Cantor - die Vermessung des Unendlichen
Oper in einem Aufzug
KomponistIn: Grünauer Ingomar
TextautorIn: Grünauer Ingomar
Entstehungsjahr: 2004
Dauer: ~ 1h 30m
Genre:
Subgenre:
Textsprache des Werks:

Cantor - die Vermessung des Unendlichen - Oper in einem Aufzug

Besetzungsdetails

Orchestercode:  Soli, Nebenrollen, KammerCh - 4(2 Picc)/3, EHr/4 (Bklar)/3, KFag - 4 /4 /4 /1 - 3 Perc - Hf, Pf - Str

Solo: Sopran (1), Mezzosopran (1), Countertenor (1), Tenor (2), Bariton (2), Bass (2), Sprecherin (1)

Sopran (4), Alt (1), Tenor (1), Chor (1, Kammerchor), Flöte (2), Flöte (2, beide auch Piccoloflöte), Oboe (3), Englischhorn (1), Klarinette (3), Klarinette (1, auch Bassklarinette), Fagott (3), Kontrafagott (1), Horn (4), Trompete (4), Posaune (4), Tuba (1), Perkussion (4), Klavier (1), Akkordeon (1), Streicher (1), Keyboard (1)

ad Perkussion: Becken, Hihat, TamTam, 4 Almglocken, 3 TomTom, Röhrenholztrommel, kl. Trommel, gr. Trommel, 4 Tempelblocks, Sandblock, Holzblock, Ratsche, Nagelchimes, Crotales, Stimmpfeife, Vibraphon
ad SprecherIn: hohe Sprechstimme
Kammerorchester hinter der Bühne: Perc, Pf, Str (6/0/2/2/2)
im Zuschauerraum: 4 Vl, Va, Vc

Rollen:
Cantor (CounterT, auch Spr und Vl) - Vally, seine Frau (S) - Else, ihre Tochter (MezzoS) - Dr. Mekus (T) - Schwarz, ein Jugendfreund (B) - Kronecker (Bar) - Drei Mathematiker: der Idealist (T), der Spötter (Bar), der Asket (B) - eine Stimme/ein Gast (h. Spr) - 6 Stimmen, Helfer Cantors ausserhalb der Bühne (2 h.S. , 2 S, A, T) -  4 Frauen, die "Alephs" (stumme Rollen)

Publikation

Verlag:  Schott Music

Anlass-Auftrag-Widmung

Auftrag:

Oper Halle

Uraufführung

Veranstaltende Organisation: Oper Halle
InterpretInnen: Axel Köhler (Cantor), Anke Berndt (Vally), Melanie Hirsch (Else), Nils Giesecke (Dr. Mekus), Gerd Vogel (Schwarz), Björn C. Kuhn, Olaf Schröder, Ki-Hyun Park (3 Mathematiker), Eiko Morikawa, Marsini Margariti, Mona Deibele, Marlen Herzog, Maria Petrasvská, Wolfgang Theis (6 Stimmen), Rainer Stoß (eine Stimme), Roger Epple (Dir)
Band/Ensemble: Staatskapelle Halle
Weitere Informationen: G. H. Seebach (Regie), Jens Petereit (Choreinstudierung), Hartmut Schörghofer (Bühne)

Stilbeschreibung

"Meine Oper über den Mathematiker Georg Cantor ist ein Künstlerdrama. Nicht so sehr die Darstellung mathematischer Regeln interessierte mich, als vielmehr der existentielle Konflikt dieses mathematischen Außenseiters, der zweitausendjähriges 'gesichertes' Wissen über Bord wirft und mit seinen revolutionären, aber zu seiner Zeit unbeweisbaren Aussagen über das Unendliche auf den erbitterten Widerstand seiner Kollegen stößt. Vor allem aber reizte mich die extreme Spannung, die das Leben Cantors prägte: sein Schwanken zwischen höchster Euphorie in seinen Visionen von der Freiheit des Denkens und seine Abstürze in tiefste Depression."
Ingomar Grünauer
Stand - Februar 2008

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