Âvâz-e dasti, darâmad-e yakom - Metamorphosen eines iranischen Gesanges für Oboe und Harfe

Werktitel
Âvâz-e dasti, darâmad-e yakom
Untertitel
Metamorphosen eines iranischen Gesanges für Oboe und Harfe
Opus Nummer
opus 34
KomponistIn
Entstehungsjahr
1988
Dauer
10m
Genre(s)
Neue Musik
Gattung(en)
Ensemblemusik
Besetzung
Duo
Besetzungsdetails

Oboe (1), Harfe (1)

Art der Publikation
Eigenverlag
Uraufführung:
15. November 1991 Leipzig
InterpretInnen: Birgit Schmieder (Ob), Katharina Hanstedt (Hf)
Der iranische Gesang ist dem Werk "Les systemes de la musique traditionelle de l'Iran (RADIF)" entnommen, das 1977 in Teheran veröffentlicht wurde. Âvâz ist eine in freien und wechselnden Rhythmen improvisierte Musik, deren Aussage und Rhythmus ganz eng mit der klassisch-iranischen Lyrik verknüpft ist. Dasti ist einer der 4 Hauptzweige des Modus Sur. Die iranischen Modi, Magham genannt, sind Tonleitern, die durch Mikrointervalle gekennzeichnet sind. Ein Âvâz beginnt immer mit dem Darâmad (=Beginn). Die melodischen Linien der Metamorphosen werden durch Verknüpfung 12-töniger Strukturen mit den typischen Gestaltweisen orientalischer Musik - Variation und Melisma - geprägt. Charakteristisch ist die vielfache Wiederholung von Akkordfiguren im Harfensatz.

Empfohlene Zitierweise
mica (Aktualisierungsdatum: 1. 3. 2020): Hueber Kurt Anton . Âvâz-e dasti, darâmad-e yakom - Metamorphosen eines iranischen Gesanges für Oboe und Harfe. In: Musikdatenbank von mica – music austria. Online abrufbar unter: https://db.musicaustria.at/node/95492 (Abrufdatum: 30. 9. 2020).