Fotograf: Andreas Müller ©

Brauer Timna

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  1. Mai 1961
Geburtsort:  Wien
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Timna Brauer wurde in Wien geboren und ist aufgewachsen zwischen Österreich, Frankreich und Israel. Ihre Mutter stammt aus dem Jemen, ihr Vater ist der österreichische Maler Arik Brauer.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Jazz-Gesang

Musikwissenschaft, Magister über "Die Stimme im Jazz"

Studium

Studium

Meisterklasse Opernfach (Simon Baddi)

Meisterkurse für indischen Gesang (Prof. Javheri)

bei Grümmer Elisabeth

Sommerakademie

Le CIM: Studium Komposition und Jazz-Gesang

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1985

Ensemblegründung zusammen mit ihrem Mann Elias Meiri, Schwerpunkt Jazz, Ethno und Chansons

1995

Leitung der Jazzgesang-Abteilung

2005

enge Zusammenarbeit für "Kinderlieder aus Europa", "Der kleine Mozart"

2007

Mitwirkung bei Dancing Stars

diverse Kinderprogramme

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1998

bis 2000: Interpretation der "Jenny" in der Dreigroschenoper unter der Leitung von H. K. Gruber (Aufnahmen für BMG, Auftritte u.a. beim Schleswig-Holstein Musikfestival, Musik-Triennale Köln etc.)

2001

Sommerseebühne Klagenfurt: Rolle der "Evita"

2002

bis 2004: große Europatournee "Voices for Peace" (Palästinenser und Israelis)

2004

Uraufführung "Percussion"

2004

Gestaltung der "Kinderklangwolke"

2007

Sommerfestspiele Kittsee: Anatevka

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2004

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2004

GlobArt Innovation Award (zusammen mit Elias Meiri) für ihre Arbeit mit "Voices for Peace"

2005

Europäische Kulturstiftung: Thies-Knauf Kulturpreis für Musik (zusammen mit Elias Meiri) aufgrund der Initiative "Voices for Peace" und des kulturellen Beitrags zur Förderung von Frieden, Versöhnung und Toleranz

Pressestimmen

Die zierliche Sängerin, deren Mutter aus dem Yemen, der Vater aus Wien stammt, hatte das Publikum nach fünf Minuten im Griff: nebelverhangene, sexy Stimme in den mittleren Lagen, silberhelle in den oberen - dazu eine wirkungsvoll gestylte Gestik und das Lächeln der Mona Lisa [...] 

Basler Zeitung

 

Nichts an dieser Fusion wirkt gesucht oder gar gekünstelt; wird sie doch auch von älteren jüdischen Konzertbesucherinnen und Besuchern als ergreifende Interpretation ihres Vaterunser empfunden. Daß jüngere Zuhörerinnen und Zuhörer, die Timna Brauer aus der Jazzszene (1988 ist sie am gleichen Abend wie M. Davis und H. Hancock in Montreux aufgetreten) kennen und zur jüdische Tradition keine Affinität haben, das gleiche Lied wegen seiner spannenden musikalischen Kombination bejubeln, sagt über die Qualität der Sängerin und ihrer Mitmusiker eigentlich alles [...] 

Der Bund

 

Timna Brauer Rundreise der multikulturellen Art
Die bezaubernde Stimme von Timna Brauer, Tochter des Wiener Künstler Arik Brauer, leitete immer wieder in mystische Gefilde. Mit den farbenprächtigen Gewändern, den 35 flackernden Kerzen auf der Bühne und der besonderes starken, ja geradezu leidenschaftlichen Hingabe, mit der das Ensemble sich in die ofhnals fremd wirkenden Töne hineinsteigerte, stelle sich eine einzigartige und fast unheimliche Stimmung [...] 

Berliner Morgen Post

 

Immer wieder vermitteln intelligent eingebaute, Spannungsbögen zwischen Besinnung und Schwung, die ideale Grundlage für die wandelbare Stimme von Timna Brauer. Mit unglaublichen Bühnenpräsenz ausgestattet, tanzt sie leichtfüßig von einer Welt in die andere, Ob melancholisch oder temperamentvoll - was bleibt, ist Grazie, Anmut und Echtheit [...] 

Rhein Zeitung Koblenz

 

Überhaupt Timna Brauer: weich und fließend wie ihre bodenlangen roten Gewänder und zugleich schwer wie dicke Samt präsentierte sich ihre Stimme mit eine hypnotischen Strahlkraft, mit der diese zierliche Frau das Publikum im Hambacher schloß einer schönen aus Tausendundeiner Nacht gleich zu betören verstand, daß sie selbst schwierigste orientalische Melodien mühelos zu bewältigen schien - inklusive der spitzen, trillernden Schreie der Beduinenfrauen, hat Timna Brauer gewiß nicht allein ihrer fundierten klassischen Gesangausbildung zu verdanken, sondern sicher auch den prägenden Einflüssen ihrer Mutter, deren Familie einst aus den Jemen nach Israel einwanderte [...] 

Die Rheinpfalz

 

Timna Brauer hatte die Ehre nach Miles Davis und Herbie Hancock auf die Bühne zu kommen. Sie war die wahre entdeckung vom 22. Montreux Jazz Festival. 

Frankfurter Allgemeine

 

[...] In Erinnerung an viele plumpe "Verjazzungen" klassischer Musik war bei mir genug Skepsis vorhanden - wie sich allerdings herausstellte, war diese unangebracht. [...] Entzückende Melodik schimmert durch, indes findet sie sich einmal als Blues, dann wieder als dezent swingendes Gebilde wieder, dem auch orientalisches Kolorit begemixt wird. [...]

Der Standard

Diskografie, Projekte

Diskografie:

  • 2014: Ich hab' vielleicht noch nie geliebt (CD)
  • 2013: Der g'schupfte Ferdl geht Taubenvergiften im Park (CD)
  • 2008: Flamenco Judaico (CD)
  • 2007: Reise durch die Weltmusik (CD und Hörbuch)
  • 2006: Der kleine Mozart (CD und Hörbuch)
  • 2005: Wir singen in vielen Sprachen - Kinderlieder aus Europa (CD und Hörbuch)
  • 2001: Voices for Peace (CD)
  • 1997: Chansons et violons (CD)
  • 1996: Tefila-Prayer (CD)
  • 1992: Mozart Anders (CD)
  • 1987: Orient (CD)

 

Kontaktperson von (Organisation)

Band-/Ensemblemitglied bei

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