Jizchak Barsam
erfasst als:
Genre:
Instrument: Violine

Barsam Jizchak

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Streichquartett 1996 28m
2 El male rachamim - (Barmherziger Gott) 1995 5m 30s
3 Rosen - Viersätzige Tanzsuite 1995 20m 30s
4 Kleine Serenade für zwei Flöten 1994 4m
5 Concertino für Violine und Orchester 1991 - 1994 25m
6 Serenade für Flöte, Horn und Streicher 1986 18m
7 Ballade für Harfe 1986 ~ 6m
8 Sonatine für Solovioline 1985 8m
9 Ouverture auf Themen von Scott Joplin 1984 12m
10 ADA - Drei Bilder für Flöte und Harfe 1981 ~ 10m
11 De profundis 1978 22m
12 Dritte Symphonie 1970 40m
13 Vier Miniaturen für Streichorchester 1968 ~ 12m
14 Alterations 1966 ~ 8m
15 Zwei Lieder nach Texten von Lea Goldberg 1964 4m 30s
16 Divertimento 1963 ~ 15m
17 Prokofiev's Nightmare 1963 10m
18 Psalm 126 1963 3m
19 Fantasia e danza 1962 ~ 8m
20 Contemplation 1961 4m
21 Zweite Symphonie 1961 38m
22 Drei Encores für Fagott und Horn 1959 ~ 6m
23 Toccata und Capriccio für Streicher und Blech 1959 12m
24 Halleluja - Symphonische Ode 1958 ~ 15m
25 Elegie 1957 8m 30s
26 Die Liebe der Terese du Meun 1956 50m
27 Sinfonietta 1955 22m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1922
Geburtsdatum:  7. März 1922
Geburtsort:  Wien
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1929

privater Unterricht

1933 - 1938

Volkskonservatorium Wien: Violine, Harmonielehre, Kontrapunkt

1939 - 1941

Haifa: Unterricht bei verschiedenen Lehrern

1939 - 1941

Kfar Hanoar Hadati: landwirtschaftliche Schule

1950 - 1954

Dirigieren und Interpretation (Michael Taube)

1971 - 1975

Universität Tel Aviv: Musikologie

1975

Universität Tel Aviv: Dissertation "Analytische Ansatzpunkt zur kritischen Bestimmung des Kitsches in der Musik"

Begegnung mit Bernd Bergel, einem Schüler Arnold Schönbergs, der maßgeblich für die weitere kompositorische Tätigkeit war

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1939 - 1941

erste Kompositionsversuche mit hauptsächlich autodidaktisch erworbener Kompositionstechnik

1944

Musiklehrer an verschiedenen Schulen

1981 - 1992

Ha'aretz: Musikkritiker der Tageszeitung

Israelischer Rundfunk: Serie von wöchentlichen Vorträgen über den Kitsch in der Musik

Kulturzentrum Beth Katz, Kirjat Bialik: Leiter

Übersetzer diverser Literatur deutscher, englischer oder hebräischer Sprache

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Haifa Symphony Orchestra

Kol Yisrael Orchestra

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1962

Israel: ACUM-Preis

Stilbeschreibung

Mein Stil kann im allgemeinen "mäßig modern" bezeichnet werden, das heißt meine Musik ist im Prinzip tonal (wenngleich der Begriff der Tonalität oft sehr weit gefaßt ist). Es finden sich Stellen in den Kompositionen, die auf klassischer Dreiklang-Tonalität basieren ("Kleine Serenade für zwei Flöten"), und andererseits verwende ich "tone-clusters" ("De profundis") oder bediene mich serieller Techniken ("Alterations").
Ich hege großes Interesse für kompositorische Probleme, die im Reiche der Ästhetik liegen, wie z. B. Musik, die, wenngleich notengetreu wiederholt, in anderem Zusammenhang aber immer eine völlig andere Bedeutung hat ("Zweite Symphonie"). Unkonventionelle Zusammenklänge haben immer eine große Faszination auf mich ausgeübt, und diese Vorliebe macht sich auch in einigen meiner Werke bemerkbar (z.B. "Toccata und Capriccio für Streicher und Blech").

 

Jizchak Barsam, 1996