| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1988
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Darmstädter Ferienkursen | ||||
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1988
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Workshopteilnahme (John Zorn) | ||||
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1991
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Improvisationskurs (David Moss), Kompositionskurs (George Crumb) | ||||
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1993
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Abschluss mit sehr gutem Erfolg | ||||
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1993 - 1994
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Ergänzungsstudium zum Mag. art. | ||||
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1993
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Komposition, Diplom mit Auszeichnung | ||||
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1994 - 1996
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Stanford University, Stranford: Visiting Scholar am Center for Computer Research in Music and Acoustics CCRMA | ||||
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Beschäftigung mit Musik |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1988
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Things of NowNow: Gründung der Gruppe (gemeinsam mit Christian Minkowitsch, Friedrich Neubarth, Alexander Wagendristel) | ||
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1990 - 1993
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Kombinat M: Mitglied der Gruppe (mit Andreas Heidu, Walter Hollinetz, Andreas Leikauf, Erwin Redl) | ||
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1990 - 1991
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Things of NowNow: Konzerte in Deutschland im Rahmen von Veranstaltungen des Spektrums der Wissenschaft zusammen mit mathematischen Vorträgen von Heinz-Otto Peitgen (Uni Bremen) und Richard Voss (IBM New York) | ||
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1994
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im Auftrag des Goethe-Instituts gemeinsam mit "Pyrolator" Kurt Dahlke: Abhaltung eines Schlagzeug-, Elektronik- und Improvisationsworkshops in Abidjan (Cote d'Ivoire), aus diesem Seminar ging die Gruppe Be-Ta-Foli (seit 1997 auch Beta Foly) hervor, seither Zusammenarbeit | ||
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Konzerte und/oder Aufnahmen auch mit Henry Kaiser, Elliott Sharp, Roy Nathanson, George Lewis, Michael Manning, Ralph Carney, Tom Constanten u. v. a. | |||
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Schlagzeuger in einigen Jazz- und Rockbands und Gruppen für improvisierte Musik |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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1989
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1990
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Bartók-Festival Budapest | |||
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1990
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Budapester Wochen für zeitgenössische Musik | |||
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1990
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Festival d'Automne Paris | |||
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1990
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Österreich heute | |||
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1991
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Bath Festival "Time of Music", Viitasaari/Finnland | |||
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1991
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Österreich heute | |||
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1993
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"Alternative Vienna", London | |||
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1994
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1994
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Kilkenny Arts Week | |||
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1995
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Festival of New American Music Sacramento | |||
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1995
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Gaida Festival Vilnius | |||
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1995
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Meltdown Festival London | |||
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1996
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1996
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International Percussion Festival Taipei | |||
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1996
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Offene Grenzen Wien |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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Ensemble Modern | ||||
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Kronos Quartet | ||||
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London Sinfonietta | ||||
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Amadinda-Ensemble Budapest | ||||
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Icebreaker London | ||||
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London Composers' Ensemble | ||||
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Synergy Percussion Sydney |
| Time Period | Auszeichnung | Werk | Auszeichnende Organisation |
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1990
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Förderungspreis für Komposition | ||
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1991
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Staatsstipendium für Komposition | ||
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1993
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Arbeitsstipendium | ||
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1993
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Würdigungspreis | ||
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1995
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Arts Council of Santa Clara County/California: Composition Fellowship | ||
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1996
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Staatsstipendium für Komposition |
Mein größtes Interesse ist das Finden und Erfinden neuartiger Musiksprachen. Funktionierende, heute lebendige und mehr oder weniger klar definierte Musiksprachen sind meine großen Einflüsse: Jazz, Rock, traditionelle Musik aus allen Teilen der Erde. Ich bin der Meinung, daß neue technologische Entwicklungen (Computer) das Potential haben, dem künstlerischen Denken völlig neue Impulse zu geben. Sie verleihen ein bisher ungeahntes Maß an Kontrolle, es entsteht die Möglichkeit, musikalische Prozesse auf bisher unbekannte Weise zu definieren und zu gestalten. Darüber hinaus entstehen neue Kombinationsmöglichkeiten innerhalb eines sowie zwischen mehreren Medien. Neue Arten der Kommunikation (z. B. Internet) und die Tatsache, daß die Welt heute klein geworden, dennoch aber unüberschaubar groß geblieben ist, geben die Möglichkeit, ein Kunstwerk zu schaffen, das ein homogenes Ganzes bildet, obwohl es von Vielfalt und scheinbar gegensätzlichen Komponenten lebt. Zentral- und ostafrikanische musikalische Denkweisen haben mich zu einer neuen, auf choreographische Muster aufgebauten Art, Drum-Set zu spielen, geführt; damit einher ging die Entwicklung einer Tabulaturnotation für Schlagzeug. 1994 reiste ich mit Kurt Dahlke im Auftrag des Goethe-Instituts nach Côte d'Ivoire. Während unseres Aufenthalts entstand eine Gruppe von 17 Mitgliedern, in der wir versuchten, Denkweisen traditioneller afrikanischer Musiker mit denen Europas und Amerikas sowie mit neuesten elektronischen Instrumenten zu verbinden. 1996 führten wir diese Arbeit mit einer CD-Aufnahme fort. Ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit ist das Erforschen von Möglichkeiten der Polymetrik. Der Live-Einsatz koordinierter Metronome, wie z. B. im Stück 'Groove Magic', hat es mir ermöglicht, rhythmische Muster einer bisher undenkbaren Komplexität, in einem bisher undenkbaren Tempo, zu komponieren. Wie schnell und kompliziert diese neuen Rhythmen, Harmonien, Melodien aber auch sein mögen: sie müssen für den Hörer erkennbar sein. Deshalb bemühe ich mich um eine Musiksprache, die es dem Publikum ermöglicht, eine Musik in Beziehung mit einem Referenzsystem von ihm bekannten Einflüssen zu setzen, was wiederum heißt: sich für die soziale (nicht ideologische) Funktion von Musik zu interessieren.
Lukas Ligeti 1994/1996