Andreas Hofer-Ouvertüre
Von Albert Lortzing, Bearbeitung
KomponistIn: Veit Gottfried
Entstehungsjahr: 2008
Dauer: 8m 40s
Genre:
Gattung:
Schwierigkeitsgrad: 3, 4

Andreas Hofer-Ouvertüre - Von Albert Lortzing, Bearbeitung

Besetzungsdetails

Flöte (2), Oboe (2), Klarinette (2), Fagott (2), Kontrafagott (2), Horn (2)

Publikation

Art der Publikation:  Verlag

Stilbeschreibung

Die bekannteste Heldengestalt Tirols und weit darüber hinaus ist Andreas Hofer. Dass es mehrere "Andreas Hofer-Märsche" gibt, dürfte allgemein bekannt sein. Dass aber gleich neun Komponisten einen ihrer Märsche nach dieser bedeutenden Tiroler Persönlichkeit benannt haben, ist sogar Insidern ein Novum. Mehr oder weniger unbekannt ist auch die Tatsache, dass Albert Lortzing (geb. am 23. Oktober 1801 in Berlin – gest. am 21. Januar 1851 ebenda) ein Singspiel schrieb, das ebenfalls den Titel "Andreas Hofer" trägt. Dieses Singspiel entstand im Jahre 1832 und wurde am 14. April 1887 in Mainz uraufgeführt. Es trägt die Opuszahl LoWV 27 und ist einaktig. Das Textbuch dazu verfasste Albert Lortzing selbst. Natürlich hat sich das Singspiel "Andreas Hofer", schon wegen seines patriotischen Inhalts, auf den Spielplänen der Opernhäuser nicht gehalten. Da es sich um eine Gelegenheitskomposition Lortzings handelt, blieb auch sein Notenmaterial bis heute im Manuskript. Lediglich die Ouvertüre erschien 1940 bei Breitkopf & Härtel - mit der Verlagsnummer 3525 - in Druck. Da dieses umfangreiche Vorspiel unzählige hübsche melodische Einfälle aufweist und zudem formal einem mustergültigen "Sonatenhauptsatz" entspricht ist es lohnenswert, sich damit zu beschäftigen. Die hier vorliegende Bearbeitung der "Andreas Hofer-Ouvertüre" von Albert Lortzing ist wie geschaffen für die Besetzung eines großen Bläserensembles. Gottfried Veit entschied sich für folgende instrumentale Zusammensetzung: je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner, Fagotte, eine Flöte und ein Kontrafagott. Übrigens, das Kontrafagott kann ohne Bedenken durch einen Kontrabass ersetzt werden.(zit. n. HP 2013)