Wolfgang Florey
erfasst als:
Genre:
Instrument: Violoncello

Wolfgang Florey © Ute Florey

Florey Wolfgang

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Und wenn die Welt voll Teufel wär - Kinderkantate 2016 30m
2 Vier Intermezzi 2014 7m
3 Intermezzo für 15 Instrumente 2014 16m
4 Canti Veneziani - Otto frammenti e un requiem per Lukas di Riccardo Held 2013 28m
5 Zünd an mit Deinem Licht - Choralvorspiel 2013 5m
6 Hölderlinspiel - Eine musikalische Versuchsanordnung für junge Spieler 2011 - 2012 20m
7 Verfluchtes Rom - Eine Szene nach dem 8. Buch der Sibyllinischen Weissagungen 2010 17m
8 Dialog über ein unscharfes Bild 2009 13m
9 Penelope am Webstuhl - Eine Szene nach einem Gedicht von Ulla Hahn 2009 30m
10 Summus finis 2009 12m
11 Vom Verstummen der Zeit 2009 19m
12 Im Verzerrspiegelraum - Ricercar in acht Szenen für Tenorbaßposaune 2008 22m
13 Sieben Vigilien - Sieben Szenen für drei Schlagwerker 2008 22m
14 Im Augenspiegelblick - ein Capriccio nach Hoffmann in 8 Szenen 2007 18m
15 Sieben kurze Lieder - Lieder nach Gedichten von Ulla Hahn 2007 24m
16 Der Tag ist überlebt, ergraut die Erde - eine Faustszene nach Goethe 2007 20m
17 andererseits - ein kammermusikalischer Aufbruch ins Ungewisse 2006 18m
18 wahr.haft.ich - Ein musiktheatralischer Essay über Albrecht Dürers "Melencolia I" unter Verwendung von Texten von Dürer, Hesiod, Hölderlin u.a., sowie Selbstzeugnisse von Euthanasieopfern 2005 1h 35m
19 In Feuer getaucht - szenische Kantate über Hölderlins "Mnemosyne" unter Verwendung von Texten Hesiod's, Vergil's, dem Carmen Erithraeum, Wandinschriften aus dem Kölner EL-DE-Haus, sowie Zeugnissen schizophrener Patienten 2003 1h 30m
20 Farbenhaut für Violine und Violoncello 2002 ~ 6m
21 deutungslos/schmerzlos 1999 13m
22 Vier Elegien über den Tod eines jungen Schwimmers 1998 9m
23 Sonate für Violoncello solo 1998 14m
24 Winterreise heimatlos - Kammermusik für Gitarre, Horn und Schlagzeug 1997 25m
25 At the edge of the world - Orchesterlied über eine Dichtung von Jeremy Adler 1997 25m
26 Woher kommen wir? Wohin gehen wir? - Eine kurze Paraphrase über Strawinskjis "Missa" 1995 8m
27 Limbo - nach einem Text von Botho Strauss für achtstimmigen gemischten Chor a capella 1994 24m
28 Sieben Steine - nach Texten von Friedrich Danielis 1994 27m
29 Prärie - Oper von Bertolt Brecht nach Knut Hamsun 1993 1h
30 Die Befreiung - Szenisches Oratorium (Libretto: Friedrich Danielis) für Soli, zwei gemischte Chöre, Kammerchor und großes Orchester 1989 25m
31 Ariel - Sinfonische Skizze über William Shakespeares "The Tempest" für großes Orchester 1988 35m
32 Am Tage da die schöne Welt für uns begann - Ein Konzert für sechs Schauspieler 1986 1h 10m
33 Massud Elegien - für Altflöte solo 1985 15m
34 Manifest - nach einem Text von Bertolt Brecht für vier Schlagwerker und Sprechgesang 1985 10m
35 Newspaper - Kammermusik für acht Instrumentalisten 1980 18m

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1945
Geburtsdatum:  18. März 1945
Geburtsort:  Salzburg
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1961 - 1965

"Geistliche Konzerte": Gründung mit seinem Mitstudenten Dietmar Forster in der Christuskirche

1968 - 1970

Hinz & Kunst: Mitbegründer des Ensembles, das sich eine veränderte Aufführungspraxis Neuer Musik zum Ziel gesetzt hat

1969 - 1972

Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikensembles u.a. dem "Kammerorchester Tibor Varga" und dem "Pagin-Trio" (Klaviertrio mit Claus Bantzer und Diego Pagin)

1971 - 1988

Dozent für Violoncello und Methodik und Praktikum des Instrumentalunterrichts

1972 - 1976

Mitglied des Bundesvorstandes des Demokratischen Kulturbundes der BRD

1973 - 1982

Hinz & Kunst: Mitwirkung im wieder gegründeten Ensemble und schließlich geschäftsführender Leiter

1976 - 1980

Cantiere internazionale d'arte Montepulciano: Teilnahme

1980 - 2002

Leiter der Bühnenmusik des Theaters

1981

Hinz & Kunst: Südamerikatournee

1982

Zeitsignale: Mitbegründung des Münchener Ensembles für Zeitgenössische Musik

1983 - 1991

Ensemble der Ruhrfestspiele Recklinghausen: musikalischer Leiter

1983 - 1992

musikalischer Leiter des Ensembles der Ruhrfestspiele Recklinghausen (künstlerischer Leiter: Wolfgang Lichtenstein)

1992

seit damals: freischaffender Komponist

Kompositionen für Bühnenwerke von Johann Nestroy, Ferdinand Raimund, Franz Grillparzer, Ödön von Horváth, Carlo Goldoni, Maxim Gorki, Jean-Baptiste Molière

Mitarbeit an Theatern und Rundfunkanstalten im gesamten deutschen Sprachgebiet

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1977

Internationales Komponistenseminar: Preis der Jury

Auszeichnung für Hinz & Kunst "Künstler des Jahres"

Stilbeschreibung

Die künstlerische Persönlichkeit des Komponisten entwickelte sich, wie bei manchem seiner Generation, im Spannungsfeld von Musik und Politik. Deshalb fühlt er sich in seiner musikalischen Arbeit in besonderer Weise dem Wort und der darstellenden Kunst verpflichtet. Seine musikästhetischen Überlegungen sind dabei nicht zuletzt geprägt von seinen Erfahrungen als Instrumentalist und der Einsicht, daß sich das musikalische Kunstwerk nicht schon in seiner Textur, sondern erst in seiner performativen Klanggestalt erfüllt.
Wie viele andere, glaubt auch er an Musik als eine dem Menschen eigene Lebensäußerung, in der sich nicht nur individuelle Empfindungen ausdrücken, sondern die auch darauf gerichtet sein müsse, Gefühle zu wecken, die das vernünftige ebenso wie auch das traumhafte Denken beflügeln. In diesem Sinne sieht sich der Komponist auch in einer besonderen moralischen Verantwortung gegenüber allen denjenigen Menschen, für die zu arbeiten es ihm erlaubt ist.

 

Wolfgang Florey 2001

Kontakt, Links

Website:  www.florey.de