Herwig Reiter
Genre:
Instrument: Stimme, Klavier

Reiter Herwig

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Wir sitzen alle im gleichen Zug 2015
2 Ave verum corpus 2012 3m 15s
3 Domine, nom sum dignus - für drei- bis sechsstimmiges Männerensemble 2012 2m 30s
4 Tipps 2011 - 2014 ~17m
5 Über die Liebe - Variationen für Violine solo 2008 10m
6 Tod auf dem Mond - Operelle nach einem Text von Antonio Fian 2006 23m
7 Der faule Edwin - Dramolett nach einem Text von Antonio Fian 2006 ~ 15m
8 Rosetta tanzt 2006 ~ 5m
9 Die Schwarze Spinne - Ballade 2005 6m 45s
10 Was es ist - Etude für Chorleiter 2004 5m 30s
11 Mandje, Mandje, Timpe Te - Das Märchen vom Fischer und seiner Frau nach den Grimm 2003 30m
12 Messe für St. Augustin 2002 40m
13 Dark Bird of Night - Blues-Variationen 2001 6m
14 Sakura - A Capella-Arrangement eines bekannten japanischen Volksliedes 2001
15 Pflichtchöre für das Bundesjugendsingen 2001
16 Festival Music for Chiba - Fanfare-Song-Marsch 1999 10s - 7m 30s
17 Konzert für Violoncello und Orchester 1999 - 2001 30m
18 Die wunderliche Musik - Kantate 1998 - 1999 11m
19 Im Namen der Liebe - 44 Lieder - Liederzyklus 1998 - 2001 70m
20 Angesichts eines Endes 1997 26m
21 Sie sind Fremder - Texte aus der Schubhaft 1996 28m
22 Mizuo kudasai - Passacaglia 1996
23 Fünf Geschichten aus dem Sprachbastelbuch 1996 25m
24 Fünf Lieder nach Texten von Friedrich Nietzsche 1995 22m
25 Iba de gaunz oaman fraun - Liederzyklus für Sopran und Instrumentalensemble 1995 33m
26 Fünf Liebesgedichte von Erich Fried 1995 14m
27 Sonatine für Querflöte, Cello und Klavier 1994 5m
28 Today is our Day - Intrada nach einem Text von Dr. Seuss 3m

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  26. Juni 1941
Geburtsbundesland: 
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Nationalität: 

 

Herwig Reiter wurde am 26.06.1941 in Waidhofen/Thaya (Österreich) geboren. Er stammt aus einer Musikerfamilie, Vater (Albert) und Bruder (Hermann) sind bekannte Komponisten. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er bei den Wiener Sängerknaben. Er studierte in Wien Musikpädagogik, Germanistik und Klavier. Besonders prägend für ihn war der Privatunterricht bei Ferdinand Grossmann (Stimmbildung). Von den Kompositionen aus Reiters Kindheit, in denen die oktotonische Leiter eine wesentliche Rolle spielt, ist fast nichts erhalten. Mit Beginn des Studiums an der Wiener Musikakademie (1959) wandte er sich anderen musikalischen Tätigkeiten zu, vor allem aus der Einsicht heraus, zum damals aktuellen "seriellen" Stil nichts beitragen zu können. Erst 1994 fand Herwig Reiter zum Komponieren zurück.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1952 - 1955
1959 - 1965
1959 - 1965

Musikerziehung

1968 - 1970

Gesangsausbildung

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1963 - 1970

Kapellmeister und Leiter des Ausbildungskurses

1964 - 1983

Gymnasiallehrer

1975 - 1981

Lehrtätigkeit in didaktischen Fächern

1981 - 1985

Lehrtätigkeit in Fächern fürs Dirigieren

1983 - 1988

Gründung und u.a. Tourneen nach Frankreich, Italien und Japan (1988 Umbenennung in WebernKammerchor)

1985

Gründung des Solistenensembles "Wiener Vokalisten": Konzerte mit Alter Musik (H.Schütz-Oratorien, A.Banchieri, "Festino" u.a.) sowie das Bühnenwerk "Die Reise ins Paradies" von Dieter Kaufmann

1985 - 2002

ordentliche Professur für Dirigieren an der Abteilung Musikpädagogik, danach Ruhestand

1988

Gründung und u.a. Aufführung eigener Stücke (Japan 1997: Mizuo kudasai)

1994

Ensemble i.m.p.u.l.s.e.: Gründung und CD-Produktion in Zusammenarbeit mit dem ORF (1998), Interpretation eigener Werke

1994

nach langer Pause wieder Aufnahme des Komponierens

2002 - 2009

Juror im Chorbewerb

Österreichisches Bundesjugendsingen: Juror beim Chorwettbewerb

Gestaltung von Chorsendungen und Musikaufnahmeleiter bei Chorproduktionen

Referent

Referent bei zahlreichen Fortbildungskursen (Vokalwoche Wolfsberg, verschiedene Chorleiterkurse in Österreich, der Schweiz und Südtirol, Musikfabrik Edelhof u.a.)

Veröffentlichung zweier Lehrbücher für Musikerziehung (Hören und Gestalten) sowie eines Chorbuchs (1999-2004, 2 Bände)

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1997

Uraufführung während einer Japantournee

2010

Uraufführung der Oper "Campiello"

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1987

Landespreis für Verdienste auf dem Gebiet der Musikpädagogik

2001

Erwin Ortner Preis zur Förderung der Chormusik in Form eines Kompositionsauftrages für Laienchor

2003

Würdigungspreis der Republik Österreich für Musik

2007

Würdigungspreis

2011

Musikpreis

2018

2. Preis in der Kategorie Vokalwerke/Liederzyklen; Paul Lowin Prize (Australien)

Stilbeschreibung

Der Stil seiner Werke orientiert sich nur wenig an der Avantgarde (am ehesten an der grafisch notierten Musik von Logothetis und den Klangflächenkompositionen von Cerha und Ligeti), sondern knüpft an die gemäßigte Moderne an, die er weiterzuentwickeln versucht (Britten, Henze, Rautavaara u.a.). Auch Einflüsse aus Jazz und Filmmusik sind in manchen Werken festzustellen. Darüber hinaus bezieht Reiter Elemente aus früheren Epochen mit ein (Gregorianik, Polyphonie, Romantik, Walzer).

AusbildnerIn von (Person)