Kurt Pfau
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Pfau Kurt

Werke

# TitelSortiericon Entstehungsjahr Besetzung Gattung
1 55 Studien auf Namen von Bekannten, Gegenständen, Personen 1990
2 Als Freunde vereint - Duett für Tenor und Bariton mit Klavierbegleitung nach eigenen Worten 1962 - 1965
3 Altes Reiselied für Singstimme und Klavier 1959
4 Ave Maria für Altstimme und Orgel 1984
5 Ave Maria für vierstimmigen Chor und Orgel 1981
6 Ballade der Lästerzungen nach François Villon für Charaktertenor und Klavier 1962
7 Bar für Trompete und Orgel 1987
8 Chidher - Ballade nach Friedrich Rückert für Baß und Klavier 1989
9 Dann - Lied nach Gottfried Benn für Bariton und Klavier 1989
10 Das Pilzjahr - 24 Lieder nach Cesar Bresgen-Gedichten für Tenor und Klavier 1984
11 Der 23. Psalm für Alt, Tenor und Orgel 1983
12 Der Spaziergang - Liederfolge nach Georg Trakl für Alt und Klavier 1960
13 Der Versucher - Vorspiel zu einer Oper nach Hermann Broch 1959
14 Deutsche Messe "Rehhofmesse" für Soli, vierstimmigen Chor und Orgel - für Soli, vierstimmigen Chor und Orgel 1970
15 Deutsche Volkssingmesse für Vorsänger, Volksgesang, 6-stimmiges Blech und Orgel 1987
16 Die junge Magd - Liederfolge nach Georg Trakl für tiefe Stimme und Klavier 1960
17 Drei Consolations für Klavier 1988
18 Drei Lieder für Alt und Klavier nach Raimund Jäger 1988
19 Drei Lieder nach Gedichten von Mascha Kaléko für Sopran und Klavier 1990
20 Drei Lieder nach Georg Trakl für Singstimme und Klavier 1958
21 Drei Lieder nach Otto Sonnenfels für hohe Stimme und Klavier 1960
22 Duett für Klarinette und Orgel 1990
23 Duo für Violine und Violoncello 1994
24 Eibiswald - Lied für Tenor und Klavier nach Hans Klöpfer 1989
25 Eibiswalder Notizen, Sonatine für Klavier 1981
26 Elegie für Oboe und Klavier 1990
27 Elf Variationen über ein Thema aus Oberösterreich 1953
28 Fanfare für 7 Bläser 1989
29 Fünf Lieder nach Hermann Hesse für Singstimme und Klavier 1987
30 Gebet um Sammlung nach Franz Werfel für Alt und Klavier 1987
31 Graduale und Offertorium für vierstimmigen Chor, kleines Orchester und Orgel "Dominica resurrectionis" 1957
32 Heimkehr - fünf Klavierstücke 1957
33 Herbst - Lied nach R. M. Rilke für tiefe Stimme und Klaiver 1959
34 Ich sehe dich in tausend Bildern - nach Novalis für vierstimmigen Chor a cappella 1984
35 Intermezzo "Am Grundlsee" für Klavier 1975
36 Intermezzo für Klavier, Erinnerung an G. Mahler 1988
37 Intrada für 2 Trompeten, Horn und Posaune über "Sanctissimae Trinitatis" 1994
38 Kantate nach altdeutscher Spruchweisheit für Solostimme, 4-stimmigen Chor und Klavier 1961
39 Klaviersonate a-moll 1956
40 Klaviersonate B-Dur 1956
41 Konzert für Franz Vranitzky 1993
42 Langsamer Satz in es-moll für Violoncello und Orgel 1954
43 Largo für Orgel 1984
44 Lied des Pater Jaguar an seinen Sohn John nach Nils Kopf für Tenor und Klavier 1988
45 Magnificat - für Altsolo, vierstimmigen Chor und Orgel 1982
46 Melodie und Romanze für Orgel 1955
47 Missa brevis in As für Tenorsolo, vierstimmigen Chor und Orgel 1986
48 Missa F-dur für vierstimmigen Chor und Orgel 1961
49 Mitten wir im Leben sind vom Tod umfangen - Studie für Klavier 1990
50 Morgenlied - für sechsstimmigen Chor a cappella nach eigenen Worten 1989
51 Neunzehn Phantasiestücke für Orgel 1965
52 Notturno, Erinnerung an Fr. Chopin 1987
53 Orgelphantasie über "Stella Matutina" 1987
54 Phantasiesonate für Klavier 1982
55 Requiem für Soli, vierstimmigen Chor und Orgel (Bläserfassung vierstimmig) 1973
56 Requiemsatz für fünfstimmigen Chor a cappella 1972
57 Siciliana für Flöte und Orgel 1990
58 Sieben Lieder nach Friedrich Nietzsche für Singstimme und Klavier 1957
59 Sir Henrys Capricen - für Klavier 1989
60 Sommer - Lied nach Christoph W. Aigner für Alt und Klavier 1989
61 Sonatine für Klavier, C-Dur 1961
62 Sonnengesang nach Franziskus - für Singstimme und Orgel 1972
63 Spielerei über ein Thema aus Mozarts "Zauberflöte" für Klavier 1982
64 Spindel im Mond - 10 Lieder nach Gedichten von Christine Lavant für Alt und Klavier 1989
65 Stück für Trompete und Tasteninstrument 1989
66 Studien zu einer Oper "Alfred der Große" 1959
67 Studien zu einer Oper "Wieland der Schmied" 1959
68 Überlegungen zu Franz Schuberts G-Dur-Messe 1987
69 Variationen für Klavier über ein Thema aus "Manon" von D. F. E. Auber 1989
70 Variationen über ein altes Lied für Klavier 1977
71 Variationen über ein eigenes Thema für Klavier 1978
72 Vier Klavierstücke 1979
73 Vier Lieder nach E. Guido Kolbenheyer für Baß und Klavier 1989
74 Vollendung - "Metamorphose" nach Georg Trakl von Christine Lavant für Alt und Klavier 1989
75 Vorfrühling - Lied nach Georg von der Vring für Sopran und Klavier 1989
76 Wenn alle untreu werden - nach Novalis. vierstimmiges Chorlied a cappella 1983
77 Zwölf Lieder nach Georg Trakl für Singstimme und Klavier 1957

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1936
Geburtsdatum:  21. Mai 1936
Geburtsort:  Weyer/Enns
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Todesjahr:  2000
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1942 - 1946

Volksschule

1946 - 1954

Humanistisches Privatgymnasium Stella Matutina

1954 - 1957

Studium

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1957

Firma Bornhauser: Annoncenacquisiteur

1959 - 1963

Nürnberger Lebensversicherung: Oberreisender

1963 - 1965

Firma "studio 7", Pirmasens/Rheinpfalz: Werbeleiter, Kontakte zur Schallplattenindustrie und zur GEMA

1965 - 1978

Winterthur-Versicherung: Landesdirektor

1978 - 1981

Austria-Versicherung: Organisationsleiter

1981

Jauch & Hübener: ab diesem Zeitpunkt Geschäftsführer des Industrieversicherungsmaklers für den Bereich Oberösterreich/Salzburg

Stilbeschreibung

Ich verstehe mich als Autodidakt und Dilettant. Ich komponiere in erster Linie nicht, um wesentlich Neues zu präsentieren, sondern um meine Auseinandersetzung und Harmonisierung mit den großen Vorläufern der Musikgeschichte zu dokumentieren. Wesentliche Impulse gingen von Franz Schubert, Richard Wagner, César Franck, Max Reger, Alexander Skrijabin, Alexander Borodin und Othmar Schoeck aus. Ich bekenne mich uneingeschränkt zur Dreiheit von Melodie, Harmonik und Rhythmik. Musik muß atmen können und das Atmen erleichtern. Alles, was erstickt und Ersticken macht, kann wohl als Experiment "organisierten Lärmes" erstaunen, nie aber den ganzen Menschen ergreifen (im Sinne von ansprechen). Jedwedes Tüfteln mit Reihen und akustische Apparaten (Synthesizer etc.) ist mir entgegengesetzt. Sollte aus einem Glücksfall heraus Neues entstehen, gelingt dies quasi von selbst, nicht weil es absolut "gewollt" wurde. Epigonentum ist daher für mich nichts Negatives. Wo sonst als bei den Meistern der Komposition sollte man besser lernen können, wenn man sich mit ihren Werken beschäftigt?

 

Pfau Kurt, 1990