Strauß Richard Valentin

Allgemeine Information

Geburtsdatum:  15. Juli 1965
Geburtsort:  Villach
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Beschäftigung mit Jazz, Neuer Musik und freier Improvisation

Komposition

Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien

Method Acting (Edgar Fell)

Stimmarbeit (Hulio Gomez)

Theatertraining nach Grotowsky (Nicolas Nunez)

Stimmarbeit (Bonnie Showers)

Tanz, Bewegungsimprovisation, Trancetechniken und NLP

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt
1999 - 2000

Lehrbeauftragter für das Fach "Musik und Computer"

Arbeiten für Stimme, Percussion, Klavier, Theatermusik, szenisch-musikalische Performances und intermediale Theaterstücke (Verschmelzung verschiedener Medien wie Film, Bühnenaktion und elektronischer Musik zu einer Komposition)

Klangregie u.a. für S. Prantls Klangsäule, Tanztheater, F. Cerhas Fragmente aus Netzwerk vom Tonband und Klavier, Wien modern 1994

Komponist vor allem elektroakustischer Werke

Musiker in verschiedenen Ensembles für experimentelle Musik, freie Improvisation

Performer in eigenen Stücken (Tabula Rasa, Moderato, Ein anderes Kino etc.)

Solosaxophonist und Performer u.a. beim Steirischen Herbst 1992, bei der Langen Nacht der Neuen Klänge, Konzerthaus Wien

Zusammenarbeit mit Burgtheater, sha & GTT, movien opera

Zusammenarbeit mit Komponisten, diverse Theater- und Tanzgruppen, Filmemachern

Aufträge (Auswahl)

ZeitraumAuftragWerkAuftraggebende OrganisationAuftraggebende Person

Tanztheatermusik für G. Blaschke und X-IDA Linz

Stimmkomposition

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2000

Arbeitsstipendium

2000

Kompositionspreis

Stilbeschreibung

Rhythmen und Schwingungen sind Grundlage unserer Welt, Musik macht sie "sichtbar"???!!!

Wie funktioniert Wahrnehmung überhaupt?
Wir nehmen mit unseren 5 Sinnen wahr, und zwar immer gleichzeitig.
Wir hören doch nicht ausschließlich Musik, wenn wir Musik hören, da ist doch noch ein großer visueller Aspekt dabei. Wenn wir uns an Kindheitsbilder erinnern, dann haben wir auch gleich einen Geruch in der Nase, oder umgekehrt. Manches in der Musik spürt man nur, kinästhetisch, e-motional, also bewegt uns was?!
Unsere Neurologie funktioniert assoziativ und bedient sich unserer 5 Sinne, natürlich gibt es Vorlieben, aber es ist niemals nur ein Sinn beteiligt, wenn wir wahrnehmen.

Die Arbeit am Computer erlaubt mir, assoziativ zu arbeiten, sei es anekdotisch, wie in der "musique concrete"; mit musikalischen Energieverläufen, Verdichtungen etc. Raumbezüge herzustellen, oder mit haptischen oder körperlichen Merkmalen von Klang zu arbeiten.

Durch die Beschäftigung mit Tanz und Performance war die logische Konsequenz die assoziative Arbeitsweise, die Umdeutung, Rekontextualisierung auf visuelle Medien auszuweiten und experimentelles Theater zu generieren.

Ich komme aus dem E-Musik Bereich - durch meine Ausbildung, habe mich aber auch mit Jazz beschäftigt, bald aber frei und sehr experimentell improvisiert, mit Saxophon, Midi-Sax und Sampler, Geräuschinstrumenten und Stimme, habe mich mit Ethnomusik beschäftigt und indigenen Stimmtechniken, habe im Zuge meiner darstellerischen Ausbildung diverse Tanz-/Körpertechniken, Energiearbeit, z.B. Schamanismus kennengelernt.

Ich bin überzeugt, daß man elektronische Musik, Stimme/Sprache und Körper zu einem musikalisch-kinetischem Kunstwerk verbinden kann.
Komponiere nach Auftrag mit Vorliebe für Tanz.

In meiner Musik ist Rhythmus ein wichtiger Bestandteil, ich denke in Patterns, Muster, baue polyrhythmische Klangflächen, Loops, aber ein Metrum gibt es nur, wenn es z.B. von der Choreographie verlangt wird. Tonalität steht neben Geräuschhälften, die Unterscheidung E- und U-Musik ist wohl kein Kriterium mehr.

Pressestimmen

11. Juli 2001

"Viecher"
[...] eindringlich die Musik, exakt die Darstellung [...]

Die Brücke, Nr. 29 (Ilse Schneider)
Der Weg, den Richard Strauß verfolgt ist auf alle Fälle singulär.

 

02. März 2000

Richard Strauß, aus Villach stammender Musiker, macht Theater mit Bewegung/Musik/Geräusch und setzt auf mehrere Wahrnehmungsebenen. Er lieferte den akustischen Klangteppich für Turrinis Tanzspiel "Kasino" im Wiener Burgtheater.

Kleine Zeitung Kärnten

 

24. Juli 1999

"Kafka, die Verwandlung getanzt"
Beeindruckend war die Musik [...]

Kronenzeitung Steiermark

 

1997

"Last Vampire Show"
[...] für kurze Sequenzen mit Saxophonsoli verwöhnt [...]

Wiener Zeitung