Huber Rupert W.M.

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 "Food Design" - Musik zum Film 2009
2 radiotopia 2002
3 Mantilla Matador 2001 9m 16s
4 plakatieren verboten 2001
5 a movement in the waitingroom 2001
6 "Swimmers in the desert" - Musik zum Film 2001
7 Why sync? - freischwebende stimm synthesizer und klavierstrukturen 1999
8 das schweigen der engel 1999
9 zwiegespräch über den anschein 1999
10 dialog nr. 2 1999
11 censoratorium - elektr. Zensuroratorium 1998
12 Reisen in Deutschland 1998
13 Dawn 1998
14 trance bakxai 1997
15 Applaus - Radioinstallation 1996 3m 30s
16 black box - für Oboe solo 1996 5m
17 Klangschnupfen - Musikbewegungsperformance 1996 50m
18 Tosca II 1996
19 Memetic Flesh 1996 54m 22s
20 Anna Blume - Radio-Sprachmusikstück 1996 8m 20s
21 13.11. - Raumklangkonzert 1996
22 Applaus, Flugstunde 1996
23 Live Ambient Radio Improvisation - Installation und Simultankonzert für zwei Radiostationen 1995 48m
24 Horizontal Radio - Zusammenfassende LiveKompositionen 1995 24m
25 Taxis - LiveRadio/InternetEvent 1995 40m
26 Tosca 1995 ~ 18m 45s
27 Darb-i Fetih - Multimediales Musikstück 1995 20m
28 gemmagemma 1994
29 Conphus 1994
30 Zeitgleich plus, Zeitgleich minus - Akustisches "Recycling" einer Klanginstallationsausstellung 1994
31 Egon hingegen 1994
32 die sieben Kristallkugeln - Klangspenden und Umweltklänge aus Wien nach einem Comic von Hergé organisiert 1994 17m 20s
33 30 Jahre bei VW 1994 4m 49s
34 C 1994 1m 27s
35 Zwischenspiel 1994 2m 11s
36 Meine Stiefel! 1994 1m 40s
37 M/M1/M2 1994 4m 54s
38 Woalau - nicht schuldig 1994 2m 34s
39 Geständnis 1994 45m
40 Gestossen 1994 1m 30s
41 Das Volk singt nicht mit 1994 5m 11s
42 Amabed 1994 4m 28s
43 Zeitgleich - CD-Dokumentation der Ausstellung 1994 20m
44 vermassle das Geschäft nicht Phrank! - Assoziativer MusikhörKrimi mittels ORF-Recycling 1993 5m 37s
45 es gibt nix zu gewinnen - Inszenierte Soloperformance für einen Keyboarder, Cello und eine variable Bühnentätigkeit 1992
46 keine Angst vor Haien - Konzertante Musikinstallation 1989

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1967
Geburtsdatum:  1. Dezember 1967
Geburtsort:  Mödling
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

Huber lebt und arbeitet in Wien als freischaffender Komponist. Durch Einbeziehung des Raumes und der elektronischen bzw. psychologischen Projektion eines musikalischen bzw. klanglichen Inhalts in die Komposition hat Rupert Huber "dimensional music" als musikalisches Format entwickelt, das allen seinen musikalischen Werken zugrundeliegt. Er schreibt Musik für Film, TV und Signations. Mit dem Duo "Tosca" hat er weltweit über eine halbe Million Tonträger verkauft. Klaviermusik und Klanginstallationen im öffentlichen Raum sind Hauptinteressensgebiete Hubers.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1987 - 1997

Musikwissenschaft (Franz Födermayr)

1989 - 1992

Elektroakustische Musik

1989 - 1992

Komposition

Studium

diverse Kurse und Seminare in Computermusik und Soundart

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1994

Gründung des Duos, diverse veröffentlichte Alben, weltweit über eine Million verkaufte Tonträger, internationale Live-Shows

1995

Komposition und Kuratierung von "Horizontal Radio"

2002

Komposition und Kuratierung von "Radiotopia"

2007

Mitglied der Jury des Prix Ars Electronica

2009

Mitglied der Jury des Prix Ars Electronica

2009 - 2010

Mitglied der Jury des Österreichischen Musikfonds

2010

Gründung des Duos "L/O/N/G" (mit Chris Eckman)

2011

Veröffentlichung mit "The Walkabouts"

Gründung des eigenen Tonstudios

Kompositionen und deren Realisation auf Papier, Bühne, im Tonstudio, im tatsächlichen und elektronischen Raum

Klaviermusik und Klanginstallationen im öffentlichen Raum

seither Komposition und Kuratierung musikalischer Netzwerke: z.B. Berliner Theorie

Andrea Sodomka: projektbezogene Zusammenarbeit

Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern (Gabriel Orozco, Robert Adrian)

Richard Dorfmeister, Sam Auinger: ständige Zusammenarbeit

Spezialisierung auf Spielen mit Stimmen, Klavier und Live-Elektronik

freischaffender Komponist

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2002

Musik für Centre Pompidou ("Sonic Process")

2004

Musik für "Private Exile"

2006

Filmmusik für "Freuds verschwundene Nachbarn"

2008

zahlreiche Signations für den ORF

Musik für "CSI Miami"

Filmmusik für "Sex And The City"

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1997

Berlin Stipendium

2001

Austrian Music Award Amadeus für Tosca als beste Pop-/Rockgruppe

2010

Nominierung für den World Technology Award (New York City)

Anerkennungspreis

Förderungspreis

Kulturpreis

Stilbeschreibung

mensch trifft auf mensch, einer spielt geige, der andere hört zu. die elektrische tonwiedergabe bereichert diese räumliche und zeitliche einheit um die vorspiegelung derselben. das bild entschwindet im inhalt, die ikone ist geboren. musikentstehung, -andauer und ihr verklingen sind eine individuelle konstruktion. eine verschachtelung von räumen, symbiosen aus projezierter und realer wirklichkeit ensteht. des einzelnen zeit ist relativ; 2 menschen kreieren eine übergeordnete zeitachse. wird ein zeitpartner zum phantom, entsteht eine relativität dieses übergeordneten zeitmaßes. die einheitliche zeitachse zerfällt, die übertragene zeit wird zum akustischen raum.
um uns es ist so laut, dass eine ausschliesslich auf die musik gerichtete wahrnehmung nicht möglich ist. musik muss sich den raum mit den autos teilen, mit den flugzeugen, dem von vielen nicht mehr gehörten surren, zirpen und zwitschern der elektronischen geräte, mit lautsprecherdurchsagen, radiosprechern, dem quietschen der ubahn. sie muss sich in einem nicht vohersehbaren geräuschumfeld behaupten können. das schallschutzfenster wird geschlossen: die uralte methode, seine welt durch abgrenzung und einteilung zu errichten ... die musik kann nicht fliehen, sie muss da sein, wo menschen sind, ist an die menschheit gebunden, ist sie alleine, existiert sie nicht.
musik muss vergehen und leben verklingen. die vertikale und horizontale achse der notenschrift wird um eine räumliche erweitert; sagen müssen, was ist, statt zum klingen bringen, was sein kann, so stelle ich mir eine persönliche spielart der hölle vor.

 

Rupert W. M. Huber

Band-/Ensemblemitglied bei

Band-/Ensemblemitglied bei: