Herbert Peter

Werke

# Titel EntstehungsjahrSortiericon Dauer Besetzung Gattung
1 Villa incognita 2008 40m
2 Quiet Riot 2007 18m
3 Im Angedenken Peter Reidel 2007 60m
4 Thinking out loud 2007 15m
5 Amr i bismiki 2006 20m
6 bass instinct 2005 70m
7 Samurai 1-7 2004 ~ 1h
8 Killer Time 2004
9 Friendly Fire 2004 12m
10 walking (while singing in my head) 2003 40m
11 Timeless - cello concerto 2003 24m
12 A,B,C,.... 2003 40m
13 Broadway 2002 6m
14 You're my thrill 2001 35m
15 Dialogs 2001 20m
16 B-A-C-H - A chromatic Universe 2000 50m
17 fifteen coins 2000 45m
18 Composition 1 - 8 2000
19 Stromlinien - Zwischen Schall, Strudel und Wirbel 1999
20 Fragments of a city II 1999
21 Broadway 6 p.m. 1999 6m
22 Communications Error 1999 22m
23 "Dokumentation einer Unzweckmäßigkeit" - Musik zum Film 1996 12m
24 100 -Y's/-why's/-wise 1996 45m
25 "Der General" - Musik zum Stummfilm 1996 1m 20s
26 Vanessa - Theatermusik zum gleichnamigen Stück von Wolfgang Hermann 1995 28m
27 Klavierkonzert Nr. 1 1995 25m
28 Das Mädchen des Poeten - Theatermusik nach dem gleichnamigen Stück von Wolfgang Siegmund 1995
29 Interruptions - Kammersymphonie 1995 18m
30 Leonce und Lena - Bühnenmusik zum gleichnamigen Stück von Georg Büchner. Stücke für Klavier solo und Kontrabass 1994 30m
31 Musik zu 14 Gedichten von Joseph Kopf 1994 45m
32 Unshaven rooms - Suite für Bläser, Rhythmusgruppe, Kontrabass und Baßklarinette solo 1994 13m
33 Elemente-Beziehungen - Multi-Media-Klanginstallation 1993 30m
34 Sieben Miniaturen - Musiken für diverse Kurzhörspiele 1993
35 difficulties - für drei-, zwei- und einteiligen gemischten Chor, Tempelblocks, Stimmgabeln und Kontrabass solo 1993 25m
36 König Ödipus - Theatermusik 1993 49m
37 Schneider Pöck - Hörspielmusik 1993 7m
38 Denkers Koma D. C. - Hörspielmusik 1993 11m
39 Nathan der Weise - Theatermusik zum gleichnamigen Stück von Gotthold Ephraim Lessing 1992 1h 30m
40 KunstLos glücklich - Musik für kleines Ensemble, gemischten Chor und Tonband 1991 1h 45m
41 Mystico 3 1m 30s
42 Mystico 4 5m
43 Mystico 5 5m
44 streetnoise # 1 - (Fragments of a city). Musik für Straßenlärm (New York), Tonband und 3 Solisten 10m
45 streetnoise # 2 - Musik für Straßenlärm (New York), Tonband und 2 Solisten 15m
46 Locus Pocus 5m 55s
47 Solaris 5m 42s
48 Dr. Wolf 2m 1s
49 Melancholie 1 8m 47s
50 The faar side 1-7 13m 49s
51 short stories 17m
52 21 fragments for orchestra and two improvising solists - 21 kurze Fragmente für Kammerorchester (komponiert) und zwei Solisten (keine Noten) 50m
53 Timeless

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1960
Geburtsdatum:  29. Februar 1960
Geburtsort:  Bludenz
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt
1976 - 1979

Konservatorium Bregenz: Studium

1981 - 1986

Jazzstudium

1987 - 1989

Studium, Diplom im Fach "Bass Jazz Performance"

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1985

ein Jahr lang "freelancing bassist"

1987 - 2003

freischaffender Musiker

1994

Any Art Projects New York: Mitbegründer

1998 - 2003

JIMS: Unterrichtstätigkeit

1999

Aziza Music: Gründung des Labels

2004 - 2008

JIMS: artistic director

2007

seitdem: Leitung einer Kontrabassklasse am JIM

als Bassist Konzerte, Performances und Studioarbeit mit Woody Shaw, Art Farmer, Freddie Hubbard, Art Blakey's Jazz Messengers, Sheila Jordan, Benny Bailey, Bosko Petrovic, Kenny Drew, Alvin Queen, John Purcell, Fritz Pauer, Joris Dudli, Uli Scherer, Harry Sokal, Kenny Werner, Fred Hersch, George Garzone, John Clark, Joe Hunt, Hal Crook, Mick Goodrick, Steve Turre, Phil Wilson, Aydin Esen, Robin Eubanks, Wolfgang Muthspiel, Josef Klammer und Seppo Gründler (Trio "Noise of 3") u.v.a.

Band/Ensemblemitglied bei Peter Herbert & Peter Madsen, Peter Herbert & David Tronzo, PHLS Trio, Velvet Lounge, Primus Sitter Quartett

freischaffender Musiker

hauptsächlich Realisierung eigener Projekte: Multi Media Installationen, Theatermusik, Entwerfen musikalischer Strategien, Studiomusiker

zahlreiche Schallplattenaufnahmen mit Aydin Esen, Wolfgang Muthspiel, Woody Shaw, Richie Beirach, Andy Middleton, Vienna Art Orchestra, Andi Manndorf u.v.a

Aufführungen (Auswahl)

ZeitraumAufführungWerkOrganisationOrt
2007

Improvisation gemeinsam mit Elisabeth Schimana "Moskau mit Peter Herbert oder Elise on Peter Herbert"

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person
1991

anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums

1994
1995

Quintet.Wien

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
1979

Erster Preis (als Pianist)

1988

Musikfest in Orlando/Florida: Erster Preis mit dem Wolfgang Muthspiel Trio (veranstaltet vom Magazin Down Beat)

1988

Erster österreichischer Jazzwettbewerb: Erster Preis mit dem Wolfgang Muthspiel Trio

1989

Boston Jazz Society: Achievement Award für außergewöhnliche künstlerische Fähigkeiten im Jazz

1989

Eddie-Gomez-Jazz-Masters-Award

1993

Förderungspreis als Komponist

1997

Internationaler Bodenseekulturpreis für Musik (Schweiz-Deutschland-Österreich)

2001

Hans-Koller-Preis: "Musician of the year"

Erster österreichischer Jazzwettbewerb: Solopreis für außergewöhnliches Solieren

Stilbeschreibung

Peter Herberts kompositorischer Ansatz läßt sich von zwei Gesichtspunkten ableiten: erstens Musik zu schreiben, die von der improvisatorischen Seite her kommt, das heißt Musik umzusetzen, die man (selbst) hört und als improvisierender Musiker ad hoc umsetzen würde, quasi als Spieler zu komponieren, und zweitens Musik zu schreiben, die den Ausführenden auch Spaß macht zu spielen, auch das wieder mit Referenz darauf, selbst ein Interpret zu sein. Auch die Integrierung von improvisierten Passagen in oder über durchkomponierte Strukturen ist ein wichtiger Aspekt. Einflüsse im weitesten Sinne von Charles Ives, Gunther Schuller, Morton Feldman, George Crumb, Luigi Nono, Adyin Esen und Frank Zappa.

 

Peter Herbert, 1997

Pressestimmen

28. Juni 2002

Der Kontrabass, oft auf die Funktion des grummelnden Begleiters beschränkt, führt in Herberts Händen einen ganzen Mikrokosmos klanglicher Ausdrucksmöglichkeiten vor. 

Salzburger Nachrichten (Clemens Panagl) 

 

21. Juni 2002

Vielfalt in der Einheit, so lautet die Devise. Das eigene Zentrum zu erforschen und doch gleichzeitig in die weite Welt hinauszuhören: Peter Herberts musikalische Philosopie steht modellartig für eine Lösung des gerade im Jazz virulenten Problems, sich dem immer weiter ausdifferenzieren System historischer Stilschubladen zu entziehen. 

Der Standard (Andreas Felber)

AufnahmeinterpretIn von (Werk)

Band-/Ensemblemitglied bei

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