Solo: Sopran (3), Mezzosopran (1), Tenor (3), Bariton (3), Bass (2)
gemischter Chor (1), Piccoloflöte (1), Flöte (1), Oboe (1), Englischhorn (1), Klarinette (1), Bassklarinette (1), Fagott (1), Altsaxophon (1), Horn (1), Trompete (1), Posaune (1), Tuba (1), Perkussion (1), Harfe (1), Klavier (1), Celesta (1), Violine I (8), Violine II (7), Viola (6), Violoncello (5), Kontrabass (4)
Rollen:
Abraham Patridge (Bar), Ester (MezzoS), Jack Patridge (T), Mabel, dessen Frau (S), Mabel, Hausmädchen (S), Mary Lovel (S), Der Leichenbestatter (Bar), Harry, der Totengräber (B), Der Barbier (T), Jim Sniff (Bar), John Bickerstaff, Journalist (T), Bürgermeister von London (B)
Werk: Die musikalische Struktur wird in der Hauptsache aus 12-tönigen Komplexen entwickelt, die linear eingesetzt und auch vertikal geschichtet werden. So bilden die sieben Töne e,f,g,a,h,c,d (die weißen Tasten des Klaviers) auf welche die fünf Töne des, ges, as, b, es (die schwarzen Tasten des Klaviers) folgen ("Schwarz auf weiß") eine Zwölftonreihe, die in launiger Weise zum klingenden Symbol des Operntitels wird. Auf eine strenge Einhaltung des Reihenprinzips wurde im Hinblick auf den buffonesken Charakter des Werkes nicht immer Rücksicht genommen. So ergeben sich durch Motivwiederholungen, ostinate Bildungen, Abspaltungen einzelner Teile der Reihe oder durch Pedaleffekte an manchen Stellen tonale Bezüge.
Text: Martin Rainer basierend auf einem Sujet von Jonathan Swift
InterpretInnen: Hilde Wagener, Hans Unterkircher, WIlly Ferenz, Ruthilde Boesch, Kurt Wehofschitz, Hilde Konetzni, Else Kalista, Adele Leigh, Paul Schöffler, Alois Pernerstorfer, Herbert Prikopa, Hans Christian, Kurt Strauß, Fritz Nidetzky, Kurt Wöss (Dir)
Band/Ensemble: Orchester des Österreichischen Rundfunks
Weitere Informationen:ORF TVP, Jörg A. Eggers, Produktion: Wilfried Scheib (Regie), Felix Smetana (Bühnenbild), Elisabeth Gaisser (Kostüme),