Fotograf: Thekla Ehling
1956 in Linz geboren und aufgewachsen. Lebt und arbeitet seit den Neunziger Jahren in Berlin. In den späten Siebziger Jahren als Sänger, Songschreiber und Saxophonist in der Rock- und Punkszene. Ab 1980 Hinwendung zu Fragen der Komposition mit Schwerpunkt Sounddesign, Computermusik und Psychoakustik. 1989 Gründung von 'o+a' gemeinsam mit Bruce Odland: Konzeption und Verwirklichung zahlreicher Klanginstallationen. Mit Rupert Huber - beide erhalten 1997 das Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts - ruft er das Projekt "berliner theorie" ins Leben. Weitere Zusammenarbeit mit der Choreographin Marguerite Donlon (mehrere Tanzproduktionen u.a. am Saarländischen Staatstheater) und Claas Willeke, Hannes Strobl (tamtam, stadtmusik), Dietmar Offenhuber (stadtmusik) u.v.a. Für zahlreiche Museen und Ausstellungen kreierte Sam Auinger das Sounddesign. Seine Installationen, Performances und multimedialen Projekte waren bereits auf Film-, Musik-, und Kunstfestivals in ganz Europa und den USA präsent.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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Jazz | |||||
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Komposition, Computermusik |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1977 - 1981
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Sänger, Songwriter, Saxophonist | ||
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1982 - 1989
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Zusammenarbeit mit Werner Pfeffer | ||
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Stadtmusik: Gründung der Künstlergruppe, Realisierung von Performances, DVD- und CD-Produktionen | |||
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tamtam: gemeinsames Projekt mit Hannes Strobl | |||
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Zusammenarbeit mit Bruce Odland, später Gründung von 'o+a' |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1983
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1994
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Sound Art | |||
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1996
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Sound Sattra Festival Benares | |||
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2000
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2002
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2003
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Conceptualismus - zeitgenössische Tendenzen in Musik, Kunst und Film | |||
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2004
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2005
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2006
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sonambiente Berlin | |||
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2007
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2011
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| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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1985
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1989
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Aufträge für mehrere Projekte und Klanginstallationen | ||||
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2007
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Oberösterreichische Landesausstellungen: Sounddesign für mehrere Landesausstellungen unter anderem für | ||||
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mehrere Aufträge | ||||
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mehrere Produktionen für die Sendereihe Kunstradio | ||||
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zahlreiche Auftragsarbeiten für Sounddesign und Radiostationen (SFB, Hessischer Rundfunk u.a.) |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1997
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Stipendium Berlin (gemeinsam mit Rupert W. M. Huber) | ||
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2002
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Kulturpreis | ||
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2007
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Publicity Preis |
aufgewachsen in der Zone, wo Land auf Stadt trifft ....... hier das Stift (St. Florian), dort die Industrie (Linz, Vöest) ......... in noch funktionierender katholischer Tradition .......... in der Kirche gab es Musik (Brucknerorgel) und zuhause ein Radio ........ mit verbundenen Augen spielten wir "Welches Auto kommt da den Berg rauf ?" ...... ein VW Käfer war eine leichte Übung ......... ein Eisenrohr zum Lärmen, mein bevorzugtes Spielzeug ............................ der Donner machte mir Angst und Freude zugleich ....... ich verliebte mich immer schon in den Klang der Stimmen meiner Freunde ................ dann kam die Bandzeit, und die war englisch .......... we almost never sounded good .......... I wanna be more serious, wanna get over the "tralla, tralla" ............................. dann .................. Beschäftigung mit Komposition, Psychoakustik und Sounddesign ................ Bewegung macht Sound ....... Räume und Material haben einen Klang ..................... mein Herz schlägt einen Rhythmus ................. I wanna get close to my dreams ......................
Sam Auinger 1996
25. Juni 2001
Schläft tatsächlich ein Lied in allen Dingen, und haben Odland und Auinger mit ihrem Resonanzrohr Eichendorffs Wünschelrute gefunden? So einfach ist es nun doch nicht. Man braucht viel Zeit, um in der grünen "box 30/70" diese Klangerfahrungen wirklich zu machen, braucht viel Disziplin, dieser neuen ökoakustischen Sensibilität auch Dauer zu verleihen und ihr ein verändertes soziales Handeln folgen zu lassen. Auinger weiß das natürlich. Aber es geht ihm zunächst nur darum, das alte Wissen über den Zusammenhang von Klang und Lebensraum, das Europa seit vielen Jahrhunderten besitzt, aus seiner Verschüttung freizulegen und neu zu beleben.
Berliner Zeitung (Jan Brachmann)
13. November 2002
Mit Sam Auinger wurde ein "Kind der Ars Electronica" ausgezeichnet. Er hat als Klangkünstler und -forscher internationalen Ruf erlangt.
Oberösterreichische Nachrichten