Willem van Zutphen
Genre:
Instrument: Klavier

Zutphen Willem van

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  16. November 1950
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1969 - 1974

Universität Utrecht: Dirigieren

1969 - 1974

Universität Utrecht

1969 - 1974

Universität Utrecht: Komposition

1974

Universität Utrecht: Lehrbefähigungszeugnis

1974 - 1977

Jazzklavier

1974 - 1977

Jazzkomposition

1977

Diplom für Jazztheorie, Jazzkomposition und Arrangement mit Auszeichnung

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1974

Wesleyan University Middletown, Connecticut: Studienaufenthalt für Musik der Navahos (David McAllister)

1977

Lehrtätigkeit für Tonsatz und Gehörbildung

1977

Leiter der "Werkstatt des 20. Jahrhunderts", Erarbeitung von Aufführungen zeitgenössischer Musik mit Studenten

1980

Gründer, zunächst zur Aufführung von musiktheatralischen Werken des 20. Jahrhunderts

1989

hauptsächlich Interpretationen neuer Kammermusik

Arizona: Feldforschung im Navaho-Reservat

Dirigent bei verschiedenen Formationen für Neue Musik

Klavierbegleiter

zahlreiche Hörfunk- und Fernsehproduktionen in Österreich, Deutschland, Niederlande, Russland, Asien

zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen

Vorstand

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1977
1980

Steirische Landesausstellung

1986
1989
1991

Festival de Paris

1991

Heeresgeschichtliches Museum Wien

zahlreiche Aufführungs- und Multimedia-Konzepte

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

Alliance Francaise Bangkok

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1974

Stipendium

1976

Stipendium

Stilbeschreibung

Da ich Goethes Auffassung des "Alles Vergänglichen" als mein Lebensverständnis begreifen will, schließt das die Annäherung an Komposition als Teil des Lebens ein. Daher betrachte ich auch meine musikalischen Tätigkeiten (inklusive Komposition) als Bestandteil des Vergänglichen und kann daher ein Werkverzeichnis nur als Zusammenfassung meines Daseins sehen. Um dem Paradoxon des Geschriebenen zu entgehen, beinhalten meine Werke auch deren eigene Zersetzung bzw. Zerstörung. Ich besitze daher keine detaillierte Liste mit vorhandenen Manuskripten; die meisten Handschriften wurden nach ihrer akustischen Umsetzung von mir vernichtet. Wiederholte Aufführungen liegen nicht in meinem Interesse. Mein musikalisches Verständnis wird bestimmt durch das Suchen nach dem Erbe und die Frage nach meiner Rolle als Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Meine Multimedia-Konzepte sind in diesem Licht zu sehen: Vergangene Kompositionen gehen durch mehrere Filter und durch Überlagerung ("Übermalung") mit meinen Kommentaren ihren Weg in eine veränderte Zukunft. Dieser Weg der Zersetzung und Verzerrung bestimmt den Inhalt und Ablauf meiner Projekte, die "ein visuelles Zeichensystem des Ausdruckes für ein Netz von musikalischen Beziehungen" sind.

 

Willem van Zutphen, 1996