Christian Reimeir
erfasst als:
Genre:
Instrument: Klavier

Privatfoto (rechtefrei)

Reimeir Christian

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung Notenshop
1 TornAment 2013 - 2014 10m
2 Peri-Tales - Fantasie für Viola d'amore und Kammerorchester 2012 12m
3 phen-ix - für Klaviertrio 2011 12m
4 aura - für Violoncello und Akkordeon 2011 7m30s
5 FreeQuenz - Streichquartett Nr. 2 2009 17m
6 Aechos - für Violine, Viola und Klavier 2008 6m
7 "Replik" für Orchester 2006 9m
8 "Liebesend" 2006 3m
9 "An-Sie" 2006 5m
10 "Lieben können dürfen" - Lied für Bariton und Klavier 2005 3m 40s
11 "ix-thesis" 2005 10m
12 Deprovisation I, II, III 2005 4m 30s
13 Prélude Nr. 2 - Des-Dur 2004 3m
14 "Gedanken" in e-Moll 2004 2m
15 "Für Beate" 2004 2m 40s
16 "Eva" - Melancholie für Klavier 2004 2m
17 "CreARTive Sentiment" 2003 14m
18 "A-Ruh" 2002 6m
19 Avan't Art - Streichquartett Nr. 1 2001 16m
20 "Agmento" 1999 3m
21 "Ektik" 1999 2m
22 Sinfonie Nr. 1 - dis-Moll 1998 ~ 30m
23 Prélude Nr. 1 - dis-Moll 1997 3m 30s
24 Etüde Nr. 1 - dis-Moll 1997 3m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1974
Geburtsdatum:  16. Dezember 1974
Geburtsort:  Hall in Tirol
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Nach der Matura an der HTL-Nachrichtentechnik in Innsbruck (1994), studierte er zunächst Mathematik und Physik. Seinen Zugang zur Musik fand er erst als 17-jähriger durch autodidaktische Erfahrungen am Klavier. Einem inneren Drang folgend, erlernte er ab dieser Zeit (1992) im Selbststudium Klavierspiel und Musiktheorie und komponierte seine ersten Klavierstücke. Anschließend absolvierte er ein Kompositionsstudium am Konservatorium Innsbruck bei Univ. Prof. Dr. Martin Lichtfuss (1999 – 2006, Diplom 2006). Er ist Gründungsmitglied von „AKRÓASIS“ – Forum für Musik und Medien im interkulturellen Kontext (Wien, 2009) und Preisträger des Kompositionspreises der Stadt Innsbruck (2010). Kompositionen von ihm  sind in dem Spielfilm „Life off Limits“ (Österreich/Deutschland 2011) zu hören. Er erhielt Kompositionsaufträge verschiedenster Ensembles. Seine Werke waren unter anderem bei dem Kongress der Internationalen Viola d’amore Society of America 2012 (‚Peri-Tales‘, Auftragswerk für Viola d’amore und Kammerorchester) und den Klangspuren Schwaz (‚phen-ix‘, interpretiert von dem spanischen Klaviertrio ‚Arbós‘) zu hören. Verschiedenste Kompositionen, inklusive Interview, wurden im ORF Radio Österreich 1 gesendet. Zur Zeit lebt Reimeir als freischaffender Komponist in Wien und Innsbruck.

 

Christian Reimeir ©, 2012

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1989 - 1994

HTL-Nachrichtentechnik (Matura)

1995 - 1999

Studium Mathematik und Physik

1995 - 1999

Unterricht bei Emi Sugihara (Japan)

1999 - 2004

Unterricht bei Velislava Palatschorova (Bulgarien)

1999 - 2006

Kompositionsstudium (Diplom 2006)

2004 - 2006

Unterricht bei Muriel Chemin (Frankreich)

2005 - 2008

Informatikvorlesungen

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt

lebt und arbeitet als freischaffender Komponist in Wien und Innsbruck

2003

seither Mitabeiter des Zentralen Informationsdientes ZID, Softwarekursleiter, EDV-Betreuung

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
2005

Auftrag für CD-Produktion Tiroler Komponisten

2008
2011
2011
2012

Auftrag der Internationalen Viola d’amore Society of America

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2010

Kompositionspreis

Stilbeschreibung

Christian Reimeirs kompositorische Tätigkeit begann spontan (ohne musikalische Vorkenntnisse) im Alter von 17 Jahren am Klavier. Anfangs war er von der motivisch-thematischen Musik Beethovens beeindruckt. Der Ausgangspunkt seiner musikalisch-kompositorischen Phantasie liegt aber in der spätromantisch-impressionistischen Klangwelt eines Alexander Scriabins. Seinem manischen Ausdrucksfanatismus fühlt Reimeir sich sehr verbunden. Da er seine musikalische Ausbildung am Konservatorium erst spät begann, konnte er sich durch seinen autodidaktischen Zugang zur Musik, insbesondere zur Komposition, eine Unbefangenheit gegenüber etablierten Lehren und Stilen leisten, die er bis heute beibehalten hat. Durch mathematische Algorithmen, welche er in seine Werke einfließen lässt, verknüpft er die teilweise beklemmende Strenge solcher Formulierungen mit emotionaler Intuition. Sein Drang, größte Gefühle durch Musik auszudrücken, wird gebändigt durch ein strenges mathematisches Konzept. Seine Werke sind immer Ausdruck intimster persönlicher Lebenserfahrungen und es stellt sich heraus, dass die fantastische Emotionswelt in seinen Kompositionen mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Christian Reimeir, 2012 ©

Pressestimmen

Juni 2012
Uraufführung – ‚Peri-Tales‘ – Fantasie für Viola d’amore und Kammerorchester:
Im Rahmen des 16. internationalen Viola d'amore-Kongresses 2012 kam es kürzlich im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatorium zur Uraufführung von 'Peri-Tales' – Fantasie für Viola d'amore und Kammerorchester des Steinacher Komponisten Christian Reimeir. Das Stück bezieht sich auf die aus der persischen Mythologie stammenden Peri. Das sind feenartige Wesen, die sich vom Reich der Finsternis abwandten und dem Licht wieder zustreben. Gewidmet ist es einer Frau ("für Lea"), die Reimeir inspirierte und ihm die Peri näher gebracht hat. Dirigent Karlheinz Siessl führte das Orchester Akademie St. Blasius souverän durch den Abend. Die junge Tiroler Solistin Edda Stix an der Viola d'amore, interpretierte Reimeirs Stück erstklassig und gab dem Werk Ihre ganz persönliche Note.
Bezirksblatt Innsbruck Land 

 

November 2011
Uraufführung – ‚Aura‘ für Violoncello und Akkordeon:
Der Tiroler Komponist Christian Reimeir nützt das Akkordeon ebenfalls für neue Töne die aus der Natur und der Gefühlswelt kommen. ‚Aura‘ heißt sein neues Stück, das uraufgeführt wurde, mit dem Könner Pröckl als Herr über die Luft auf dem Weg zum Klang. Lucia Tenans Violoncello tönte voll und reich auf der lebhaften Suche nach der Melodie, die es dann begeistert ausspielte.
Tiroler Tageszeitung (Ursula Strohal)  

 

November 2011
Uraufführung – ‚Aura‘ für Violoncello und Akkordeon:
Auch die Uraufführung des Nachmittags, das teils elegische, teils energische, von Motivverarbeitungen geprägte Stück ‚Aura‘ des Tirolers Christian Reimeir (* 1974), war ein Duett, nämlich für Cello (Lucia Tenan) und Akkordeon (Pröckl).
Kronenzeitung (Thomas Nussbaumer)

 

23. September 2011
Uraufführung – ‚phen-ix‘ – Klaviertrio:
Christian Reimeirs neues Werk klang tatsächlich nach Wiener Schule, aber nach der ersten, fast wie ein sehr später Beethoven. Irritierend deshalb, aber für das Publikum auch hörerleichternd und für die Musiker die Möglichkeit ihre Klaviertrio-Besetzung zur Geltung kommen zu lassen. Gut Komponiert auf jeden Fall, wie aus einer anderen Zeit, aber in Kombination mit dem restlichen Programm vielleicht keine schlechte Sache. Und richtig gut war natürlich das Ambiente des Abends, die nicht leergeräumte Lagerhalle von Bergland-Kühlung, der Steinway-Konzertflügel mittendrin. Typisch Klangspuren.
Klangspurenkritik (Christoph Reiserer) 

 

Juli 2009
Eröffnungsveranstaltung in Wien von: ‚AKRÓASIS‘ – Österreichisches Forum für Musik und Medien im interkulturellen Kontext:
(Christian Reimeir – Mitbegründer)
AKRÓASIS heißt auf altgriechisch "das Aufeinanderhören". Die alte Lehre der Weltenharmonie, von Pythagoras ins Leben gerufen, findet über Kepler, Leibniz, Kayser und viele andere Künstler und Wissenschaftler bis in unsere Zeit eine neu
geschaffene Plattform . Gerlach, Reimeir und Schmögner stellen sich der Herausforderung Menschen über ihre künstlerischen oder wissenschaftlichen Grenzen hinaus zusammen zu führen um synergetisch neue Denkmodelle eines zukünftigen Humanismus dialogisch mitzugestalten. Hans-Rainer Gerlach, Themas Schmögner und Christian Reimeir vermittelten mit Vorträgen über Philosophie, Medien und Musik ihre Vorstellungen, ergänzt durch die Aufführung zeitgenössischer Klavierwerke von Reimeir und Schmögner.
Kulturabteilung Innere Stadt Wien 

 

3. Juli 2009
Uraufführung – ‚Aechos‘ für Violine, Viola und Klavier:

So ließ als Uraufführung des Tirolers Christian Reimeir das  Klaviertrio „Aechos“ ein zugleich  sparsames und expressives, ernstes und intensives Stück hören.
Tiroler Tageszeitung (Milena Meller)  

 

29. Mai 2008
Streichquartett Nr.1 „Avan´t Art“:

Reimeir lässt die Notenfolge "es-g-es-c-h-e-h-e" als Motiv variantenreich durch sein Quartett kreisen, baut auf die Kommunikationsfähigkeit der Musiker und die Sogwirkung.
(Markus Hauser)

 

16. Mai 2007
Uraufführung – ‚ix-thesis‘ für Oboe und Klavier:
Christian Reimeirs „ix-thesis“  für eine Oboe und ein Klavier bemüht sich hochemotional um Annäherung der Instrumente. Die Intensität des Stückes wurde durch den Hinweis auf Liebeskummermusik eher geschmälert.
Tiroler Tageszeitung (Ursula Strohal)

 

2003
Uraufführung - ‚A-Ruh‘ – Blechbläserseptett:
Christian Reimeir vertraut in „A-Ruh“ dem Blechbläserseptett Naked Brass das geordnete Chaos einer inneren Unruhe an.
Tiroler Tageszeitung

InterpretIn von (Werk)

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