Josef Garai
erfasst als:
Genre:
Instrument: Flöte, Klavier

Garai Josef

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1923
Geburtsdatum:  6. Juni 1923
Geburtsort:  Baden
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Todestag:  20. September 1990
Sterbeort:  Wien

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Musiktheorie

Unterricht bei Heinrich Berg

1941

Matura

1945 - 1947

Kapellmeister

1945 - 1947

Komposition

1946 - 1948

Privatstudium Komposition

1946 - 1948

Privatstudium Komposition

1946 - 1948

Privatstudium Komposition

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1942 - 1945

Auftritte als Pianist mit dem Wehrmachtsquartett und dem Musikzug der Hoch- und Deutschmeister in Südtirol

1945

ab diesem Zeitpunkt Auftritte als Pianist u.a. mit Hans Kann, Josef Dichler und Friedrich Wildgans

1947

Freien Österreichischen Jugend (FÖJ): Leitung des Arbeiterchores

1966

ab diesem Zeitpunkt Programmierer für Kienzle und andere Firmen

1976

Viso Data Computer AG Wien: Miteigentümer

auf Drängen des Vaters fast ausschließlich Prokurist im väterlichen Hotel

Aufführungen von Werken Hanns Eislers

Lehrer an der Hotelfachschule

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
1944
1946

IGNM-Konzerte

1948
1949
1950

Art Club Wien

Konzerte mit Interpreten wie Franz Litschauer, Grete und Josef Dichler, Friedrich Wildgans, Paul Kling, u.a.

Stilbeschreibung

Von den jungen Komponisten in Österreich während und nach dem Krieg scheint mir Josef Garai der begabteste gewesen zu sein. Er war ein starker Melodiker und hat diese Fähigkeit auch auf die Zwölftontechnik angewendet, etwa in den "Zwei Sonatinen" für Klavier. Es ist sehr schade, daß er das Komponieren aufgegeben hat; er wäre sicher eine der bedeutendsten Persönlichkeiten im heutigen Musikleben Österreichs geworden. Sehr wichtig für Garai (wie auch für seine Freunde Karl Heinz Füssl und mich) war das Privatstudium bei Josef Polnauer. Es hat die Grundlage zu analytischem Denken und zu präzis formulierten Kompositionen gegeben.

 

Paul Kont, 1997