Erland Maria Freudenthaler
Genre:
Instrument: Klavier

Freudenthaler Erland Maria

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1963
Geburtsdatum:  17. November 1963
Geburtsort:  Freistadt

Der Linzer Erland M. Freudenthaler, Jahrgang 1963, arbeitet und lebt mit seiner Familie in Linz/Oberösterreich. Seine Studien in Klavier, Dirigieren und Komposition absolvierte er in Linz und an der University of Michigan/USA. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählt er u.a. den Oberösterreicher Gunter Waldek sowie den US-Amerikaner William Albright. Der Träger mehrerer Preise und Auszeichnungen ist Professor für Komposition und Musiktheorie an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Von 2001 bis 2008 war er Leiter des Instituts für Künstlerische Vorstudien, seit 2008 ist er Institutsdirektor des Instituts für Dirigieren, Komposition, Musiktheorie (DKM). Seine Werkliste umfasst an die 100 Werke aus allen Sparten. Das Schwergewicht seines bisherigen Schaffens liegt auf verschiedenen Besetzungen von Kammermusik, Chor- und Gesangsensemblemusik sowie Werken für symphonisches Blasorchester. Das Gründungsmitglied des "Vokalensembles StandArt", welches sich ganz der Musik der Moderne verschrieben hat, ist als Dirigent ebenfalls auf die Aufführung Neuer Musik spezialisiert. Seit 2006 leitet er das Kammer-Vokalensemble "A Cappella Chor Wels".

 

In folgenden Verlagen sind Werke von Erland M. Freudenthaler erschienen:

  • Eigenverlag emf - Beethovenstraße 19, 4020 Linz
  • Austria Musikverlag J. Mösenbichler - Wolfharting 11, 4906 Eberschwang
  • Austria Musikverlag J. Kliment KG - Kolingasse 15, 1090 Wien
  • Austria HeBu Musikverlag GmbH - D-76703 Kraichtal
  • Gottlieb-Daimler Str.22 Stormworks Europe - Zuidwal 98A, 2512 XV The Hague
  • The Netherlands Bocal Music - Box 3702, Jayhawk Station, Lawrence, Kansas 66046, USA

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Klavier, Dirigieren und Komposition

University of Michigan/USA: Klavier, Dirigieren und Komposition

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
2001 - 2008

Leiter des Instituts für Künstlerische Vorstudien

2006

seitdem Leitung des Kammer-Vokalensembles "A Cappella Chor Wels"

2008

seitdem: Institutsdirektor des Instituts für Dirigieren, Komposition, Musiktheorie (DKM)

Professor für Komposition und Musiktheorie

Vokalensemble StandArt: Gründungsmitglied

Stilbeschreibung

Kompositorisch lässt sich Freudenthaler kaum einordnen. Er versucht, wie er selbst sagt, "nach jedem Werk als nächstes etwas ganz anderes zu machen". Die Programmzeitung "Brucknerhaus Heute" fasste das 1994 so zusammen: "Stilistisch vielfältig, versucht Freudenthaler auch durchaus unterhaltenden Musiksprachen Raum zu geben. Neben Dodekaphonie und serieller Technik, neben Minimalmusic und Freitonalität finden sich immer wieder U-Musik-inspirierte Passagen in einigen Werken. Seine breitgefächerte Ausbildung und die vielfältigen Interessensgebiete geben ihm die Möglichkeit, sich nicht an einem engen Kunstbegriff zu orientieren, sondern ständig weiterzusuchen, auszuprobieren, und zu originellen, überraschenden Ergebnissen zu gelangen."

Pressestimmen

12. März 1994

Der Komponist Erland M. Freudenthaler, Jahrgang 1963, bezieht in seine Werke die U-Musik, vor allem den Ragtime mit ein. Dabei verfällt er nicht - diese Gefahr lauert wohl am Horizont - einer einmal gefundenen und bewährten Masche, sondern gestaltet bewußt immer wieder Neues und Originelles. Besonders, wenn man sich den ersten Teil des Abends mit den "Drei Wiegenliedern" und dem Metronom/Klavier-Stück "Ein Mensch" in Erinnerung ruft, werden Erwartungen für den weiteren Werdegang des jungen Linzers geweckt. 

Oberösterreichische Nachrichten 

 

1994

Stilistisch vielfältig, versucht Freudenthaler auch unterhaltenderen Musiksprachen Raum zu geben. Neben Zwölftönigkeit, serieller Technik, Minimal music und Freitonalität finden sich immer wieder von U-Musik inspirierte Passagen in einigen Kompositionen. Seine breitgefächerte Ausbildung und seine vielfältigen Interessensgebiete geben ihm die Möglichkeit, sich nicht allein an einem engen Kunstbegriff zu orientieren, sondern ständig weiterzusuchen, auszuprobieren und zu originellen, überraschenden Ergebnissen zu gelangen.

Brucknerhaus Heute

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