Franz Baur
erfasst als:
Genre:
Instrument: Klavier

Baur Franz

Werke

# Titel Dauer Besetzung Gattung
1 Die Bauern
2 Kleines Konzert
3 Die schöne Stadt
4 Dansons la gigue
5 J´ai peur d´un baiser
6 "Der Herr ist mein Hirte" - Psalm 23
7 Ruft nicht die Weisheit?
8 Hodos
9 "Eli! Eli! Lamâ azâvtani?!" ~ 30m
10 Kritik des Herzens - nach Gedichten von Wilhelm Busch
11 "Selig der Mensch" - Psalm 1
12 "Warum toben die Heiden" - Psalm 2
13 "Zu dir rufe ich, Herr" - Psalm 28
14 Nun jauchzet dem Herrn
15 Missa brevis
16 "Singet dem Herrn ein neues Lied" - Psalm 149
17 Wilhelm Busch-Lieder
18 "Lobet Gott in seinem Heiligtum" - Psalm 150
19 Blechbläser-Sextett
20 Stück für Tuba und Streichsextett
21 Quintett für Tuba und Streicher
22 "Alphorn-Duette"
23 Sonate für Posaune und Orgel
24 Sonate für Violine und Klavier
25 Wahnsang
26 Chromata ~15m
27 Aphorismen für Orgel
28 Große Toccate und Fuge
29 Apokalypsis
30 Quartetto infernale
31 Trasfigurato
32 Suche nach der verlorenen Harmonie
33 Trauermusik
34 3 Stücke für Streichorchester
35 Sinfonia
36 Symphonie
37 Ouverture
38 Genesis
39 Das Dschungelbuch - Oper für Kinder und Orchester
40 "Wohin?" - Ballett für großes Orchester
41 Konzert für Zither und Streicher ~20m
42 Adagio für Streichorchester ~7m
43 Sphaïra ~18m
44 Lyrisches Konzert ~37m
45 Konzert für Orgel und Streichorchester
46 Fantasie
47 Poéme

Allgemeine Information

Geburtsjahr:  1958
Geburtsdatum:  25. Januar 1958
Geburtsort:  Hall in Tirol
Geburtsbundesland: 
Geburtsland: 
Nationalität: 

Ausbildung

ZeitraumAusbildungInstrumentAusbildnerInOrganisationOrt

Klavier, Theorie, Komposition

1988

Diplom (Komposition)

Philosophie, Musikwissenschaft

Tätigkeiten

ZeitraumTätigkeitOrganisationOrt

Mitglied

Organist in einer Unterinntaler Gemeinde

Lehrer für Komposition und Musiktheorie

Universität Mozarteum Abteilung XI: Lehrer in musiktheoretischen Fächern

Auszeichnungen

Time PeriodAuszeichnungWerkAuszeichnende Organisation
2011

Tiroler Landespreis für Kunst

zahlreiche weitere Auszeichnungen

Stilbeschreibung

Vielleicht ist es ein stoisches Unternehmen, das sich der Komponist vorgenommen hat, indem er in der Musik nach der ausgewogenen Einheit von Vernunft und Gefühl strebt. Es ist für ihn aber ein Ziel, von dem er nicht ablassen will. Denn einer Musik, die das vernunftmäßige, berechnende Bauen von Tönen überbetont, fehlt genausoviel wie der Musik, die vor allem auf der Woge der Emotion daherschwingt. Deshalb versucht der Komponist in seinen neueren Werken die Mitte von Vernunft und Gefühl zu erreichen. Damit verbunden ist der Verzicht auf Effekthascherei, der größtmögliche Verzicht auf Komplexität, um in der bewußt gewählten Einfachheit das klar und wahr auszudrücken, was hinter oder in der Musik steckt. Es gibt für ihn prinzipiell keine Gebote und Verbote, wenngleich er innerhalb eines Werkes sich selbst bestimmte Gesetze auferlegt, die aber jederzeit gebrochen werden können, wenn es das Gefühl oder die Vernunft gebieten. Sämtliche kompositorische Techniken (Kontrapunktik, verschiedene harmonische Klanggebilde, Polytonalitäten, Polyrhythmiken, Aleatorik usw.) werden in frei-tonaler Weise verwendet, wobei ganz wichtig ist, daß die kompositorischen Verschiedenheiten zu einer Einheit verschmelzen. Außerdem handelt es sich in seiner Musik nicht um das gewaltsame Suchen von Neuheiten, um keine gezwungene Hochhebung zu einer (angeblichen) Kunstmusik. Wohl aber ist es eine Musik, mit der der Komponist, über jene oben genannte Idee hinaus, etwas ausdrücken will - mit der er mit anderen kommunizieren will. Für ihn ist die Musik also eine Sprache, weshalb er trotz aller Individualität nicht eine Ausdrucksweise wählen möchte, die kein anderer mehr (in einem übertragenen Sinne gesehen) versteht.

 

Franz Baur, 1994

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