Harald Koelbl
Genre:
Instrument: Saxophon, Klavier, Gitarre

Koelbl Harald

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Divertimento - für Klarinette, Altsaxophon und Tenorsaxophon 1996 10m
2 Neun Stücke für Streichquartett 1996 15m
3 Je ferner, je näher - für kleines Orchester 1995 20m
4 Desparados - Konzertwalzer für Baßklarinette und Klavier 1995 15m
5 Zwanzig chromatische Bagatellen 1995 40m
6 Sechs Bagatellen - für Saxophontrio 1994 15m
7 Fünf Lieder nach eigenen Texten 1994 17m
8 Sextett Violett 1994 18m
9 Figuren 1993 25m
10 Trio - für Horn, Altsaxophon und Baßklarinette 1993 15m
11 Suite - für Kammerensemble 1993 20m
12 Gambetti-Quartette 1992 20m
13 Projekt Udine 1991 6m
14 Vier kleine Constructionen - für Klavier 1990 8m
15 Sechs Bagatellen - für Altsaxophon und Klavier 1990 7m
16 Dreizehn Duos - für Trompete und Altsaxophon 1990 15m
17 Pica Picas Nr. 7 1990 14m
18 Zwei Tänze 1989
19 Fünf Stücke - für Klavier, Saxophon (auch Flöte) und Kornett 1989 30m
20 Igor 1988 10m
21 Vier Klavierstücke 1987 13m
22 Vier Lieder - für Sopran und Klavier 1986 12m
23 Sieben Inventionen - für Flöte, Fagott und Gitarre 1986 15m
24 Nachtmusik - für Klarinette solo 1985 10m
25 Tombeau I und II - für Flöte und Gitarre 1984

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1960
Geburtsdatum:  24. Juli 1960
Geburtsort:  Wien
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Komposition, Saxophon, Klavier, Gitarre

Komposition, Saxophon, Klavier, Gitarre

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt

Neulerchenfelder Trio: Gründer

Gründer eines Bläserquintetts

kompositorische und interpretatorische Tätigkeit, ausgehend von der Tonsprache zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zu Formen zeitgenössischer Improvisation

Zusammenarbeit als Komponist, Arrangeur, Dirigent und Interpret mit Hans Steiner, Oskar Aichinger, Klaus Peham, Bernhard Spahn, Jean-Christophe Mastnak, Wolfram Wagner und andere

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt

Galerie Mana

Jazzfestival Konstanz

Kunsthalle Exnergasse

Moulin Rouge

Schlachthof Wels

Werkstätte für Kunst und Kultur

Stilbeschreibung

Als kompositorische Ansatzpunkte der Arbeiten sind im wesentlichen zwei unterschiedliche Techniken zu nennen: zum einen improvisatorische, musikantisch-spielerische Strukturen, die den Ausführenden über weite Strecken Raum für individuelle Interpretation und Gestaltung bieten (u. a. Mobiles, grafische Notationen, Jazz-verwandte Formen). Auf der anderen Seite bestimmen auskomponierte, meist polyphone Sätze das Klanggeschehen; sowohl frei angewandte Reihentechnik als auch durchaus tonale Prinzipien ergänzen bzw. konterkarieren einander.
Beide Verfahrensweisen werden in der Mehrzahl der Werke entweder ineinander verwoben oder alternierend angewandt. Der musikalische Satz ist weitgehend gebrochen, d. h. auch in Werken mit größerer Besetzung laufen die Stimmen vertikal durch die verschiedenen Instrumentengruppen; der Höreindruck ist demgemäß ein meist filigran kammermusikalischer. Klanglich läßt sich die Musik in der Hauptsache als expressiv charakterisieren, ohne jedoch das humoristische, tänzerische Element auszuschließen.

 

Harald Koelbl, 1995