderungspreis für | ||
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1968
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Preis der Musikakademie für | ||
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1972
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Förderungspreis für | ||
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1975
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Premio Città di Trieste für | ||
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1979
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Los Alamos-Wettbewerb: Preis für | ||
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1980
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Würdigungspreis |
In den Anfangsjahren seiner Komponiertätigkeit als "Romantiker" beschimpft, entwickelte Ebenhöh seinen Stil unbeirrt und ununterbrochen zu seiner heutigen Ausdrucksweise, die gekennzeichnet ist durch weitgehende Lösung von tradierten harmonischen Komponenten. Sein Empfinden für die technische und klangliche Behandlung der Instrumente ermöglicht es, daß er neben unüberhörbaren rhythmischen Kraftausbrüchen auch subtilste Klänge in seine Werke einfließen lassen kann. Sein verwendetes Spektrum der Geräusche kommt einer großen Anzahl von Werken für Percussionsinstrumente (Schlagzeug) zugute: Sein 'Konzert für doppeltes Schlagzeug und Orchester' wurde 1988 als einziges österreichisches Orchesterwerk für das 3. Internationale Festival im damaligen Leningrad ausgewählt. Der Erfolg brachte dem Komponisten einen Orchesterwerk-Auftrag für das geplante folgende Festival in Moskau ein. Die wirtschaftlichen und politischen Ereignisse haben zwar dieses Festival in Moskau (und damit die dortige Uraufführung) verhindert (sie fand 1993 in Wien statt), doch wurden einige seiner Werke in mehreren anderen Teilen des ehemaligen Gebietes der UdSSR gespielt. In New York pries die 'New York Times' 1988 die Uraufführung seines Posaunenkonzerts als "das Ereignis des Tages".
Horst Ebenhöh 1994
16. Jänner 1982
Ein echter Musikant ist Horst Ebenhöh. Seine Kompositionen zeugen von Klangphantasie, haben Humor und gerne knifflige Rhythmen. Alle diese Eigenschaften zeichnen auch sein Divertimento für Streicher opus 41 aus, mit dem die Brünner Musiker sich und dem Komponisten einen überzeugenden Erfolg erspielten.
Wiener Zeitung
11. April 1988
The real riches were in the second half - first in Horst Ebenhöh's Concerto for Bass Trombone, Strings and Percussion. It is a tightly made, three-movement piece in which no gesture is wasted. Mr. Ebenhöh makes his solo instrument a powerful musical agent rather than an object of curiosity; the instrument's dramatic strenghts are singled out and surrounded in a symbiotic setting. It is a very impressive piece, with impressive solo-playing by Dietmar Küblböck.
New York Times
11. Mai 1983
Mögen noch viele solcher Konzerte folgen! Ein Arsenal an Schlaginstrumenten wurde in Betrieb gesetzt, um des Wiener Komponisten Horst Ebenhöh "Konferenz" aus der Taufe zu heben: Ebenhöh bringt das Kunststück zuwege, ungemein klangvoll und mit orientalisch anmutender Farbenpracht ein geradezu melodisches Element zu erzeugen; und zudem den "schlagenden" Beweis zu erbringen, wie unterhaltsam Neue Musik sein kann...
Volksstimme