Fotograf: Josef Gallauer ©

Zurbrügg Christina

Allgemeine Information

Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Geboren in Kiental, Berner Oberland, Schweiz.
Sängerin, Jodlerin, Musikerin, Filmemacherin. Kam 1984 nach längerem Südamerikaaufenthalt nach Wien und studierte Schauspiel und klassischen Gesang. Lebt seither als freischaffende Künstlerin in Wien.

 

Sie wurde bekannt mit ihren Musiktheaterproduktionen über den spanischen Dichter F. G. Lorca. Zurbrügg beschäftigte sich mit Volksmusik, drehte den Dokumentarfilm "Orvuse On Oanwe" über Wiens letzte Dudlerinnen und fand dabei ihre eigenen Wurzeln wieder.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Studium in Schauspiel und klassischem Gesang

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1998

Gestaltung des Zyklus "voices": Uraufführung

2001

Teilnahme an diversen internationalen Musikfestivals in Österreich, der Schweiz und Deutschland

2002

Mexikotournee mit "wienerlied & jodel-chill"

2004

Livemusikprojekt "yodel 'n' bass" – yodel meets modern beats

2008

China- und Indonesien-Tournee als Jodelsolistin mit Orchester "Symphonia Vienna", Dirigent: H.P. Manser

2008

seither Konzerttätigkeit in Österrreich, Schweiz und Italien

2011

seither Lehrerin für Jodelkurse

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1996

"Town with doors"

1997

"Dancing Marylin"

1998

Filmpräsentation von "Orvuse on Oanwe - Wiens letzte Dudler", Regie: Christina Zurbrügg

2004

live Musik-Projekt "yodel 'n' bass" – yodel meets modern beats

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2002

Filmmusik und Regie für "In Out"

2002

Filmmusik für "Drei Buddhisten - vier Wahrheiten"

2002

Filmmusik für "Skifahren in Kitzbühel"

2003

Filmmusik für "Beziehungsweise Freundschaft"

2006

Theatermusik für "Bambiland" von Elfriede Jelinek

2006

Filmmusik und Buch für "Bleiben oder Gehen"

2008

Filmmusik und Buch für "Halbzeit"

2009

Filmmusik für "To The End Of Love"

2011

Filmmusik (auch live) für "Bleiben oder Gehen"

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2003

Jahrestipendium für Komposition

2009

Nominierung von "Halbzeit" für die "Goldene Rose"

Stilbeschreibung

Christina Zurbrügg über die Schweiz, Dürrenmatt und Dialekt-Musik. Wie würdest Du Deine Musik selbst beschreiben? Gemeinsam mit der Band hab ich mich zu der Bezeichnung "Innovative Weltmusik, Jodeln, Pop, Electronics" durchgerungen. Das aktuelle Programm mit der Band heißt "yodel ´n´ bass" und geht eigentlich in Richtung DJ-Line. Ich spiele auch oft solo oder im Duo, in konzertantem Rahmen.

Pressestimmen

2005

Sie ist der attraktivste Schweiz-Export derzeit, süßer noch als Toblerone: Christina Zurbrügg, die blond gelockte Rapperin aus dem Berner Oberland. Mit exotischem Schwyzerdütsch verführt sie ihr Publikum in "Christls Wunderwelt" - so der Titel ihrer neuen CD. Faszinierend wirkt dabei die Bandbreite der Sängerin, Schauspielerin, Autorin und Filmemacherin - von Jodeln und Dudeln über Tango bis zu Rap und Pop. Alles zusammen ergibt ein musikalisches Universum, das kein Berg, und sei er noch so hoch, begrenzen kann. Eine Wunderwelt eben, die es sich lohnt, nicht nur akustisch zu ergründen.

Die Presse (Irene Hanappi)
http://www.zurbruegg.cc/artikel_presse_de.html

Diskografie, Projekte

Diskografie:

  • 2013: Doodle it
  • 2013: Orvuse on Oanwe - Servus in Wien DVD/Buch
  • 2010: Registerwechsel
  • 2009: Best of Yodel 99-09
  • 2007: Jetzt
  • 2005: Lorca & More - Best Of Spanish 1990-2005
  • 2002: Christl's Wunderwelt
  • 2002: Tai Chill (mit zurbrügg & hudecek)
  • 1999: Äs chönnti alls ganz anders sii …
  • 1995: Ciudad sin sueñs - Vertonungen aus dem Werk von F.G. Lorca
  • 1992: Sonnenuntergang (mit Café de Chinitas)
  • 1991: Erschrocken (mit dem Orchester Rudi Fuchs)
  • 1990: A Butten voll Kinder, an rotzigen Mann
  • 1990: Spanische Lieder aus der Volksliedsammlung von F.G. Lorca (mit Café de Chinas)