| # | Titel |
Entstehungsjahr |
Dauer | Besetzung | Gattung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Liturgie des Sonores | 1995 | |||
| 2 | Erler Faust-Spiel - Bühnenmusik | 1994 | 50m | Bühnenmusik | |
| 3 | Sonnengesang | 1993 | 1h 20m | ||
| 4 | Das Feuer der Menhire - Filmmusik | 1993 | 36m | Filmmusik | |
| 5 | Das Geheimnis der drei Frauen - Filmmusik | 1993 | 18m | Filmmusik | |
| 6 | Kaiser des Anfangs - Ein Klangkunst und Körpertheater | 1992 | 2h | Oper/Musiktheater | |
| 7 | Blasophrenale - Open-Air-Klangprojekt II | 1992 | 1h 10m | ||
| 8 | AlpenRauschSymphony - Open-Air-Klangprojekt I | 1991 | 1h | Elektronische Musik | |
| 9 | Phantom Blues | 1990 | 20m | Elektronische Musik | |
| 10 | How do you do, Monsieur Marchand | 1981 | 14m | Elektronische Musik | |
| 11 | Die chinesische Mauer - Bühnenmusik | 30m | Bühnenmusik |
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|---|
|
Dirigenten-Meisterkurs bei Sergiu Celibidache | |||||
|
Indien: Studienaufenthalt bei dem Musiker Ustad Ameer Mohamed Khan | |||||
|
Komposition, Dirigieren, Orgel | |||||
|
Studien bei Michel Chapius |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|
|
1977
|
künstlerischer Leiter des Orgelfestival International | ||
|
1983
|
Kapellmeister | ||
|
1987
|
völliger Rückzug aus dem Konzertbetrieb | ||
|
1990
|
Lehrauftrag für experimentell-elektronische Komposition | ||
|
1994
|
Chefdirigent | ||
|
Mitinitiator und Programmdirektor der KlangArt Osnabrück | |||
|
Aufenthalt in Indien | |||
|
internationale Konzerttätigkeit | |||
|
Soloabende als Organist in Paris, Venedig, Lissabon, Madrid, Wien | |||
|
Schallplatteneinspielungen | |||
|
Gastdozent in Stockholm, Malmö und Avignon | |||
|
zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
|---|---|---|---|---|
|
in Wien, Bonn, Osnabrück, u.a. |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
|---|---|---|---|
|
1978
|
erster Preis für die Interpretation zeitgenössischer Musik bei Jeunesses Musicales Wien |
In Indien änderten sich mein Verhältnis zur Musik und mein Wissen um Musik fundamental: Ich begann zu begreifen, daß Musik eine fast magische Wirkung auf den Menschen haben kann, wenn sie als das verstanden wird, was sie in Wahrheit ist, war und immer sein wird - eine "kosmische Kraft", dem Menschen gegeben, um zu seinem wahren Selbst zu finden. Danach versuche ich - ob als Dirigent oder als Komponist - zu leben und zu handeln. Ich träume von einer "Re-Vitalisierung" des Klanges. Deshalb hat für mich Komponieren in erster Linie mit Welt, Leben, Sprache des Herzens, Beziehung zum Kosmos, Kommunikation mit Menschen und nicht mit irgendwelchen formalen oder intellektuellen Problemstellungen bzw. -lösungen zu tun. Ich glaube fest daran, daß es nicht nur das Privileg der Musik vergangener Zeiten sein kann, den Menschen anzusprechen, ihn zu bewegen (und zwar im wahrsten Sinne des Wortes). Für mich hält gerade die Klangsprache des 20. Jahrhunderts - in Verbindung mit den neuen Erkenntnissen aus Geistes- und Naturwissenschaft - dafür die Mittel bereit, dem Hörer auf packende Weise neue Dimensionen bisher nicht gekannter Tonräume und Klangwelten zu erschließen. An diesem - noch zu entfaltenden - "Universum der Klänge" arbeite ich mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln.
Peter Jan Marthé, 1993