Vereno Klemens

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Londoner Skizzen - für Orchester 2005
2 Domsinfonie - für 3 Orgeln und Orchester (Neufassung der Salzburger Domsinfonie) 2000 ~ 40m
3 Canzona - für Orgel 2000 ~ 9m
4 Little Summer Symphony - 4. Satz 2000 ~ 2m
5 Sonata - für Trompete und Orgel 2000 ~ 12m
6 Rondo über die Tonfolge Re.H.A.A.eS 2000 ~ 2m
7 ... das Leben uns zu schenken ... - szenisches Passionsoratorium 2000 - 2001 ~ 1h 25m
8 INVOKATIONEN - RaumKlangSzene für acht Blechbläser 1999 ~ 10m
9 Zweite Sinfonie "Gesänge der Ferne" - nach Fragmenten von Friedrich Hölderlin für Tenor und 45 Soloinstrumente 1999 ~ 24m
10 Conductus - für Altflöte, drei Violen und Violoncello 1999 ~ 8m
11 MIRA - für Vokalquintett 1998 ~ 6m
12 Kristall - Ein magisches Quadrat für zwölf Instrumente in vier Gruppen 1998
13 Distanzen - für Altflöte und Gitarre 1998
14 Konzert für Orgel, Streichquartett und Schlaginstrumente 1998
15 ... schatten von sternen ... - für Flöte und Gitarre 1998 ~ 23m
16 Der Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi - Neufassung 1998 ~ 17m
17 ... entwurf und gegenwart ... - zwei Parabeln für Kammerensemble 1998
18 Sinai - Fassung für Orgel zu vier Händen 1997 ~ 16m
19 Sinai - Meditation für zwei Orgeln 1997 ~ 16m
20 Sechs Riesenminiaturen - für Piccoloflöte und Baßtuba 1996 ~ 10m
21 Solowerk für Marimbaphon 1995
22 Bläserquintett 1995 ~ 20m
23 Pfingstszene - für fünf Blechbläser, Schlagwerk und Orgel 1995 12m - 13m
24 Werk für drei Orgeln und Orchester 1995
25 Due pezzi per Marimba 1995 ~ 16m
26 Salzburger Domsinfonie - für fünf Orgeln und Orchester 1995
27 Fuga per Violoncello solo 1994 ~ 5m
28 Traum und Spiegel - Zwei Phantasien über eine Neuntonreihe aus Mozarts "Don Giovanni" für vier Hörner 1994 ~ 6m
29 Sonata per Violoncello e Pianoforte 1994 ~ 12m
30 Stationen - für Klarinette solo 1993 ~ 8m
31 Paracelsus-Musik - für sechs Solostimmen (entfernt plaziert) und sechsstimmig gemischten Chor 1993 ~ 13m
32 Musaïk - MusikMosaik für zwölf Instrumente 1993 - 1994 ~ 14m
33 Konzert für Violoncello und Orchester 1992 ~ 32m
34 De Profundis - für acht Hörner in zwei Gruppen 1992 ~ 8m
35 Traumgesänge - für Tenor, Countertenor (Alt) und Streichquintett nach Texten von Christine Lavant 1992 ~ 20m
36 Rhapsodie für Klarinette in A, Streichquartett und Streichorchester 1991 9m
37 Magnificat - für sechsstimmigen Chor a cappella 1990 ~ 5m
38 Vita mortalium vigilia - Motette nach Texten von Christine Lavant für fünf Solostimmen a cappella (fünfstimmig gemischter Chor) 1990 ~ 17m
39 Wandersegen - Vier Lieder für Sopran und Klavier (Orgel) 1989 ~ 14m
40 Piccolissima Sinfoniettina - für 17 Bläser, Pauken und Kontrabass 1989 ~ 12m
41 Sonst bliebe es ein Traum - Musik zum Salzburger Adventsingen 1989 ~ 35m
42 Männerchorsätze zu Passionsliedern von Cesar Bresgen 1989
43 Notturno für Flöte solo 1988
44 Passacaglia für acht Blechbläser 1988 4m
45 Konzert für Flöte und Kammerorchester 1988 ~ 23m
46 Seikilon - Mixolydische Variationen über das altgriechische Seikilos-Lied für 6 Querflöten mit Schlaginstrumenten 1988 ~ 10m
47 Fantasia für Gitarre solo 1987 ~ 4m
48 Drei Lieder nach Georg Trakl - für Sopran, Bassetthorn und Gitarre 1987 ~ 16m
49 Il ritorno d'Ulisse in patria - (Claudio Monteverdi), Neufassung 1987 - 1988
50 Sonate für Horn solo 1986 ~ 10m
51 Kleine Suite für Orchester 1986
52 Il maestro di musica - (Giovanni Battista Pergolesi), Neufassung der Opera buffa 1986 ~ 1h 10m
53 Mozart-Walzer 1985
54 Quintett für fünf Bläser auf 18 verschiedenen Instrumenten 1985 ~ 40m
55 Serenade für Englischhorn, Klarinette und Viola 1985 6m
56 Der Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi 1984 ~ 18m
57 Concerto für großes Orchester 1984 ~ 16m
58 Gianni Schicci - (Giacomo Puccini), Einrichtung für Kammerensemble 1984
59 Die Ballade vom Räuber Mac - (Christopher Pepusch), Neufassung 1983
60 Und sei getrost im Aufgang dieser Sonne - Kantate für sechs Solostimmen und (Renaissance-)Instrumente 1982 45m
61 Lehrstück - (Paul Hindemith), Orchestration 1982 30m
62 Der Schneider von Ulm, 1865 - (Gustav Pressel), Neufassung 1982 ~ 2h 10m
63 Jericho - für 6 Blechbläser 1981 6m
64 Quartett für Englischhorn, Posaune, Viola und Kontrabass 1980 ~ 13m
65 Streichquartett in einem Satz 1980 ~ 8m
66 Vita aeterna - Szenische Kantate 1980 ~ 45m
67 Il cor mangiato - Das gefressene Herz. Opernparodie 1979
68 Triptychon nach Paul Celan - für sechs Solostimmen und drei Instrumente 1978 ~ 13m
69 Zwölf Miniaturen für drei Violinen 1977 ~ 12m
70 Konzert für vier Violoncelli und Kammerorchester 1977 ~ 25m
71 Zwei Gesänge nach Friedrich Hölderlin - für Bariton und Streichorchester 1976 ~ 14m
72 Concertino für Violine und Orchester
73 Fantasia für Orchester
74 Ensemblemusik II - für 14 Instrumente

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1957
Geburtsdatum:  26. April 1957

Klemens Vereno wurde am 26.04.1957 in Salzburg geboren und genoss seit früher Kindheit, nicht zuletzt auf Grund seines musischen Elternhauses, musikalische Förderung. Nach dem Singen im Kinderchor des Landesstudios Salzburg, dem Musikschulwerk, dem Orff-Institut und der Matura am Musischen Gymnasium, setzte er seine Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg fort, an der in den Siebziger Jahren erstmals seine Werke aufgeführt wurden und der er bis heute als Unterrichtender treu geblieben ist.

Aufführungen in Salzburg, Graz, Wien, St. Gallen, Basel durch Ensembles wie das Paul-Hofhaymer Ensemble, bei dem er auch als Musiker mitwirkte, die Basler Madrigalisten, das Bläserquintett Continuum, das österreichische Ensemble Neue Musik u.a. folgten. Als Dirigent war er an der Salzburger Kammeroper tätig und dirigierte 1987 die Uraufführung des Oratoriums "Macht und Glaube" seines Lehrers Cesar Bresgen im Großen Festspielhaus Salzburg. Mit der Paul-Hofhaymer Gesellschaft und dem Salzburger Adventsingen verbindet ihn seit den Achtziger Jahren intensive Zusammenarbeit. Zudem engagiert sich Klemens Vereno bei der IGNM Österreich und der IG Komponisten in leitenden Funktionen und ist seit 2001 gemeinsam mit Stefan Hummel künstlerischer Leiter des Musikfestes Salzburg.

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1966

ab diesem Zeitpunkt Violinunterricht

1972 - 1978

Komposition

1975

Musisches Gymnasium: Matura

1976 - 1981

Dirigieren

1978

Diplom Komposition

1981

Diplom Dirigieren

1993 - 1994

Privatstudium Komposition (Rudolf Kelterborn)

Jürgen Geise, Filiberto Estrela

Liselotte Egger, Walter Raninger

Musikalische Ausbildung am Orff-Institut

musikwissenschaftliche Studien in Salzburg, Basel und München

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1978 - 1985

Lehrtätigkeit

1983 - 1987

Kammeroper, Salzburg: Dirigent (Aufführungen von Puccinis "Gianni Schicchi, Mozarts "La finta giardiniera", Glucks "Orfeo ed Euridice" u.a.)

1988 - 1993

Dirigent des Salzburger Adventsingens

1992

Mitbegründer

IGNM - Landessektion Salzburg, IG Komponisten, Salzburg: gemeinsam mit Stefan David Hummel künstlerische Leitung des Musikfestes Salzburg

Quattrofonisten: Mitglied des Vokalensembles

Richard-Strauss-Konservatorium: Lehrtätigkeit (Gehörbildung)

Betreuung der Reihe "Alte & Neue Musik"

Lehrtätigkeit (Partiturspiel, Generalbaß, Instrumentation)

stellvertretender Vorsitzender

stellvertretender Vorsitzender der Landessektion

Zusammenarbeit und Mitglied des Paul-Hofhaymer-Ensembles

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2005

zur Eröffnung des Mozartjahres 2006

2007

Porträtkonzert anlässlich des 50. Geburtstags

Stilbeschreibung

"Mitten aus der Arbeit heraus kann ich kaum eine objektive Beschreibung meiner Musik geben - nur andeuten, um was ich mich bemühe: um eine farbige, immer genauer ausgehörte Harmonik (deren Horizont von der Bordunquint bis zum Cluster reichen kann) - um differenzierte, aber prägnante Rhythmik - um Gestik, Dramatik, Sprachnähe - um Reichtum (aber nicht Inflation) an Klangfarben ... dann aber auch wieder um ausgesparte Faktur, zurückgenommenen Ausdruck ... Manche Anregung durch die Beschäftigung (auch als Interpret) mit Alter Musik. In den letzten Jahren verstärkte Einbeziehung des Raumes ('De Profundis', 'Paracelsus-Musik', 'Musaïk', 'Pfingstszene', 'Salzburger Domsinfonie')."

Klemens Vereno, 1997

Pressestimmen

12. Jänner 1991

Der Höhepunkt des Abends gelang aber Klemens Vereno mit seiner Uraufführung "Vita mortalium vigilia". Die Motette für fünf Solostimmen a cappella nach Texten von Christine Lavant überzeugte durch Kraft und Schönheit.

Salzburger Volkszeitung (Ulrike Kalchmair)

15. Oktober 1992

Klemens Vereno spricht den Hörer mit seinen "Traumgesängen" viel unmittelbarer an [...], läßt den Worten Zeit zu wirken und der Melodie Raum zum Blühen

Salzburger Nachrichten (Reinhard Kriechbaum)

11. Dezember 1993

Klemens Vereno hat das Opus [ Anmerkung: "Paracelsus-Musik"] wortalchimistisch in sprachgezeugte Zauberklänge gegossen. Mehr als eine Gelegenheitsarbeit, verriet das Werk im Aufbau wie in der gedrängten Behandlung der Stimmen veritable Könnerschaft.

Basler Zeitung (Martina Wohlthat)

Kontakt, Links

Telefon:  ++43 (662) 873439
E-Mail :  klemens-eugen [dot] verenoatmoz [dot] ac [dot] at
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