Resch Felix
"Felix Resch, Komponist und Chordirektor, war von 2008 bis 2014 Direktor am Musikkonservatorium „Claudio Monteverdi“ wo er als Prof. für Harmonielehre und Analyse arbeitete. Seit 2019 ist er Landesmusikschuldirektor und leitet die Geschicke der 15 deutschen und zwei ladinischen Musikschuldirektionen mit den insgesamt 52 Schulstellen in Südtirol.
Während des Kompositionsstudiums in der Klasse von Professor Francesco Valdambrini enstanden bereits verschiedene Werke für Kammermusik (Streichquartett, Sonate für Klavier, Cadenz für Solo Vl. Ballade für Klavier, Fantasie für Ob. und Klavier) sowie Orchesterwerke (Perspektive I für Orchester, Perspektive II für Fl. solo und Orchester, Strade segnate für Sopran solo und Orchester Text von Marco Cagol).
Resch diplomiert sich 1981 in Chormusik und Chorleitung; er begann 1984 seine Lehrtätigkeit am Musikkonservatorium G. Tartini in Triest, wo er mehrere Jahre als Komponist und Chorleiter tätig war. Ausgezeichnet bei verschiedene nationalen und internationalen Wettbewerben (mit dem Ensembles “Ars Cantandi” in Arezzo, Verona, Vittorio Veneto) hat Resch als Komponist, Juror und Chorleiter in Italien, Österreich, Tschechien, Spanien, Ungarn, Schweiz und Deutschland gearbeitet.
Unter den bedeutendsten Orchesterwerke von Resch können erwähnt werden; „mandra gal“ (Konzert für Orchester und Ob. solo) sowie „ante cantus“ Tanz der Kraniche (für Orchester), das Oratorium “Michael Pacher” (Text von Karl Lubomirsky für Chor Soli und Orchester aufgef. in Bruneck, Bolzano, St. Wolfgang (A) und Szombathely), “über allen Gipfeln” AGEC Preis 1998, “T.T.T. 1908” für Sprecher und Brass Ensemble, (aufgf. Gustav Mahler Wochen Toblach Text von Hermann Winkler), “Geraum” für 2 Percussionisten und Chor Text von Oswald Egger, “kaseriade” (text by n. c. kaser) für Blasorchester und Chor (Auftrgaswerk der Festspiele Uster); Unter den bekanntesten A Capella Chorwerken seien erwähnt: “Wachsamkeit” (es. Stimmen/Innsbruck), “Sgelo” (Complesso Vokale di Nuoro, Text von Sebastiano Satta), (Pflichtwerk des CW Spittal a.d. Drau), “Horizontale Verschiebungen” (text by J.W.v. Goethe) Auftragswerk Festivall Transart Bolzano.
Das kompositorische Werk von Resch ist häufig durch die Interdisziplinarität von unterschiedlichen Kunstgattungen gekennzeichnet wobei verschiedene Aspekte der zeitgenössischen Künste thematisiert und charakterisiert werden.
Verschiedene Kompositionen wurden vom öffentlich- rechtlichen Radio/Tv Sendern aufgenommen und auf CD reproduziert."
Verband Südtiroler Musikkapellen: Felix Resch, abgerufen am 26.5.2026 [https://vsm.bz.it/vsm_komponisten/resch-felix/]
Auszeichnungen
Kompositionswettbewerb für Blasmusik Corciano (Italien): Zweiter Preis
Kompositionswettewerb Arge Alpen-Adria: Dritter Preis
Kunstverein Gröden: Erster Preis bei "Töne einer Ausstellung"
Ausbildung
1976 - 1981 Hochschule für Musik Konservatorium "Claudio Monteverdi" Bozen Bozen Chormusik und Komposition (Francesco Valdambrini)
1981 Hochschule für Musik Konservatorium "Claudio Monteverdi" Bozen Bozen Diplom in Chormusik und Chorleitung
Tätigkeiten
1987 - 2008 Hochschule für Musik Konservatorium "Claudio Monteverdi" Bozen Bozen Professor für Harmonie und Formenlehre
2008 Hochschule für Musik Konservatorium "Claudio Monteverdi" Bozen Bozen seitdem Direktor der Lehranstalt
Bruneck (Südtirol): Chorleiter des Vokalensembles "ars cantandi"
Juror bei internationalen und nationalen Wettbewerben
Teilnahme in zahlreichen TV- und Radio-Aufzeichnungen
Mitglied im Verband der Südtiroler Musikkapellen
Aufträge (Auswahl)
1994 Internationale Festliche Musiktage Uster (Schweiz): IFMU '94
Kulturamt der Gemeinde Bruneck
Trieste Prima
Südtiroler Bläserensemble
Festival für zeitgenössische Musik Bozen
ars cantandi Bruneck
Musicatelier Bozen
Kulturamt Tirol
Vokalensemble "Stimmen" Österreich
Aufführungen (Auswahl)
Festival Todi (Italien)
Triest Trieste Prima
weitere Aufführungen bei Festivals in Antwerpen, Uster (Schweiz), Barcelona, Interlaken, Verona, Szombathely, Riva del Garda, Arezzo, Recklinghausen, Innsbruck, Bukarest und Laibach, Bozen und Prag
Literatur
1997 Günther, Bernhard (Hg.): RESCH Felix. In: Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich: Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhunderts. Wien: Music Information Center Austria, S. 893–894.