Wahlmüller Michael

Werke

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1980
Geburtsdatum:  5. März 1980
Geburtsort:  Linz
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Studium der Philosophie, Psychologie

Musikwissenschaft

Violoncello, Komposition, Dirigieren

Violoncello, Komposition, Dirigieren

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
2004

Lentia Nova: Gründer und seitdem Leiter des Ensembles

Albertus Magnus Schule: Unterrichtstätigkeit

Unterrichtstätigkeit

Aufträge und Dokumentation des Schaffens via ORF-Produktionen und CD-Aufnahmen

Kompositionen für unterschiedlichste Besetzungen vom großen Symphonieorchester über eine Oper bis hin zu Sakralmusik und Kammermusik

Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Dirigent

Medellin-Quartett: Mitglied

Vorstandsmitglied

Vorstandsmitglied

Kuratoriumsmitglied des Internationalen Festivals "Musica sacra über die Grenzen"

Oberösterreichisches Schubertorchester: künstlerische Leitung

jährliche Gastidirigate in unterschiedlichen Orchestern und Chören

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2011

Kulturförderungsstipendium für Komposition

2012

Talentförderungsprämie für Komposition

2012

Simon-Verlag, Berlin: Preisträger beim Internationalen Kompositionswettbewerb für zeitgenössisches Lied

2013

Theodor-Körner-Preis für Komposition

2013

2. Preis beim Internationalen Gustav Mahler Kompositionswettbewerb

2013

Honorary Diploma "3rd Edison Denisov Composition Competition"

2013

Gewinner des "Ink Still Wet"-Ausschreibungswettbewerbs des Internationalen Festivals Grafenegg

2018

3. Preis in der kategorie Orchesterwerke; Paul Lowin Prize (Australien)

Stilbeschreibung

Ich sehe meine künstlerischen Aktivitäten im Zusammenhang mit einer Zielvorstellung, welche wohl der italienische Poet Giacomo Leopardi in Kern trifft: Er spricht bezüglich seines Anspruches, was ein Gedicht bewirken soll vom "Durchatmen der Seele". Das schließt für mich eine hochkonzentrierte und untrennbare Verknüpfung zwischen Emotionalität und Kognition ein. Diesem Anspruch gemäß erklärt sich eine Tonsprache, die der Postmoderne nahe steht, die weder tonal noch atonal ist und die ich seit kurzem als metatonal bezeichne, weil sie versucht, eine erhöhte Ebene über diese beiden zu erreichen. Ich verstehe darin eine Versöhnung zwischen Tonalität und Atonalität und fand meine eigenen Gesetzmäßigkeiten, welche ich aber auch lustvoll immer wieder zu brechen gedenke um dem Dogma zu entgehen, dass die Atemwege der Seele blockieren könnte, wenn es die Oberhand gewänne. Letzlich versuche ich Musik zu schreiben, die mir selbst gefällt und nur so gelangt sie an die Öffentlichkeit. Min Atem muss lange genug sein, damit das Auditorium seelisch auf neuen Wegen durchatmen kann. Neben der herkömmlichen Notationsweise verwende ich vor allem Techniken der Aleatorik, des Bruitismus und bin immer wieder, vom Jazz inspiriert, an Formen der Improvisation interessiert, die ich versuche fruchtbringend in meine Kompositionen einfließen zu lassen.

 

Michael Wahlmüller, 2007

InterpretIn von (Werk)

Kontakt, Links

Sprache:  Deutsch, Englisch
Website:  Homepage
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