Institut für österreichische Musikdokumentation (IÖM)

Name der Organisation
Institut für österreichische Musikdokumentation (IÖM)
erfasst als
Archiv
Interessensvertretung
Forschungsstätte
Genre
Klassik
Neue Musik
Subgenre
Klassik
Experimental/Intermedia
Bundesland
Wien

© IÖM

Gründungsjahr: 1972

 

Das Institut für Österreichische Musikdokumentation (IÖM) wurde 1972 von Gottfried von Einem, Dr. Heinrich Reif-Gintl und Dr. Franz Grasberger, dem damaligen Direktor der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, als Verein gegründet.
Mithilfe des Institutes sollte die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek zu einer Schnittstelle von Musikforschung und Aufführungspraxis, Publikum und Komponisten gemacht werdes, weiters wollte der Verein durch die Veröffentlichung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten und Veranstaltung von Symposien aktiv zur österreichischen Musikforschung beitragen.

 

Heute beteiligt sich das Institut maßgeblich an der organisatorischen Arbeit für die österreichische Landesgruppe von IAML, der internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken.
Nach wie vor entfaltet das Institut seine Aktivitäten auf zwei Gebieten: Es betreut als Herausgeber wissenschaftliche Veröffentlichungsreihen und Einzelpublikationen und veranstaltet Konzerte und Ausstellungen.

 

Das Institut arbeitet in Personalunion mit der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB), gleichsam als ihr "verlängerter Arm". Das IÖM verfügt daher über keine eigenen Bestände - Manuskripte oder ganze Nachlässe, welche Komponisten oder ihre Erben dem Verein vermachen, gehen direkt in die Musiksammlung der ÖNB ein. Auch wertvolles österreichisches Kulturgut aus dem Ausland konnte durch die Vermittlung des IÖM nach Österreich zurückgeholt werden.

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Institut für österreichische Musikdokumentation (IÖM). In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/36492 (Abrufdatum: 29. 11. 2020).