studiovocale

Name der Organisation
studiovocale
erfasst als
Chor
Genre
Neue Musik
Subgenre
Tradition/Moderne
Gattung(en)
Ensemblemusik
Bundesland
Niederösterreich
Gründungsjahr: 1979

1997 gründet Markus Pfandler die zu Beginn aus acht Freundinnen und Freunden bestehende "Jugendkantorei Gmünd-Neustadt". Die ersten beiden Projekte des Ensembles befassen sich mit Kantaten Johann Sebastian Bachs, wobei die Vorliebe des Ensembles für kammermusikalische Besetzungen schon hier erkennbar ist.

 



2002 führt das Ensemble die Barockoper "Venus and Adonis" von John Blow (1687) auf, wobei einer der Spielorte im weiteren Lauf der Chorgeschichte zu einem zentralen Auftrittsort werden wird: das Benediktinerstift Altenburg im niederösterreichischen Waldviertel.

 


Die Zusammenarbeit mit dem Wiener Komponisten Wolfram Wagner im Jahr 2004 schlägt sich in der Uraufführung seiner "Elemantarphantasie: Die Flamme" nach einem Text von Christian Morgenstern und dem Bezug eines neuen Probenlokals Am Hundsturm 16, 1050 Wien, nieder.

 


2006 bis 2008 nimmt der Chor seine erste CD "Tenebrae" auf, die Werke von Francis Poulenc und seinen Zeitgenossen Hugo Distler, Walter Benne und Johann Nepomuk David sowie Josquin des Prez enthält. Auftritte mit Orchester sowie szenische Projekte (u.a. mit Martina Sagmeister (Max-Reinhardt-Seminar), Elisabeth M. Pöcksteiner (heute Leiterin der Musikvermittlung beim Tonkünstlerorchester Niederösterreich) und Julia Ruthensteiner) ergänzen die kirchenmusikalische Tätigkeit des Chores. Diese hatte sich in der Zwischenzeit auf die Dome von Linz, St.Pölten und Graz erweitert, wo das Ensemble gern gesehener Gast ist.

 


In den kommenden Jahren widmete sich der Chor so verschiedenen Projekten wie dem "Gloria" aus der h-moll-Messe BWV 232 oder der österreichischen Erstaufführung des "Agnus Dei - Concerto for bassoon and mixed choir" des norwegischen Komponisten Egil Hovland. Die dabei entstandene Zusammenarbeit mit der Jungen Philharmonie und ihrem Dirigenten Michael Lessky zeitigt 2011 auch einen weiteren Höhepunkt in der Vita des studiovocale: Bei einem Konzert im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses bringt der Chor Motetten des 20. Jahrhunderts sowie das Requiem d-moll, KV 626 von W.A.Mozart in einer neuen Vervollständigung von Robert D. Levin zur Aufführung.

 


Nach einer Einladung des Vokalmusikfestivals "Vocumenta" in der Jugendstilkirche am Steinhof kreierte der Chor mit einem Zyklus von Gesprächskonzerten, den "An sich... Chormusik"-Veranstaltungen eine neu Form des Konzerts, die beim Publikum regen Anklang findet - das Experiment, das 2011/12 mit drei Abenden begonnen wurde, findet sicherlich eine Fortsetzung!

 


Nach einer "Langen Nacht des studiovocale" in Gmünd/NÖ, wo wir drei Konzerte an einem Abend gesungen haben, waren wir beim Abendgottesdienst des ersten Adventsonntag erstmals auch im Stephansdom zu hören.

 


2014 werden wir uns mit der Missa brevis in B-Dur, KV 275, von W.A.Mozart beschäftigen, die wir gemeinsam mit der Cappella Altenburgensis im Stift Altenburg aufführen werden. Ebenfalls in Altenburg werden wir im Herbst das Orgelweihekonzert der neuen Chororgel in der Stiftskirche bestreiten.

 

 

aus: Homepage von studiovocale, Februar, 2015


Band/Ensemble Mitglied
Pfandler-Pöcksteiner Markus (Chorleiter)

2008: Tenebrae (Werke von Francis Poulenc und seinen Zeitgenossen Hugo Distler, Walter Benne und Johann Nepomuk David sowie Josquin des Prez)

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 3. 2020): studiovocale. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/186016 (Abrufdatum: 14. 8. 2020).