Troyer Ulrich

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  7. Oktober 1973
Geburtsort:  Innsbruck
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1983 - 1996
1992 - 2002

Architektur (Sigrid Hauser)

2000 - 2002

Gasthörer

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1996

Elektroakustische Musik

1998 - 1999

Mitglied von der Medienmogulerie Monochrom

2001

Gründung des eigenen Tonstudios 4Bit Studio

2005

seitdem Mitglied von The Vegetable Orchestra

2012

Gründung des eigenen Labels 4Bit Production

Comics & Animationen, DJ, Soundtracks für Film & Tanztheater

lebt als freischaffender Musiker und Künstler in Wien

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2001

X Peripheria Festival Budapest

2003

Transart 03 Bozen

2004
2005

Sintesi Neapel

2007
2008
2009

Brut Wien

2011
2012

Flex Wien

2014

Dub Champion Festival

2015

Next-Comic-Festival

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1999

Max Brand Preis: Lobende Erwähnung

2000

Prix Ars Electronica: Lobende Erwähnung (Digital Music)

2002

"Kunst am Bau"-Wettbewerb Marie Curie: Anerkennungspreis

2008

Arbeitsstipendium

Stilbeschreibung

Experimentelle elektronische Popmusik / Futuristic Dub-Reggae / Klanginstallationen / Klangkunst / Soundtrack

Pressestimmen

2014

[...] Troyers Blick auf Dub ist nun nicht einfach eine Aktualisierung sondern einer vom Heute auf das Damals mit einer Perspektive in das Morgen. Diese mit ironischen Brechungen entlang raumzeitlicher Echokammern aufgeladenen Transfers stellen die großen Momente dieser Platte dar. Keine algorithmisierte Nostalgie einer so nie existenten Zeit, sondern ein geschichtsbewusstes Aufeinanderprallen von Soundgeschwindigkeiten. [...]

Skug (Heinrich Deisl)

 

2013

[...] aber es ist dieser durchgehende, bastelig-poetische Ansatz, der das Gesamtpaket von Troyers Dub auszeichnet.

de:bug (multipara)

 

2007

ULRICH TROYER: SEHEN MIT OHREN (transacoustic research) Ganz das Gegenteil dieses Projektes: sechs blinde Menschen aus Wien - u.a. Akkordeonist Otto Lechner - erzählen über ihre Wahrnehmung von Architektur, die Bedeutung von Raum und wie sie sich in der Stadt akustisch orientieren. Ich kenne keine andere zeitgenössische Produktion, die uns biologisch-physikalisch Sehenden einen derart präzisen, faszinierenden und verständlichen Eindruck von der Wahrnehmungsfähigkeit blinder Menschen gibt. Im 26-Seiten Textheft sind die Sprachprotokolle nachlesbar - gibt's im Internet auch in Brailleschrift.

Terz Düsseldorf

 

2001

Uli Troyer - Nok (Mego 039): Clicks, Clicks, Clicks allerorten. Eigentlich hat man diese fisseligen Spratzer mittlerweile etwas über, jedoch nimmt einen die muntere Art, auf die die Tracks dieser 3"-CD munter vor sich hinswingen und -klingen einmal mehr für sich ein. Die hier anzutreffende charmant verhuschte Art mit einhergehender Intensität ist von seltener Qualität, und die Souveränität der Umsetzung verweist manch andere diese Phänomene Auslotenden mit einigem Abstand auf die weiteren Plätze. Kurze, prägnante und auf den Punkt gebrachte Musik, wie man sie vielleicht vom Flagschiff der ICMC erwarten würde und auch verpackungstechnisch wieder einen kleinen Schritt weiter als der Rest (will sagen, dass das formschöne Plastikcover vermutlich erst beim zweiten Runterfallen zerbricht).

de:bug

Diskografie, Projekte

Diskographie:

  • 2015: Deadlock Versions (4Bit Productions, Wien)
  • 2013: Songs for William II (4Bit Productions, Wien)
  • 2012: Somatic Soundtracks (4Bit Productions, Wien)
  • 2011: Songs for William I (Deep Medi, London)
  • 2007: Sehen mit Ohren (Transacoustic Research, Wien)
  • 2003: Rose de Shiraz (Deluxe Rexords, Seattle)
  • 2000: Nok (Mego, Wien)

Band-/Ensemblemitglied bei

Band-/Ensemblemitglied bei: