Heimo Erbse
Genre:
Gattung:

Erbse Heimo

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 Kammerkonzert - für Klavier solo und Streichquintett (solistisch oder chorisch) 1996
2 Scherzo - für zwei Klaviere 1996
3 Konzert - für zwei Klaviere und kleines Orchester 1996
4 Konzert - für Violine und Streichquintett 1996
5 Sonate - für Klarinette und Klavier 1993
6 Fünfte Sinfonie - für Orchester 1993
7 Vierte Sinfonie 1992 ~ 17m
8 Zweites Konzert - für Klavier und Orchester 1991
9 Sonate - für Trompete und Klavier 1991 10m
10 Drei Stücke - für Posaune und Klavier 1991 ~ 10m
11 Sextett - für Bläserquintett und Klavier 1991
12 Dritte Sinfonie 1990 20m
13 Divertimento - für Violine, Viola und Violoncello 1987
14 Der Deserteur - Oper in zwei Akten 1983
15 Vier Rhapsodien - für Klavier 1979 13m
16 Kammerkonzert - in fünf Sätzen 1978 ~ 20m
17 Vier lyrische Stücke - opus 39a-g 1978 ~ 14m
18 Trio - für Violine, Klarinette und Klavier 1978 ~ 12m
19 Trio - für Oboe, Klarinette in A und Fagott 1977
20 Fünf Gesänge aus den "Anakreontischen Liedern" - für hohe Stimme, Flöte (ad lib.) und Cembalo 1976
21 Eine kleine Heine-Kantate - Vier achtstimmige gemischte Chöre 1976
22 Sieben Skizzen in Form einer alten Suite - für Violoncello und Klavier (Kammerorchester) 1975 20m
23 Sieben Skizzen in Form einer alten Suite - für Violine und Kammerorchester 1974 - 1975 ~ 20m
24 Nachklänge - Fünf Lieder für hohe Stimme und Gitarre 1973 ~ 10m
25 Drei Studien - für Flöte und Gitarre 1972 ~ 11m
26 Tripelkonzert - für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester 1972 ~ 27m
27 For String and Wind Players - Musik für Nonett 1971
28 Drei Chöre zu sechs Stimmen - nach Gedichten von Nelly Sachs 1971 ~ 11m
29 Fünf Orchestergesänge nach Georg Trakl - für Bariton und Orchester 1969 ~ 22m
30 Zweite Sinfonie - für großes Orchester 1969 - 1970
31 Das hohe Lied Salomos - für Sopran und Bariton und Orchester 1968 ~ 31m
32 Der Herr in Grau - Komische Oper 1966
33 Sonate - für Flöte und Klavier 1966
34 Drei Lieder nach Paul Celan - für mittlere oder tiefere Stimme und Klavier 1963
35 Erste Sinfonie - für großes Orchester 1963 - 1964 ~ 20m
36 Klavierkonzert - für Horst Göbel 1962 ~ 21m
37 Quartett - für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott 1961
38 Pavimento - Musik für Orchester 1960 ~ 11m
39 Drei Mörike-Lieder - für tiefe Stimme und Klavier 1959
40 Tango-Variationen - für großes Orchester 1959 ~ 11m
41 Ruth - Ballett in zwei Akten 1958
42 Julietta - Opera semiseria in vier Akten 1957
43 Sinfonietta giocosa - für großes Orchester 1956 ~ 14m
44 Papageno's Pocket-Size Concerto - für Glockenspiel oder Celesta und Orchester 1956 3m
45 Allegro - Lento - Allegro - für Bläser 1956 2m
46 Dialog - für Klavier und Orchester 1955 ~ 12m
47 Impression - für großes Orchester 1954 ~ 12m
48 Praeludium - für großes Orchester 1954 ~ 12m
49 Drei Eichendorff-Lieder - für hohe Stimme und Klavier 1954
50 Zwölf Aphorismen - für Flöte, Violine und Klavier 1954
51 Hymne - für Gesang und Orchester 1954
52 Trio - für Violine, Violoncello und Klavier 1953
53 Ekstato - Rondo scherzando für Klavier zu zwei Händen 1953
54 Sonate - für Klavier 1952
55 Capriccio - für Streichorchester mit Klavier und Schlagzeug 1952
56 Fabel in C - Kammeroper 1952
57 Streichquartett Nr. 1 1951
58 Sonate - für zwei Klaviere 1951
59 Splitter - Lied 1951
60 Sechs Miniaturen - für kleines Streichorchester, Klavier und Schlagzeug 1951
61 Ein Traumspiel - Bühnenmusik zum Stück von August Strindberg
62 Leonce und Lena - Bühnenmusik zum Stück von Georg Büchner
63 Chinesische Mauer - Bühnenmusik zum Stück von Max Frisch

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1924
Geburtsdatum:  27. Februar 1924
Geburtsort:  Rudolstadt
Todestag:  22. September 2005
Sterbeort:  Baden
Nationalität: 

Geboren 1924 in Thüringischen Rudolstadt studiert Erbse in Berlin und Weimar. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn betätigt er sich an verschiedenen deutschen Bühnen, so zum Beispiel in Jena, als Opernregisseur. 1957 übersiedelt er auf einen Bauernhof in Taxenbach in den Salzburger Alpen. Negative Kritiken in den frühen sechziger Jahren veranlassen ihn, sich aus dem öffentlichen Musikleben zurückzuziehen. 1964 erwirbt er die österreichische Staatsbürgerschaft. 1989 nach einem schweren Skiunfall übersiedelt er nach Baden bei Wien, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2005 wohnt. Zu seinen Mentoren zählte unter anderem sein Studienkollege Gottfried von Einem, seine Werke wurden von renommierten Dirigenten und Ensembles wie Werner Egk, dem Ensemble Kontrapunkte, den Wiener und Berliner Symphonikern u.a. zur Aufführung gebracht.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1950 - 1952

Komposition

Flöte, Dirigieren, Opernregie - musikalische Ausbildung

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1947 - 1950

Opernregie an verschiedenen deutschen Bühnen

1950

seit damals: freischaffender Komponist, hauptsächlich für Film- und Theaterproduktionen (Hinweis: Werkliste ohne Film- und Schauspielmusiken)

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1952
1953

für Horst Göbel

Olympische Gesellschaft

Verein zur Förderung des Kulturraumes Hombroich

Ku-Damm-Theater Berlin

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1954

Bayerische Akademie der Schönen Künste: Preis

1955

Deutscher Komponistenverband: Preisträger bei einem Wettbewerb

1955

Industrie Köln: Kulturpreis

1956

Berliner Kunstpreis für Musik (Junge Generation)

1956

Fondation Européenne de la Culture: Prix de la Fondation

1957

Fondation Européenne de la Culture: Prix de la Fondation

1961

Stadt Bonn: Beethoven-Preis

1973

Österreichischer Staatspreis

1973

Würdigungspreis für Musik

1985

Verleihung des Professorentitels durch den österreichischen Bundespräsidenten

1994

Kulturpreis

1996

Würdigungspreis des Landes

Stilbeschreibung

Ich glaube [...] nicht an eine zwingende Notwendigkeit einer Musik-"Entwicklung" im Sinne des vorigen Jahrhunderts bzw. im Sinne der Theorien Schönbergs. Formale und rhythmische durchmischte Durchführung sowie eine möglichst persönliche Aussage sind mir wichtiger als ein partout neuartiger Klangaufwand.

 

Heimo Erbse, 1974/1993