Nowak Hans Peter

Vorname
Hans Peter
Nachname
Nowak
erfasst als
InterpretIn
KomponistIn
ChorleiterIn
Genre
Klassik
Subgenre
Alte Musik
Klassische Moderne
Romantik
Wiener Klassik
Instrument(e)
Orgel
Klavier
Geburtsjahr
1932
Geburtsort
Wien

Hans Peter Nowak ©

Ausbildung
1940 - 1950 Wien Privatunterricht (Elisabeth Piccard) Klavier
1954 Universität Wien Wien Promotion zum Dr. rer. pol.
autodidaktische Kompositionsstudien (Vorbilder: Hindemith, Schmidt)

Tätigkeiten
1947 - 1954 Wien Pfarre Glanzing: Harmoniumspieler, Chorleiter
1950 - 1968 Wien Pfarre Krim: Organist bei Hochämtern
1970 - 1987 Erzdiözese Wien Wien Organist, Chorleiter in der Karmeliterkirche
1973 - 1985 Bachgemeinde Wien Wien Obmann, Korrepetitor, Sänger
1988 - 1993 Wien Pfarre St. Brigitta: Organist, Chorleiter
Wien Döblinger Musikkreis: Solist, Begleiter von Sängern
Erzdiözese Wien Wien Pfarre St. Kapistran: Organist und Chorleiter

Aufträge (Auswahl)
1994 Österreichisches Normeninstitut Normenkantate
1996 Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach Brunnen-Fanfare

Aufführungen (Auswahl)
1981 ORF - Österreichischer Rundfunk Wien Karmelitenkirche Wien Graduale und Alleluja 1. Jänner

Stilbeschreibung

Die meisten Kompositionen sind vom Wort inspiriert, auch wenn sie nicht unmittelbare Gesangsstücke sind. Die Sangbarkeit dominiert, Begleitung ist häufig bitonal. Die häufigste Gattung sind Lieder (weltliche und geistliche; auch Wienerlieder), insgesamt ca. 300, häufig über zeitgenössische Texte, viele zu aktuellen Anlässen (Mottos von Konzerten) entstanden. Es gibt aus praktischen Gründen nur kleine, leicht zu realisierende Besetzungen (bis etwa Streich- und Bläserquartett). Auch die Operette und die Opernszenen existieren nur im Klavierauszug und wurden derart aufgeführt.

 

Hans Peter Nowak, 2008


Pressestimmen

6. Juli 1989

Neben Weinheber verstand es auch Georg Strnadt die Vielfalt der Wiener Seele zu beschreiben. Die Musik hierzu und so z.B. zu den "Schubertliedern" schrieb Hans Peter Nowak. Es ist mir aufgefallen, dass der letztgenannte es großartig versteht, in seiner Musik das "Hantige" und das "Liebliche" genau in jene Proportionen zu bringen, die das "goldene" Wienerherz prägen. 

Kunst und Wissenschaft, Klosterneuburg (Olga Lemerz) 

 

1988

Von menschen- (frauen-) rechtlicher Relevanz war besonders der Liederzyklus "Frauenliebe und -leben" 1984. [...] Die Musik, textkonform, ist lyrisch, humoristisch und chansonhaft aggressiv. In der Suite für Flöte und Klavier blitzt der Zorn einer berufstätigen Hausfrau auf. 

Das Menschenrecht, Offizielles Organ der österreichischen Liga für Menschenrechte (W.R.B.) 

 

1986

Die nach der Pause eingestreuten "Wiener-Lieder" von Egon Wellez und Hans Peter Nowak wichen deutlich von dem ab, was man sich üblicherweise unter einem "Wienerlied" vorstellt. Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung.

Doblinger Museumsblätter Nr. 84/85 (Max Patat)

 

28. August 1984

Es ist schwer zu beschreiben, welche Gefühlsdichte im Kirchenraum vorhanden war, als die Künstlerin (Bilge Jeschim) zu eigenen Texten aus der Bergpredigt und zu Orgelkompositionen von Hans Peter Nowak fast ihr Innerstes in Tanz umgesetzt zum Ausdruck brachte. Es wäre nicht gerecht, ob des visuellen Genusses auf die Virtuosität des Organisten Nowak zu vergessen.

Neue Telta Zeitung, Ausgabe Schwaz, 13. Jahrgang, Nr. 17

 

21. März 1980

[...] auch der Klavierbegleiter Hans Peter Nowak hat eines seiner über 30 Lieder beigesteuert, "Bach" nach einem Text von Johannes R. Becher. Der Liedtext am Schluss lautet "Füg dich in ihre große Fuge ein" und die Komposition enthält dann auch eine Fugenexposition.

Südost-Tagespost (Elise Roland)

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 23. 2. 2020): Biografie Hans Peter Nowak. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/70532 (Abrufdatum: 16. 7. 2020).

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