Franziskus-Messe
KomponistIn: Veit Gottfried
Entstehungsjahr: 2002
Genre:
Gattung:
Schwierigkeitsgrad: 3

Franziskus-Messe

Besetzungsdetails

Solo: Stimme (1)

gemischter Chor (1), Trompete (2), Posaune (2)

Publikation

Art der Publikation:  Verlag

Stilbeschreibung

Von den vielen außergewöhnlichen Gestalten, die das Mittelalter hervorgebracht hat, hebt sich der heilige Franziskus besonders ab. Er war ein wohlhabender italienischer Kaufmannssohn, der eines Tages freiwillig allem Wohlleben entsagte und das Gelübde der Armut tat. Franziskus lebte von 1182 (1181?) bis 1226 in der kleinen umbrischen Stadt Assisi und gründete dort in den Jahren 1222/23 den Orden der Franziskaner, den ersten sogenannten Bettelorden. In seinem berühmt gewordenen "Sonnengesang" (Laudes creaturarum) preist er unaufhörlich die ganze Schöpfung, in deren Dienst er sich zum Lobe Gottes gestellt hat. Der heilige Franziskus ist sowohl als "Armer von Assisi" wie auch als "Christliche Lichtgestalt" in die Geschichte eingegangen. Die, hier vorliegende, "Franziskus-Messe" ist diesem allseits geschätzten Heiligen gewidmet. Sie verwendet den ökumenischen Ordinariumstext deutscher Sprache. Stilistisch möchte dieses sakrale Werk, durch die archaische Schlichtheit der - nahezu organal wirkenden - verwendeten Homophonie, an das äußerst karge Leben des Franz von Assisi erinnern. Der Einsatz von zwei Trompeten und zwei Posaunen - als Überhöhung des Orgelklanges - möchte andererseits aber auch als die große Strahlkraft dieses in die Zukunft weisenden Heiligen verstanden sein.

 

(zit. n. HP 2013)