Irmie Vesselsky
Subgenre:
Instrument: Stimme, Klavier

Fotocredit: scenecom media group ©

Vesselsky Irmie

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1984
Geburtsbundesland: 

 

Ihre gefühlvollen Texte schreibt die Komponistin am liebsten im heimischen Niederösterreich. Bei einer guten Idee kommt es schon vor, dass sie Wien mitten in der Nacht verlässt, um den Gedanken zu Hause am eigenen Flügel auszuprobieren. Schon als Kind hat sie dort mit Kassettenrekordern erste Songs aufgenommen - später hat sie ihre Experimentierfreude wiederentdeckt. Das Klavierspielen hat sie sich großteils selbst beigebracht, denn ihre Lehrer verzweifelten regelmäßig an ihrer eigenwilligen Interpretation klassischer Stücke. Ihren ersten Song schreibt sie mit 15 Jahren, als eine Art "Selbsttherapie", nicht fürs Publikum gedacht. "Die einzige, die das je hören durfte und stundenlang bei mir war, war meine Katze. Sie war die beste Kritikerin!"

 

Mit 18 landet sie durch Zufall auf der Bühne und findet Gefallen daran. Anfangs versteckt sie sich noch hinter Cover-Songs, entwickelt aber bald ihren eigenen Stil. Seit 2006 ist sie nun solo unterwegs, mit Eigenkompositionen, da sie "selbst genug zu sagen hat", wie sie meint.
"Krisen? Nur her damit! Krisen sind der Ursprung meiner Kreativität - Krise, das bedeutet neue Schuhe und viele neue Songs!"

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
2007

erste Konzert-Tour in Österreich (u.a. Wiener Festwochen)

2008

Zusammenarbeit mit Wiener Ausnahmekünstler

2008

Konzerte mit Mondscheiner, William Fitzsimmons, Sophie Hunger, Boy Omega

2009

Release des Debütalbums "Parentheses of Antitheses"

2010

Promo-Tour durch Österreich (Jazzfest Wien, Haus der Musik) und Budapest

2010

Radio-Airplays auf FM4, Ö1, 88.6 in regelmäßigen Abständen

2010

Release "Taking Stock" von Phil da Funk

2011

Beginn der Aufnahmen für das zweite Album

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2010

Unterstützung für Sophie Hunger

2010
2010
2011

live mit dem Thomas Ramsl Orchester

2011

Irmie Vesselsky & Band

2011

Aufführung in der Roten Bar

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2006

Gewinnerin des "Award4You", verliehen von der Kremser Bank

2007

Gewinnerin des "She Rocks Contest"

Stilbeschreibung

Irmie Vesselsky - "Parentheses Of Antitheses" (Pandora or The Unbending Dualism In Me)
Stille Zurückhaltung im ersten Moment, kraftvolle Intensität gleich im Nächsten – dicht drängen sich die Emotionen auf dem Debutalbum von Irmie Vesselsky. Mit der Kraft ihrer Stimme und bezaubernden Klaviermelodien erzählt die niederösterreichischen Singer/Songwriterin in zwölf berührenden Songs aus ihrem Leben.
Irmie Vesselskys Musik ist abwechslungsreich, melancholisch und wirkungsvoll. Es sind die Gegensätze, die berühren und über die eine 27-Jährige scheinbar mühelos erzählen kann. "It's a story of adorement, a story of bewilderment", klagt sie im melancholischen Opener "The Knife", um sich dann gleich im mitreißend-zuversichtlichen "World Without Fence" dem Traum von Freiheit hinzugeben. Durch die emotionalen Hoch- und Tiefpunkte des Lebens führt Irmie Vesselsky den Zuhörer, mal stürmisch und leidenschaftlich, dann sanft und zerbrechlich. Gefühlvolle Bilder werden ebenso gekonnt gezeichnet, wie einprägsame Melodien mühelos aus dem Ärmel geschüttelt.
Reduzierte, aber intensive Passagen prägen "Parentheses Of Antitheses", etwa im traurigen "Scorpio's Kiss", in dem sich Musik und Gesang harmonisch aneinanderschmeicheln. Dieses Spiel beherrscht Vesselsky besonders gut: als würden Gesang und Klavier miteinander tanzen, sich aus den Augen verlieren und voller Freude wieder zusammenfinden. Immer wieder mischen sich darunter auch Violinpassagen, eingespielt von Musiker Sir Tralala. Diese Effekte hat Vesselsky selbst arrangiert: dezent, aber wirkungsvoll. Dieses Album sollte man offenen Herzens genießen, denn: "Beauty is a rare thing!"

 

Ornette Coleman (2011)

Pressestimmen

9. Jänner 2010

Verdammt, da ist mir Ende letzten Jahres doch glatt eine echte Perle durchs Netz geschlüpft! Großartigste Songreiterei, eine Frau, ein Klavier, eine Stimme, die dich im Herzen trifft - Songs voll Melancholie & beinahe physisch spürbare Schönheit. Was braucht es mehr? Sir Tralalas Geige als Sahnehäubchen. 

Kurier Freizeit (Andreas Russ) 

 

2009

Sensibel, wirkungsvoll und zweifellos originell! 

Concerto (leiss)

Wer die Musik von Kate Bush mag, wird "Parentheses Of Antitheses" lieben!

(Manfred Horak)

 

11. November 2009

Eine schöne Überraschung: Die beste Tori-Amos-Platte seit Jahren kommt nicht von Tori Amos, sondern von einer jungen Singer/Songwriterin aus Niederösterreich.

Falter (Gerhard Stöger)

 

11. November 2009

Hier werden keine Gefühlsduseleien vorgegaukelt, und es wird auch nicht mit Gefühlen gespielt, sondern hier werden zutiefst persönliche Gefühlswelten ausgebreitet. Die Stimme geht bis an die Grenze der Wahrnehmung, bleibt dabei aber bei aller Fragilität der Lieder immer stabil, kraftvoll intensiv. "Parentheses of Antitheses" ist ein Album wie ein Atemzug.
Hervorheben sollte man vielleicht die Lieder "Run" und "The Night" als Speerspitze dessen, was sich an entdeckungswürdigen Songs auf diesem fast schon als sensationell zu bezeichnenden Debüt-Album befindet. Aufmerksam sollte man Vesselskys Texte hören, denn die Niederösterreicherin kann Geschichten erzählen und sie weiß um die Wirkkraft erster Textzeilen bestens Bescheid. [...]

Kulturwoche (Manfred Horak)

Diskografie, Projekte

Diskographie:

  • 2013: The Key - The Wisdom of Dorothy Gale or: How To Tame Your Inner Demons
  • 2009: Parentheses of Antitheses - Pandora or The Unbending Dualism In Me (11/2009, CrackedAnegg Records)

Band-/Ensemblemitglied bei

Band-/Ensemblemitglied bei: