Mittergradnegger Günther

Vorname
Günther
Nachname
Mittergradnegger
erfasst als
KomponistIn
ChorleiterIn
AusbildnerIn
Genre
Neue Musik
Geburtsjahr
1923
Geburtsort
Klagenfurt
Geburtsland
Österreich
Ausbildung
Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt
Universität Wien Wien Studium der Musikwissenschaft
Universität Wien Wien Promotion zum Dr. phil.
Universität Wien Wien Studium der Volkskunde
Klagenfurt Lehrerbildungsanstalt Klagenfurt
Privatstudien Grossmann Ferdinand

Tätigkeiten
1948 - 1974 Madrigalchor Klagenfurt Klagenfurt Gründung und Leitung
1961 Kärntner Sängerbund Klagenfurt Bundeschorleiter und verantwortlich für die Chorleiterkurse
1964 Internationaler Chorwettbewerb Schloss Porcia Spittal/Drau Initiator und Mitbegründer
1970 - 1980 Amt der Kärntner Landesregierung Klagenfurt Leiter der Kulturabteilung
1974 Die Brücke / Kärnten Kunst Kultur Klagenfurt Initiator
1980 - 1984 Musikverein für Kärnten Klagenfurt Leiter
1981 Ruhestand
1985 Kärntner Sängerbund Klagenfurt Ehrenmitglied und Ehren-Bundeschorleiter
Klagenfurt Gründung des Klagenfurter Rundfunkchors
Lehrtätigkeit

Aufführungen (Auswahl)
Carinthischer Sommer
Stadt Klagenfurt
Stadt Villach
Wiener Festwochen
Berliner Festspiele  
Dresden, Kassel, Frankfurt, Barcelona, USA, Bangkok

Auszeichnungen
1966 erster Preis beim Chorwettbewerb Arezzo
1971 Republik Österreich Verleihung des Professorentitels durch den Bundespräsidenten
1974 Amt der Kärntner Landesregierung Kulturpreis
1978 Amt der Kärntner Landesregierung Würdigungspreis für Musik
1983 Amt der Kärntner Landesregierung Goldenes Verdienstkreuz
1985 Chorverband Österreich (ehemals Österreichischer Sängerbund) Walther-von-der-Vogelweide-Medaille in Gold
1986 Bundeskanzleramt Österreich Kunst und Kultur Ehrenkreuz Erster Klasse für Wissenschaft und Kultur
Chorverband Österreich (ehemals Österreichischer Sängerbund) mehrere Auszeichnungen
zwei Erste Preise und ein Zweiter Preis beim Internationalen Chorwettbewerb Middlesborough
Zweiter Preis bei einem Kompositionswettbewerb für Chorkomposition

Stilbeschreibung

Mit dem Namen Günther Mittergradnegger verbindet man zumeist die Vorstellung: neues Kärntnerlied und Volkslied, weil hier ein Schwerpunkt seines Schaffens liegt. Seine weniger bekannten, jedoch zahlreichen "klassischen" Kompositionen sind fast durchwegs der menschlichen Stimme verpflichtet. Sie zeichnen sich aus durch Farbigkeit, klangliche Sensibilität, Nähe zum Impressionismus. Günther Mittergradnegger verwendet auch ähnliche kompositorische Mittel: Polytonalität, flexible Rhythmik, akkordblockhafte Harmonik.

 

Nikolaus Fheodoroff 1991


Links Doblinger Musikverlag

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Günther Mittergradnegger. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/60316 (Abrufdatum: 6. 7. 2020).