Fotograf: Johannes Wegerbauer ©

Androsch Peter

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Marx Wagner Akkorde 2016 ~ 10m
2 Glocken - Vier Glocken aus der Minoritenkirche und (Bass-)Klarinette 2016 ad libitum
3 Crescendo - per due timpani 2016 ~ 5m
4 Höhen - für 2 Instrumente 2016 ~ 5m
5 Diaspora Maschine 2015
6 Marx eins 2015 - 2016
7 Fern - Fanfare für Trompete solo 2015
8 Frost 2015
9 SONOTOPIA – Die klingende Stadt 2014
10 Tischlein deck dich - Kinderoper nach einem Text von Dorothea Hartmann 2014 - 2015
11 Charakter 2014
12 Deklamation 2014
13 Faktum 2014
14 Aria - für Stimme solo 2014
15 Chroma 2014
16 Charisma 2014
17 Reibung 2014
18 Parastase 2014
19 Der kleine Himmel 2014
20 Spiegelgrund 2013
21 Opernmaschine 2013
22 Erich Lessing - Der Photograph im Rückspiegel 2013
23 Himmel 2013
24 Cantata 2013
25 Favola 2013
26 Schnee 2013
27 Vögel? 2013
28 Engel 2013
29 Say Stockhausen - für Violine solo 2013
30 Phonodrom 2012
31 Reverie 2011
32 Oh wie schön 2011
33 Interpunktion - für Stimme solo 2011
34 Freunde! - Musiktheater für alle ab 5 Jahren 2010 - 2011
35 Vierzig Sekunden für das RSO 2010 40s
36 La voce della stella / La luce della stella 2010
37 Martin, Walter, Uli - Festmusik 2010
38 Ritardo 2009
39 L'armonia d'amore 2009 - 2010
40 Die listige Witwe - Operette criminelle 2007 1h 20m
41 Doble Paso Doble - Streichquartett No. III 2007 8m 30s
42 Pompolores 2006 5m
43 Gertrudenmarsch 2006 2m
44 Sackmusik 2006 3m
45 Obernalber Käfermarsch 2006 3m
46 Marsch - Eine Klangwolke 2006 20m
47 Pussycats! Suite 2006 9m
48 Canto - für Klarinette solo 2006 2m
49 Canto Basso - für Baßklarinette solo 2006 2m
50 Trattato Primo / Trattato Secondo 2005 12m
51 Da Lontano 2005 2m
52 Encore - für zeit.tasten.kammermusik 2005 3m
53 Helenenmusik - Stücke für meine Tochter Helene, die am 11. Juli 2005 geboren wurde 2005
54 Salut - für Wolfgang Winkler 2005 2m
55 Appunto 2005 4m
56 Sekunden-Etüde 2005 ~ 5m
57 Die große Sackmusik - Ein Stück für das "ensemble xx. jahrhundert" 2005 - 2006 20m
58 Serrato 2005
59 Schwarze Erde - Zwölf Gesänge nach Stifter 2004 - 2005 1h 20m
60 Pussycats! - Oper nach einem Libretto von Silke Dörner 2004 1h 30m
61 Reperta - für drei Stimmen und Orchester 2004 ~ 30m
62 Landler-Paraphrasen 2004 3m - 6m
63 Il Martello Basso 2004 5m
64 "Welcome Home" - Musik zum Film 2004
65 Magnetophonia - Die wunderbare Welt des Leon Theremin 2003 ~ 50m
66 La Battaglia (del signor Berlusconi) - In memoria di Carlo Giuliani 2003 17m
67 Musik für Margret - Sieben Stücke 2003 22m
68 Viel Wind 2003 2m
69 Hymnos - Eine Fluchkaskade 2003 5m - 10m
70 Wedding March 2002 3m
71 Toy Music - Sieben Streiche für verrückte Kinder 2002 7m
72 Und? - für singendes Streichquartett 2002 5m
73 Und? 2002 5m
74 Paso Doble - für Holzbläserquintett 2002 6m
75 Liebchens Tränen - Winterreisekonzentrat 2002 23m
76 Trousseau 2002 20m
77 Présage - Hommage á Iannis Xenakis 2002 9m
78 Rive gauche - für vier Blechbläser - Fanfare 2002 2m
79 Domino 2001 45m
80 Tabledance - für Schlagwerkensemble 2001 5m
81 Punkte 2001 5m 20s
82 Liquid Elements 2001 20m
83 Zwölf Hefte für zehn Streicher 2001 1h
84 Prima Luce 2001 5m
85 An wen soll ich schreiben? An Gott? - Bühnenmusik zu einem Stück von Karl Fallend 2001 - 2002
86 "Lovers' Walk" - Musik zum Video 2001
87 Musik für Klarinette - aus Fleisch - Extrakte 2000
88 Musik für Tasten - aus Fleisch - Klavierextrakte 2000
89 Kombinate 2000 variable Dauer
90 Fleisch - Eine Hinrichtung - ein Stück von Peter Androsch und Silke Dörner 1999 1h 3m
91 French Folk Songs 1-5 - nach Max Brand 1999 6m
92 Aus dem Leben der Libelle 1999 19m
93 Schneemusik - für Orchester 1999 - 2000 ~ 35m
94 Zeichner im Schnee - Oper nach einem Libretto von Franz Blaas 1999 - 2000 1h 40m
95 Bellum docet omnia - Die Implosion der Werte / Wiener Fassung 1999 - 2000 20m
96 L'Algérie - Streichquartett no. II 1998 20m
97 Laager 1998 1h
98 Und die Stadt dazu - nach dem Text "Fahrt mit der S-Bahn" von Günter Kunert 1998 - 1999 19m
99 "Die Schuld der Liebe" - Musik zum Film 1997
100 Memorabilien - für Orchester 1997 ~ 11m
101 Binga Music - Komposition für asynchrone CD-Player auf 8 Lautsprechern 1997 10m
102 Schreber - Oper nach einem Text von Franz Kaiser 1997 - 1998 1m 40s
103 Siegfried 1997
104 Black Rider 1997
105 "Verlassenschaft oder Die schuldig gebliebene Liebe" - Musik zum Film 1997 ~ 1h 30m
106 Putzlieder - für Blechbläserensemble 1996 ~ 2h
107 Geschnitzte Heiligkeit. Anton Bruckner und die Frauen - Oper nach einem Libretto von Harald Kislinger 1996 1h 45m
108 Brucknerkunst - Sechsstimmiger Chor aus der Oper "Geschnitzte Heiligkeit" 1996 5m
109 Die Achse des Ofens. Das Projekt Sankt Peter 1995 45m 17s
110 Depeschen - in verschiedenen Längen für Orchesterensembles in verschiedenen Besetzungen 1995 ~ 35m
111 Der verhinderte Marsch - für Sprecher, Blechbläserensemble/Blaskapelle 1995 10m
112 Fünf Sätze für kleines Streichorchester 1994 ~ 30m
113 Clockwork Orange - Bühnenmusik zum gleichnamigen Stück von Anthony Burgess 1994 1h 30m
114 "Hasenjagd" - Musik zum Film 1994 43m
115 Neun Facetten - für Holzbläserquintett 1993 15m
116 Bellum docet omnia - Die Implosion der Werte 1993 45m
117 H. J. - Bühnenmusik zum gleichnamigen Stück von Thomas Baum 1993 1h 30m
118 Komplizierte Tiere - Kammeroper über e.o. plauen 1993 1h 10m
119 Zwölf kurze Sätze für Violoncello 1992 6m 51s
120 Kalte Hände - Bühnenmusik zum gleichnamigen Stück von Thomas Baum 1992 1h 30m
121 Dr. Mabuse - Ein Stück Filmmusik für neun Saxophone, Pauke, kleine Trommel und Klavier 1992 ~ 15m
122 Mobiles/Four Consequences for four Heads - Vier Sätze für vier Saxophone bzw. drei Saxophone und Akkordeon 1992 ~ 15m
123 Drei Evidenzen - für Gitarre und Klavier 1991 ~ 10m
124 Vier Sätze für vier Blechbläser und Schlagwerk 1991 20m
125 Zwölf Inventionen - für drei Violoncelli 1991 - 1992 25m
126 Streichquartett Nr. 1 - Fünf Sätze für Streichquartett 1991
127 Ratten, Maeuse, Tageloehner 1990 ~ 5m
128 Stahl - Liederzyklus 1990 1h 30m
129 DDSG - Elf Miniaturen für Klavier 1989 30m
130 Sieben Schläge - für Viola da Gamba solo 1989 ~ 5m
131 Trills 1989 ~ 8m
132 Laus - Elegie für kleines Blechbläserensemble 1989 ~ 4m
133 Kopfstich 1987 ~ 1h 30m
134 Brecht-Lieder - Bearbeitungen von Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Dessau 1986
135 Songs - Zyklus aus zwölf Liedern
136 Devotionalien
137 N. N. - Musik zu einem Film von Andreas Gruber

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1963
Geburtsdatum:  12. Januar 1963
Geburtsort:  Wels
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

 

1963 in Wels geboren, lebt Peter Androsch seit 1969 in Linz. Nach der Matura beginnt er an der Kepler Universität Linz und am Brucknerkonservatorium zu studieren, bricht jedoch beide Studien ab um sich dem "praktischen Musikschaffen" zuzuwenden. Kooperationen mit verschiedenen Musikern und Ensembles (Ensemble Camorra, Soundso, Monochrome Bleue, Diana Jirkuff, Horst Paster, Robert Spour) sowie Auftritte und Tourneen (Österreich, Deutschland, USA, Italien, Spanien u.a.) folgen. Auch als Kulturjournalist ist Androsch Ende der Achtziger Jahre tätig. Ab Mitte der Neunziger Jahre führen ihn Studien- und Arbeitsreisen nach Zimbabwe, in die USA und nach Südafrika. Peter Androsch kann mit zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Publikationen aufwarten.

 

Das Komponieren bildet seit den 80er-Jahren das Zentrum der kreativen Arbeit von Peter Androsch. Besonders im Musiktheater zeigt sich seine gestalterische Kraft, die das Theatralische, Klang und Raum verbindet: Sein kompositorisches Schaffen widmet sich den Bereichen Oper/Musiktheater, Orchester-, Kammer-, Bühnen-, Ballett-, Chor- und Filmmusik sowie Elektroakustische Arbeiten.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1984

Austro Mechana Kompositionskurs

2002

Privatunterricht bei Goddard Keith in Analyse und Komposition

Sozial- und Volkswirtschaftslehre, Ausbildung abgebrochen

Instrumental- und Jazzseminar - Gitarre, Ausbildung abgebrochen

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1982 - 1991

Leitung des Ensembles

1983 - 1987

Mitbegründer des Ensembles Soundso und maßgebliche Mitarbeit (Komposition, Arrangements, Gitarre)

1987 - 1991

Falter, Wochenpresse und AZ/OÖ. Tagblatt: kulturjournalistische Tätigkeit

1994 - 1997

Vorstandsmitglied der Fachgruppe "Komponisten"

2000 - 2001

Gestalter der Konzertreihe "Spiele"

2003

Teilnahme

2003

seitdem Lehrbeauftragter

2006

Pädagogische Akademie des Bundes: viertägiger Workshop "Wo sind die Töne?"

2006 - 2010

Künstlerische Leitung der Sparte Musik - Europäische Kulturhauptstadt Linz 2009

2008

Stift Admont/Museum für Gegenwartskunst: Querschnitt phonographischer Arbeiten im Rahmen der Sonderausstellung "Die Bibliothek. Geistreiche Fülle in kostbarer Hülle!"

maßgebliche Mitarbeit (Komposition, Arrangement, Gitarre)

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

 

 

 

Theater Phönix Linz

Tanz Tangente Berlin

Valencia Festival/Spanien

Vogtlandtheater Plauen

Wega-Film Wien

Weltsaxophonkongress Pesaro

ZutaFilm Luxemburg

Concentus Hungaricus/Budapest

Festival des politischen Liedes Berlin

Holzbläserquintett des Ungarischen Rundfunks

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1994

Filmfestspiele San Sebastian: Preis der Jury für "Hasenjagd" (Regie: A. Gruber, Filmmusik: Peter Androsch)

1995

Kunstförderungsstipendium

1996

Talentförderungsprämie für Musik

1999

Publicity-Preis

2000

Landeskulturpreis

2002

Staatsstipendium für Komposition

2002

Stipendium

2004

Anton-Bruckner-Stipendium

2004

Pasticciopreis für die CD "Neue Saiten Das Koehne Quartett interpretiert Raffaseder, Amann, Androsch und Strobl" (ein_klang records, 2003)

2012

Nominierung für den Deutschen Bühnenkunstpreis 2012

Stilbeschreibung

WIDER DEN ZEITGEIST
Peter Androsch. Für Tiefgang statt Einheitsgedudel

Der Linzer Komponist Peter Androsch (nein er ist nicht der Sohn des Salzbarons) gehört zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Musikern Österreichs. Sein Werk umfasst neben Opern, auch Kammer- und Orchestermusikalische Werke. Außerdem komponiert er für Theater, Film, Radio und Ballettproduktionen.

CITY: Wien und Salzburg gehören zu den Zentren der so genannten E-Musik (Ernsten Musik). Linz war Jahrzehnte lang eher als Stahlstadt, denn als Kulturstadt bekannt. Würden Sie anders komponieren, wenn Sie in Wien, oder Salzburg aufgewachsen wären?
Androsch: Die meisten Wiener Komponisten sind Provinzkomponisten, weil sie nicht in Wien geboren wurden. Und die in Wien geborenen Wiener Komponisten leben ohnehin im Burgenland und im Waldviertel. Aber natürlich hat die Umgebung großen Einfluss darauf, was man tut. Ich will mit meiner Musik Kunst machen und das ist ein Anspruch, der überall gleich ist, egal, wo man lebt und arbeitet.
CITY: Viele tote Komponisten genießen, postum, große Anerkennung. Zu Lebzeiten wurden sie kaum aufgeführt. Warum ist das so?
Androsch: Das hat vor allem damit zu tun, welche Mittel der Komponist wie einsetzt. Wenn jemand schon sehr lange tot ist, kann man relativ sicher sein, dass er in seiner Musik Mittel verwendet hat, die mittlerweile jeder versteht. Wenn jemand erst vor kurzem gestorben ist, oder noch lebt kann man da nicht so sicher sein. Es gibt eben, wie überall, auch in der Musik, einen hohen Grad an Spezialisierung und das verstehen eben heute viele nicht mehr. Niemand fragt einen technischen Physiker, warum, das was er macht, niemand mehr versteht. Das ist bei der Ton-Kunst genau so.
CITY: Kunst vs. Alltagskultur, wo verläuft die Grenze?
Androsch: Der Unterschied ist der Anspruch. Die Kunstmusik versucht neue Welten zu erschließen und für neue Welten braucht man eine Schulung. Kein Astronaut fliegt ohne Vorbereitung in den Weltraum. Er ist eben ein Entdecker und nicht jeder hat das Zeug dazu. Im Gegensatz dazu kann man relativ leicht Tapezierer werden. Wenn also elektronische Musiker Musik machen, dann ist das eine schöne Klangtapete, aber solche Tapeten fallen halt nach einigen Jahren wieder von der Wand.
CITY: Wobei die elektronischen "Tapezierer" oft sehr viel Geld für ihre Klangtapeten bekommen. Welche Rolle spielt der Markt?
Androsch: Jede Kunst, die verkauft werden soll, muss Regeln befolgen. Bei der Musik ist es die Länge. Für Pop Musik bedeutet das 3 bis 5 Minuten. Dann muss man auch an Formen anknüpfen die der Mensch schon kennt. Das sind eben Kriterien die eingehalten werden müssen. Der Kunstmusik ist das egal.
CITY: Man produziert also bewusst am Markt vorbei?
Androsch: Interessant ist, dass das akustische bei der globalen Gehirnwäsche eine zentrale Rolle spielt. Wenn wir ständig begossen werden würden, dann gäbe das einen riesigen Aufstand. Aber wenn man ständig beschallt wird, ist das offensichtlich den meisten egal. Das Akustische nehmen die meisten von uns nur unbewusst war und damit werden wir kräftig an der Nase herum geführt. Das passiert durch die Musik, die ganz einfach gebaut ist. Sie signalisiert dir, dass du, auch wenn du bankrott bist, noch immer Geld ausgeben kannst. Die Hintergrundmusik suggeriert dir, "Burschi es is eh wurscht, du bist hier im Mutterleib". Das ist ja das wichtige an der Beschallung. Und deshalb machst du Dinge, die du sonst nicht machen würdest. Also Geld für "Scheiß" ausgeben. Und genau deshalb ist der Ton eines der wichtigsten Werkzeuge des Kapitalismus.
CITY: Eine Verschwörung gegen die Ernste Musik?
Androsch: Nicht bewusst. Aber alles, was nicht kapitalisierbar ist, bleibt einfach draußen. Ein Beispiel: Die Werke der größten Rebellen der bildenden Kunst waren immer sofort auch Handelsgut. In de

Pressestimmen

1995

Die Musik von Peter Androsch gehört zum Besten, was in den letzten Monaten in einem Film zu hören war.
(über die Musik zu "Hasenjagd" von Andreas Gruber)

Kärntner Tageszeitung (Bertram Karl Steiner)

 

1999

Ein Abend wie ein Thriller: Androschs atemlose Musik legt die geheimsten Seelenregungen offen, überträgt Franz Kaisers Libretto unbarmherzig in das Nervensystem der Zuschauer. Und dieses lag eineinhalb Stunden lang blank. (über die Oper "Schreber")

 

2001

Expressiv und subtil zugleich: Peter Androschs Oper "Zeichner im Schnee" erlebte am Linzer Landestheater eine fulminante Uraufführung und ist eines der besten Werke der letzten Zeit ... Was da in eineinhalb Stunden expressiv, subtil, klanglich ausdifferenziert, genau ausgearbeitet und vor allem hervorragend instrumentiert in die Partitur verpackt [...] wurde, gehört zum Besten, was in letzter Zeit auf dem Sektor Musiktheater komponiert wurde."

Der Standard (Reinhard Kannonier)

 

2002

Ihre schlichte Konsequenz vereint zwingend die Einprägsamkeit und die Kompromisslosigkeit der Minimal Music.

Der Standard (Claus Philipp)

 

2005

Klangskulpturen, die zuweilen flirrend-zart, dann wieder eruptiv, minimalistisch oder im Stile Weills vorüberziehen, immer aber kantabel und rhythmisch akzentuiert gehalten sind. Beeindruckend, wie er die klangliche Balance subtil auszutarieren, wie er die von Silke Dörner vorgegebenen Wortkonzentrate atmosphärisch zu unterstreichen und zu konterkarieren versteht.

Oberösterreichische Nachrichten (Irene Judmayer)

 

2006

Dies alles fixierte Androsch in einer Art von Jekyll-und-Hyde-Partitur: gestochen präzise Kalligraphie, genaueste Notation - und dann die Aufforderung zur Ad-lib-Wiederholung. Letzteres verleiht dem Ganzen gelegentlich den Gestus von Minimal Music, ohne wie diese bloß ornamental zu wirken. Die Musik bleibt stets durchaus eingängig, ist deskriptiv, doch nicht illustrativ.

Opernwelt - Das internationale Opernmagazin (Gerhard Persché)

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Adresse:  Brixentalerstrasse 82, 6361 Hopfgarten, Österreich
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