Zorah Mari Bauer
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Genre:

Bauer Zorah Mari

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 a cappella - musikclip auf 3 synchronisierten bildschirmen 1996 3m
2 inszenierung des bahnHOF - eine visuelle inszenierung des automatenflurs im bahnhof der stadt hof (D). rauminszenierung 1996
3 multifunktionale ordnungssysteme - vortrag mit exemplarischen beispielen 1995
4 Guten Morgen - Gute Nacht - computeranimationen präsentiert als installation im endlosloop 1993 1m
5 etüden - sampling komposition für gemischte stimmen 1992 10m
6 musikalisches selbstportrait - vortrag mit exemplarischen akustischen beispielen aus der künstlerischen Arbeit 1991 45m
7 mit türen singen - samplingkomposition für sprechstimmen, natürliche singstimmen und türen 1991 11m
8 Black Forest - Blue Danube - musikvideo in co-regie mit viola kiefner 1990 16m
9 volkslieder für gemischte stimmen und sampler - samplingkomposition 1990 9m
10 vertonung von jandl gedichten - für gemischte sing- und sprechstimmen 1988
11 da da di duliö - musikalische lesung mit samplingkompositionen und folkloristischer videotapete, präsentiert von z. m. bauer 1988 20m
12 vertonung und performance - zu andrea van der straetens fotoausstellung "9 bilder über liebe und zeit" 1987
13 akustischer musterkatalog (arbeitstitel) - sammlung von samplingminiaturen 1986 - 1991 50m
14 soundtrack für "touristinnen" - experimentelles video von u. zimmermann 1985 25m
15 my favourite songs - heftesammlung mit rhythmischen analysen meiner lieblingssongs in form einer X/0 matrixstruktur 1978
16 Ute ist in der Stadt - multimedialer clip. computeranimation und video-layering 12m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1957
Geburtsdatum:  21. März 1957
Geburtsort:  Zell am See
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

während der Schulzeit Klavierunterricht

Germanistik, Geographie und Sprachwissenschaften

musikalische Ausbildung autodidaktisch

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1978 - 1988

Rosi lebt: Schlagzeugerin

1978 - 1988

Mitglied bei diversen Chören

1978 - 1988

Musikperformances, musikalische Lesungen, Konzerte

1992

Kampnagelfabrik Hamburg: Ausstellung der Hamburg-Stipendiate K3

1993

Mediale Hamburg: Video- und Computeranimationen

1994

Universität Duisburg-Essen: Gastkünstlerin am Medienzentrum, Lehrbeauftragte für multimediales Gestalten

2001 - 2002

Universität Duisburg-Essen: Durchführung zahlreicher projektbezogener Designvorhaben auf Basis von Computeranimation, Desktop Video, Webdesign, Interactiondesign, Informationdesign, Multimedia

2001 - 2003

Universität Duisburg-Essen: Professur "Informationdesign", Schwerpunkt mobile Medien

2001 - 2007

Universität Duisburg-Essen: Medienzentrum und Zentrum für Informations- und Mediendienste, Konzeption, Entwicklung, Design und Programmierung multimedialer Anwendungen für Lehre und Forschung

2005

Hochschule der bildenden Künste Saar: Professur "Neue digitale Medien"

2007

Bauhaus Universität Weimar: Professur "Gestaltung medialer Umgebungen"

Galerie David, Bielefeld: Einzelausstellung mit Arbeiten für Computer und Video

Kunsthaus Wiesbaden: mehrere Ausstellungen

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1985

Postgraduate-Stipendium

1988

Hamburger Kulturbehörde: Förderung

1988

Förderung

1989

Hamburger Kulturbehörde: Förderung

1989

Förderung

1990

Hamburger Kulturbehörde: Förderung

1990

Anerkennungspreis

1990

Staatsstipendium für Komposition

1991

Alpha Video Festival Wien: Auszeichnung

1991

Freie und Hansestadt Hamburg: Arbeitsstipendium für bildende Kunst

1991

Hamburger Kulturbehörde: Förderung

1991

Kompositionsförderung

1991

Kompositionsförderung

1992

Artists Unlimited Bielefeld: Atelierstipendium

1992

Land Niedersachsen: Filmförderung

1992

Land Nordrhein-Westfalen: Filmförderung

1992

Filmförderung

1993

Wiesbaden: Stipendium für bildende Kunst und Video

1995

Stipendium für Video

Stilbeschreibung

im mittelpunkt des interesses steht der entwurf multimedialer symbolsprachen - einschließlich eines neuentwurfs ihrer syntax und grammatik - die sprache, bilder und ton/musik als gleichberechtigte symbolsysteme behandeln. ist mitte der achtziger jahre das (akustische) sample selbst noch zentrales thema der arbeiten (analyse rhythmischer und melodischer qualitäten "gefundener" geräusche, semantik und konnotation, das herauslösen des samples aus seinem bedeutungskontext u. a.), so verschiebt sich ende der achtziger jahre das interesse auf die "architekturen", in welchen die herausgelösten samples form zu neuen inhalten annehmen. seit anfang der neunziger jahre außer akustischem sampling verstärkt auch digitale arbeit mit sprach- und bildsamples (bewegtes realbild) in form von computeranimationen und digitalem videolayering. da die produktion mit den neuen digitalen medien nicht mehr genre-, sondern projektorientiert ist, sind für jedes vorhaben neue, adäquate inhaltliche und organisatorische strukturen zu schaffen. der entwurf solcher "multifunktionaler ordnungssysteme" steht in den arbeiten seit anfang der neunziger jahre im mittelpunkt und erhält den stellenwert des "eigentlichen kreativen akts". dagegen sind die zum zweck der verifizierung/falsifizierung geschaffenen anwendungen solcher strukturen (das sind die künstlerischen produkte) konsequenterweise nichts anderes mehr als intellektuelle "abfallprodukte".

 

Zorah Mari Bauer, 1996

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