Klemens Vereno wurde am 26.04.1957 in Salzburg geboren und genoss seit früher Kindheit, nicht zuletzt auf Grund seines musischen Elternhauses, musikalische Förderung. Nach dem Singen im Kinderchor des Landesstudios Salzburg, dem Musikschulwerk, dem Orff-Institut und der Matura am Musischen Gymnasium, setzte er seine Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg fort, an der in den Siebziger Jahren erstmals seine Werke aufgeführt wurden und der er bis heute als Unterrichtender treu geblieben ist.
Aufführungen in Salzburg, Graz, Wien, St. Gallen, Basel durch Ensembles wie das Paul-Hofhaymer Ensemble, bei dem er auch als Musiker mitwirkte, die Basler Madrigalisten, das Bläserquintett Continuum, das österreichische Ensemble Neue Musik u.a. folgten. Als Dirigent war er an der Salzburger Kammeroper tätig und dirigierte 1987 die Uraufführung des Oratoriums "Macht und Glaube" seines Lehrers Cesar Bresgen im Großen Festspielhaus Salzburg. Mit der Paul-Hofhaymer Gesellschaft und dem Salzburger Adventsingen verbindet ihn seit den Achtziger Jahren intensive Zusammenarbeit. Zudem engagiert sich Klemens Vereno bei der IGNM Österreich und der IG Komponisten in leitenden Funktionen und ist seit 2001 gemeinsam mit Stefan Hummel künstlerischer Leiter des Musikfestes Salzburg.
| Zeitraum | Ausbildung | Instrument | AusbildnerIn | Organisation | Ort |
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1966
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ab diesem Zeitpunkt Violinunterricht | ||||
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1972 - 1978
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Komposition | ||||
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1975
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Musisches Gymnasium: Matura | ||||
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1976 - 1981
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Dirigieren | ||||
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1978
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Diplom Komposition | ||||
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1981
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Diplom Dirigieren | ||||
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1993 - 1994
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Privatstudium Komposition (Rudolf Kelterborn) | ||||
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Jürgen Geise, Filiberto Estrela | |||||
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Liselotte Egger, Walter Raninger | |||||
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Musikalische Ausbildung am Orff-Institut | |||||
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musikwissenschaftliche Studien in Salzburg, Basel und München |
| Zeitraum | Tätigkeit | Organisation | Ort |
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1978 - 1985
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Lehrtätigkeit | ||
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1983 - 1987
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Kammeroper, Salzburg: Dirigent (Aufführungen von Puccinis "Gianni Schicchi, Mozarts "La finta giardiniera", Glucks "Orfeo ed Euridice" u.a.) | ||
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1988 - 1993
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Dirigent des Salzburger Adventsingens | ||
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1992
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Mitbegründer | ||
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IGNM - Landessektion Salzburg, IG Komponisten, Salzburg: gemeinsam mit Stefan David Hummel künstlerische Leitung des Musikfestes Salzburg | |||
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Quattrofonisten: Mitglied des Vokalensembles | |||
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Richard-Strauss-Konservatorium: Lehrtätigkeit (Gehörbildung) | |||
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Betreuung der Reihe "Alte & Neue Musik" | |||
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Lehrtätigkeit (Partiturspiel, Generalbaß, Instrumentation) | |||
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stellvertretender Vorsitzender | |||
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stellvertretender Vorsitzender der Landessektion | |||
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Zusammenarbeit und Mitglied des Paul-Hofhaymer-Ensembles |
| Zeitraum | Aufführung | Werk | Organisation | Ort |
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2005
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zur Eröffnung des Mozartjahres 2006 | |||
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2007
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Porträtkonzert anlässlich des 50. Geburtstags |
| Zeitraum | Auftrag | Werk | Auftraggebende Organisation | Auftraggebende Person |
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Aufträge für mehrere Werke; unter anderem | ||||
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1980
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Steirischer Katholikentag | |||
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1984
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1985
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Ensemble Continuum | |||
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Theater der Stadt Heidelberg | ||||
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1988
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1989
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für das Salzburger Adventsingen | |||
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1990
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Salzburger Bildungswerk | |||
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1992
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1993
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Basler Madrigalisten | |||
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1993
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1998
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St. Galler Domorgelkonzerte | ||||
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2005
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"Mitten aus der Arbeit heraus kann ich kaum eine objektive Beschreibung meiner Musik geben - nur andeuten, um was ich mich bemühe: um eine farbige, immer genauer ausgehörte Harmonik (deren Horizont von der Bordunquint bis zum Cluster reichen kann) - um differenzierte, aber prägnante Rhythmik - um Gestik, Dramatik, Sprachnähe - um Reichtum (aber nicht Inflation) an Klangfarben ... dann aber auch wieder um ausgesparte Faktur, zurückgenommenen Ausdruck ... Manche Anregung durch die Beschäftigung (auch als Interpret) mit Alter Musik. In den letzten Jahren verstärkte Einbeziehung des Raumes ('De Profundis', 'Paracelsus-Musik', 'Musaïk', 'Pfingstszene', 'Salzburger Domsinfonie')."
Klemens Vereno, 1997
12. Jänner 1991
Der Höhepunkt des Abends gelang aber Klemens Vereno mit seiner Uraufführung "Vita mortalium vigilia". Die Motette für fünf Solostimmen a cappella nach Texten von Christine Lavant überzeugte durch Kraft und Schönheit.
Salzburger Volkszeitung (Ulrike Kalchmair)
15. Oktober 1992
Klemens Vereno spricht den Hörer mit seinen "Traumgesängen" viel unmittelbarer an [...], läßt den Worten Zeit zu wirken und der Melodie Raum zum Blühen
Salzburger Nachrichten (Reinhard Kriechbaum)
11. Dezember 1993
Klemens Vereno hat das Opus [ Anmerkung: "Paracelsus-Musik"] wortalchimistisch in sprachgezeugte Zauberklänge gegossen. Mehr als eine Gelegenheitsarbeit, verriet das Werk im Aufbau wie in der gedrängten Behandlung der Stimmen veritable Könnerschaft.
Basler Zeitung (Martina Wohlthat)