Johann Karl Steiner
KünstlerInname/Pseudonym: Hans Steiner
Instrument: Bassklarinette

Steiner Johann Karl

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Pannonischer Palimpsest 1996 16m
2 ... und es knarrt im Gehölz - fünf gar greusliche Hausmusiken für Baßklarinette in B und Fagott 1996 20m
3 Maximale Versteinerung (In memoriam Max Steiner) - für Kammerorchester 1995 20m
4 Laura - Konzert für Horn in F 1995 18m
5 Ungebarrt voltigiert - Ein Galopp 1995 8m
6 Kipa und Kufija 1994 20m
7 Ex manu dare - Vier Klarinettenduos 1994 14m
8 In memoriam - für Kontrabassklarinette solo 1994 12m
9 Sibirjak - Solo für einen Oboisten, der auch des englischen Horns mächtig ist 1994 20m
10 Nachtfrostverschärfung 1994 16m
11 Epitaph - In memoriam Witold Lutoslawski 1994 10m
12 Vier Bagatellen für Pianoforte solo 1994 12m
13 Pivnice - Musik für Oboe, 2 Fagotte und Kontrabass 1994 16m
14 Praha 1994 30m
15 B. B. 66 - B. B. 69 1992 8m
16 Spor 1992 12m
17 Reputation of repetition 1992 6m
18 Ostinato bizzarro e stupido 1992 7m
19 Quando fa caldo sotto la sottana 1992 8m
20 Tiroler Bergtrio - für Altsaxophon, Fagott und Klavier 1992 16m
21 Najesd - Fuga für Kammerensemble 1992 16m
22 Tepliza 1991 20m
23 1437 Widmungen 1990
24 Zwei Portraits - für 2 Baßklarinetten und Klavier 1990 12m
25 Amantes; Amentes 1989 12m
26 Suite pour des voleurs 1989 12m
27 Zweites Streichquartett - Archangelsker Quartett 1989 20m
28 Der Tod meiner kleinen Anarchistin 1988 18m
29 Doxa - für Flöte, Viola und Klarinette in A 1988 12m
30 Rhapsodie sonatique für Klarinette in B und Pianoforte 1988 14m
31 Das VI. Gebot 1987 12m
32 Bildnis einer bestimmten Zeit 1987 12m
33 Erstes Bläserquintett - Modus cum variationibus 1987 15m
34 Chorea Huntington 1986 8m
35 Erstes Streichquartett - Polyphonia barbarica 1986 15m
36 Fünf Miniaturen für Streichquartett 1986 10m
37 Grand Duo concertant für Flöte und Baßklarinette 1986 15m
38 Rhythm Studies on Names 1986 7m
39 Mitnichten zappenduster 1985 15m
40 Vivacissimo molto difficile ma sempre instabile e molto bizzaro 1985 10m
41 Movements - für 3 Solobläser 1984 10m
42 Tour de Force durch die Dementia praecox 1984 10m

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  24. März 1962
Geburtsort:  Wien
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1980

Studium der Geschichte, Philosophie und Psychologie

autodidaktisch: Formenlehre, Harmonielehre, Kontrapunkt, Komposition, Zwölftontechnik

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1983

seitdem freischaffender Baßklarinettist und Komponist

1983

Trans-4: Gründung des Bläserquartetts

1986

Gründungsmitglied von Ton.Art

1988 - 1996

Mitglied

1990

Gründungsmitglied (zusammen mit Oskar Aichinger)

1992

seitdem Mitglied

1993

Duo Brunmüller: Gründungsmitglied (zusammen mit Max Nagl), seitdem internationale Tourneen und Aufnahmen

Ensemble Maxixe: Supervisor

intensive Kompositionstätigkeit

Mitglied

Zusammenarbeit mit zahlreichen international bekannten Musikern

Teilnahme an mehreren Workshops

zeitweilig Kopist und Arrangeur

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1995

Ton.Art plays Austrian Hollywood Composers

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1986
1990

regelmäßig verschiedene Aufträge

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1988

Förderungspreis

1994

Stipendium für einen Kompositionsaufenthalt in Prag

Stilbeschreibung

Einerseits geht es mir um einen Brückenschlag zwischen Kompositionstechniken der klassischen und zeitgenössischen Musik und der Sprache des Jazz. Man könnte diese Musik als "Third-Stream"-Musik bezeichnen. (Ein Begriff des amerikanischen Komponisten und Hornisten Gunther Schuller.) Andererseits würde ich mich als Komponisten der Tradition der "klassischen Moderne" bezeichnen. Meine Vorliebe gilt der Rhythmik und Melodik der osteuropäischen Länder sowie dem schwebenden Glanz der Zwölftonmusik. Am deutlichsten wird mein Kompositionsstil im Werk 'Doxa', in dem ich das Hauptmotiv aus Béla Bartóks 6. Streichquartett um einen Ton zu einer Zwölftonreihe ergänzte und zwölftönige Variationen komponierte. Ich komponiere tonal, freitonal, zwölftönig und in Mischtechniken, je nach Ausgangsidee des Werkes. Ich würde meine Kompositionen für den durchschnittlich hörgeübten Zuhörer als mittelschwer verständlich bezeichnen.

 

Johann Karl Steiner, 1994

Band-/Ensemblemitglied bei

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